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Die praktischen Säulen des Islams!

Hier kann man mehr über unsere Ideologie erfahren und woran wir glauben.

Die praktischen Säulen des Islams!

Beitragvon AbuBakr » Di Apr 20, 2010 9:33 am

assalamu

Der Islam ist eine komplette Religion, die sich nicht nur um das Äußere kümmert, sondern auch um das Innere des Menschen als Individum sowie als Gesellschaft. Das Innere des Muslims wird durch den Glauben etabliert, dessen Säulen wir in einem anderen Beitrag erwähnt haben. Jedoch das Äußere wird durch unterschiedliche Taten, die diesen Glauben umsetzen.

Wie jedes Gebäude, baut der Islam seinen Bau auf Glauben. Obwohl der Glaube die Basis ist, auf der die ganze Religion gebaut wird, sind die 5 praktischen Säulen des Islams die Säulen, die den Rest des Gebäudes tragen.
Diese praktischen Säulen sind wie folgendes:

1) Das Glaubensbekenntnis (Schahada): ist die Grenze zwischen dem islamischen Glauben und dem Unglauben. Dadurch bekennt sich der Mensch als ein Gottergebener Mensch und zeigt seine Zugehöhrigkeit zum Islam. Dieses Glaubensbekenntnis besteht aus 2 Sätzen auf Arabisch:

Aschhadu Alla Ilaha Ella Allah, (ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah), Ua Aschhadu Anna Muhammadan Rasulu Allah (Ich bezeuge, dass Muhammad Allahs Gesandter ist)

Dieses Glaubensbekenntnis ist der Eintritt in den Islam und die beste Lebensversicherung überhaupt, wenn es mit dem Glauben an dessen Inhalt gesprochen wird.
Der Prophet saw. sagte sinngemäß: (Wer das Glaubensbekinntnis aus seinem Herzen spricht, der betritt das Paradies.)

Was bedeutet dieses Glaubensbekenntnis, und warum ist es so wichtig?
Das GB ist wichtig, weil sie den Menschen umwandelt von einem Menschen, der seinen Gott und seine Befehle nicht anerkennt, zu einem anderen Menschen, der sich seinen Gott und seine Befehle anerkennt.
Nun werden sich viele Christen oder Juden die Frage stellen, wieso ist das Christentum und das Judentum keine Anerkennung Gottes, obwohl man dort viele Propheten und die alten Gottesschriften anerkennt.
Obwohl wir auf das Thema in einem anderen Bereich des Forums eingehen, jedoch eine schnelle Antwort könnte da helfreich sein.
Es ist nicht so wichtig zu behaupten, Gott anzuerkennen, um so wichtiger Gott so anzuerkennen, wie er das will, und wie er bestimmt hat. Es ist das gleiche, als die juden Jesus Friede mit ihm nicht anerkannt haben. Das galt für Jesus als Widerspruch mit dem Glauben. Denn wenn Gott uns einen Botschaftler sendet, und wir disen ablehnen, dann haben wir Gott sicherlich nicht krichtig anerkannt. Hat man den größten König der Welt richtig anerkannt, wenn er seine Botschaftler ableht? Sicherlich nicht, denn wüsste man, wer dieser König ist, dann hätte man seine Botschaftler anerkannt und respektiert. Die Sache im Islam ist auch nicht anders.

Dieses Glaubensbekenntnis ist also der praktische Eingang in den Islam. Man sollte es am besten heute noch sagen, und daran glauben, denn man weiß nicht, wann ist das Leben zu Ende ;) ;)

Man kann das Glaubensbekenntnis alleine aussprechen, aber besser wäre es, wenn man 2 Zeugen dabei hat. Diese Zeugen sind nicht wichtig wegen dem Glaubensbekenntnis selbst, sondern aus rechtlischen Gründen, falls man ein Zeugnis braucht, oder die Rechte eines Glaubensbruders (-schwester) von der islamischen Gesellschaft verlangt.

Das Glaubensbekenntnis gilt dann solange man sich damit nicht widersprochen hat. Ein Widerspruch mit dem Glaubensbekenntnis stellen dann Glaube, Aussagen, oder auch Taten dar, die eine Ablehnung von Allahs Gesetzen und Befehlen beinhalten. Als Beispiel, wenn man eine der sechs Glaubenssäulen, oder auch der 5 praktischen Säulen ablehnt. Oder zum Beispiel wenn man Allah swt. oder seine Gesandten beleidigt.

Das hier ist ein live Konvertierung mit dem Glaubensbekenntnis:


2) Das Gebet (Salah): ist die zweitwichtigste Säule des Islams, es stellt die Verbindung zwischen einem Menschen und seinem Herrn dar. Im Gebet kommuniziert der Muslim mit seinem Herrn, und geht mit ihm in einem Gespräch ein. Die Pflichtgebeten sind 5 am Tag: Mogengebet (Fadschr), Mittagsgebet (Dhuhr), Nachmittagsgebet (Assr), Sonnenunterganggebet (Maghrib), sowie das Abendgebet (Ischa). Diese Gebete sollen in ihren Zeiten verrechtet werden. Wer den Islam annimmt, der soll das gebet lernen. Bis er es gelernt hat, muss er nur das tun, was er kann.
Das Gebet aus Faulheit zu verlassen, ist eine der größten Sünden nach dem Unglauben überhaupt. Der Prophet saw. sagte, der Unterschied zwischen uns und den Ungläubigen ist das gebet. Wer es verlässt, der ist Kaffir (Leugner) geworden. Aufgrund dieses Hadiths sind sich die Gelehrten nicht einig, ob man durch das praktische Verlassen des Gebets im ganzen noch Muslim ist, oder den Islam verlassen hat. Die stärkere Meinung ist, dass diese Leute noch Muslime sind, jedoch sind stark sündiger Menschen. Dieses betrifft nicht denjenigen, die das Gebet gar nicht anerkennen und behaupten Muslime sollen nicht beten. Denn diese werden nicht als Muslime gezählt, auch wenn sie sich Muslime nannten. Denn sie sind nicht mehr Gottergebene Menschen und haben Allahs Religion verändert, indem sie eine Säule vom Islam abgelehnt haben. Das gleicht jemanden, der einen Propheten, wie Jesus, oder Muhammad saw. ablehnt.

Einige Vorteile des Gebets sind: die regelmäßige Entspannung im Mitten des Alltags, die Entlerung exissiver Energien, die dem Menschen schädlich sein können, die Verstärkung des Glaubens, was zu einr allgemeinen Verstärkung des Menschen führt.

Im folgenden wird ein Gebet gezeigt:



3) Das Almosen (Zakah): ist ein Anteil des Vermögens, das man jährlich an die Armen abgeben soll. Für Bargeld ist dieser Anteil 2,5% für das Geld, das man über ein Jahr lang besitzt, und eine bestimmte Summe erreicht. Während Almosen die Pflichtgaben sind, gibt es jedoch noch die freiwilligen Gaben, die sogenannten (Sadaqat). Diese kann man unabhängig von Zakah abgeben. Dieses Almosen spielt eine große Rolle in dem Zusammenhalt der Gesellschaft, vor allem wenn man in Umständen lebt, wo jegliche staatliche Sozialhilfen fehlen. Dieser Geldanteil bewegt die Reichen dazu Projekte zu finanzieren um die 2,5% nicht aus eigener Tasche zu bezahlen, sondern aus dem erwarteten Gewinn, was in der Regel zu einer Verstärkung des Markts führt, und die Arbeitslosigkeit stark reduziert.
Ein Muslim darf dieses Almosen nie leugnen, auch wenn es nicht regelmäßig bezahlt hat. Dieses nicht zu bezahlen, ist aber eine große Sünde bei Allah, und bedingt starke Strafen.


4) Das Fasten Ramadas (Siyam): Jeder Muslim ist dazu verpflechtet den Monat Ramadan zu fasten, solange er kann. Das Können ist vom körperlichen Zustand abhängig. Man darf sein Fasten den ganzen Monat keinen einzigen Tag brechen. Das Fasten ist der Verzicht auf Essen, Trinken, und Geschlechtverkehr vom Lichtbruch (Morgen) bis zum Sonnenuntergang. Der Monat Ramadan geht nach dem islamischen Kalender, der sich nach dem Mondbewegung orientiert. Nach dem VOllenden des Fastens feiern die Muslime ihren kleineren 3 tägiges Fest (Fitr). Dieses Fest ist


5) Die Pilgefahrt nach Mekka (Hadsch): Das ist die 5. Säule des Islams und gilt nur einmal im Leben als Pflicht. In dieser Pilgefahrt versammeln sich die Muslime in einem bestimmten Zeitraum in Mekka, und üben bestimmte Gottesdienste und Taten aus, wie zum Beispiel das Kreisen der Kaaba, die von Abrahim saw. gebaut wurde, sowie der Stand auf Arafat (eine Wiese neben Mekka), und das Werfen der Steine, sowie das Opfern von Tieren als Gedanken an Abrahim saw. als er seinen Sohn Ismail opfern sollte, und von Allah swt. mit einem Widder in dem letzten Moment umgetauscht wurde. Zur Pilgefahrt sind nur diejenigen verpflichtet, die es finanziell leisten. Frauen, die keinen muslimischen, männlichen Begleiter haben, im Sinne eines Mahrams sind davon auch befreit, selbst wenn sie es sich finanziell leisten. Man sollte diese Säule des Islams erfüllen, sobald man kann, denn man nicht weiß, wann der Tode kommt.


Das waren die 5 praktischen Säulen des Islams, ohne die der Islam nicht richtig gebaut werden kann.
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