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Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Quranisten ist eine Gruppe, die nur den Quran vom Islam annimmt, jedoch den Weg des Propheten saw. ablehnt. Wir möchten gerne erfahren, warum das für diese der wahre ist, obwohl der Quran zu uns auch über den Propheten offenbart wurde!!

Re: Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Beitragvon Daveti99 » So Mär 13, 2011 12:17 am

Dhoom hat geschrieben:wollen wir es doch nicht gleich übertreiben, und wen sie schon so begeistert sind von AbuBakr dan beteiligen sie sich doch an der ein oder andren Diskussionen, und das wir ignorant sind dan sehen sie sich die antworten von ihren Helden Dr AbuBakr zum teil an dan wissen sie was ignoranz ist.


Ich sehe kein Bedarf mich an dieser Diskussion zu beteiligen,denn Bruder Abubakr macht das alleine locker.Er debattiert gegen 3 von euch ;)
Er bringt alles so genau auf den Punkt,da brauch nichts mehr zu ergänzen!Wir sehen von euch keine Antworten sondern flüchten bzw nur Links ;)
Lasset die Ignoranz und kehrt zum Islam!
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Re: Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Beitragvon AbuBakr » So Mär 13, 2011 9:48 am

Anamurlu hat geschrieben:Warum schreibst du den hier überhaupt, nachdem du Andreas gesperrt hast?

Müsstest du dich nach dem Gleichen Grund auch nicht Sperren!

Am Ende wirst du dich vor Gott Rechtfertigen müssen!

Möge Gott deiner Seele gnädig sein oder aber auch nicht! Er wird es am besten wissen ...



Ich habe Andreas nur über Zeit gesperrt, weil er 1) gelogen hat, und gesagt hat, dass er hier nicht mehr lesen wird, und dann doch gelesen und geschrieben hat. 2) wieder viel und überall geschrieben hat, obwohl ich ihm gesagt habe, dass ich mit ihm nur in seinem Thread diskutieren will, da ich mit 5 Leuten gleichzeitig debattiere, und nicht viel Zeit habe. Deshalb mache ich das auch immer so. Wer viel schreibt, der bekommt nur ein Thread, und er kann schreiben was er will.

Andreas wird nächste Woche inschaAllah entperrt. Er kann wieder schreiben, jedoch nur in diesem Thread, solange meine Zeit knapp ist.

Ihr könnt selber sehen am Anfang des Threads, wie sich Andreas arrogant auf meine Herausforderung zur Debatte reagiert hat. Lest doch den ganz ersten Beitrag von ihm hier, dann wisst ihr, dass Andreas im Forum nicht um zu debattieren oder Dialog zu führen, sondern um zu stören und Spam zu schreiben. Das habe ich gemerkt. Deshalb entweder wird er neutral debattieren in diesem Thread, oder wird er gesperrt. Ich sehe da keine weitere Option. Warum hat er Angst vor der Debatte??

assalamu
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Re: Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Beitragvon AbuBakr » So Mär 13, 2011 9:49 am

Ich werde Andreas Ende nächster Woche entsperren. Aber bisdahin habe ich keine Zeit für ihn.

assalamu
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Re: Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Beitragvon Andreas » Mo Mär 14, 2011 10:33 am

Salam Abu Bakr!

Die Löschung kommt aus dem Grund, dass du aufeinmal vieele Texte gepostet hast. Obwohl ein Dialog baut drauf, dass beide Seiten auch ähnliche Zeiten zur verfügung gestellt bekommen. Deshalb habe ich dich gebeten nur in einem Thread zu schreiben, damit ich auch nur in einem Thread antworten zu müssen. ich diskuttiere gerade mit 5 Leuten zusammen. Du musst dafür Verständnis haben, dass ich dir nicht so viel Zeit zur Verfügung stellen kann, wie du es dir wünschst, vor allem, weil ich auch berufstätg bin, und mein ganzes Wochenende dann vor dem Pc verbringe. Deshalb muss ich leider in dieser Hinsicht aufpassen, damit keiner dieses als Angriff oder gegen mich benutzt!! Ich bitte auch um Verständnis, dass du nur in diesem Debattenthread schreiben darfst.


Das Forum besteht nicht nur aus Dir und Mir. Insofern halte ich Deine Antwort für eine Ausrede. Insofern habe ich auch kein Verständnis: ich bin selbst Moderator in einem anderen Forum und wenn ich keine Zeit habe, dann kommt die Antwort halt erst ne Woche später.

Nein jeder von uns hat doch eine Frage und eine Antwort, in deiner Frage darfst du schreiben, was du willst. Und in meiner Frage darf ich auch schreiben, was ich will. So weiß jeder, was geschrieben wurde, und was geantwortet wurde. Aber dass jeder überall schreibt, und man nicht mehr weiß, wo wer was geschrieben hat, ist keine gute lösung und kein vernünftiger Dialog.


Jeder Thread hat ein Thema. Jetzt alles in einen Thread zwängen zu wollen macht es doch erst unübersichtlich.

Ja, wenn ich in dem Thread schreibe, dass die Diskussion mit dir in dem Debattenthreas fortgesetzt wird, dann ist das ehrlich. Ich hatte vor, diese Threads zu öffnen, aber erst, wenn du die Debatte durchführst. So kann man seine Mühe in einem Thread sparen, danach kann man immer noch woanders diskutieren, falls es dann überhaupt nötig ist.


Das ist deswegen eben nicht ehrlich, weil laufende Diskussionen abgewürgt werden.

Gut, dann muss dir die Lösung ein Thread ganz gut passen, und deine Zeit sparen.


Werden Deine Beiträge dadurch besser?

Da haben wir wieder einen gefunden, der den Unterschied zwischen Quran und Mushaf nicht kennt. Ich bringe nun den Satz im Hadith auf dem bu baust und bringe dazu den anderen Satz, der dich widerlegt und zeigt, dass du den Quran vom Mushaf nicht unterscheiden kannst:

Der Satz, der für dich als Beweis gilt ist folgender: (I found with Khuzaima two Verses of Surat-at-Tauba which I had not found with anybody else,) Nun wovon redet der Üebrlieferer?? Vom Quran oder von Mushaf?? Lass und mal den Satz nehmen, der eine Antwort drauf beinhaltet:
(So I started locating Quranic material and collecting it from parchments, scapula, leaf-stalks of date palms and from the memories of men (who knew it by heart).)
Dieser Satz kommt unmittelbar vor dem Satz, auf den du deine falsche Aussage baust. Dieser Satz bedeutet, dass der Sahabi hat damit begonnen das Materiel, auf das der Quran geschrieben wurde zu sammeln. Er hat alles gesammelt und 2 Verse fand er nur bei einem Sahabi, sonst bei keinem anderen.

Nun was hat nun die Sammlung des Materielas des Qurans mit dem auswendig gelernten Quran zu tun? Am Anfang des Hadiths steht doch, dass die Qurra, die den Quran auswendig lernten weniger geworden. Das heißt, der Hadith bestätigt selber, dass es Leute gab, die den Quran auswendig kannten, und dann erwähnt die Sammlung der Blätter der Mushaf. Und da der Quran, den Allah auf dem Propheten saw. herabgesandt hat, das mündliche ist, und nicht das schriftliche, kann dieser Hadith nur beweisen, dass es sogar vor der Zusammenstelung des Qurans Sahaba gab, die ihn auswendig kannten, diesogenannten Quraa. Ich rate die Quranisten unsere Hadithe nicht zu lesen, denn sie verstehen diese nicht.


Deine Erläuterung ist in meinen Augen problematisch, denn sie widerspricht dem Hadith und basiert in ihrer Erläuterung nicht auf dem Hadith, sondern auf Deinem Glauben.
Zunächst stellst Du heraus, es handle sich um den Mushaf. Dies ist jedoch bislang von Dir nicht belegt worden, außer durch eine Vermutung, dass Zaid sich ausschließlich auf Niederschriften bezöge, was aber genau durch Deine Hervorhebung widerlegt wird:

(So I started locating Quranic material and collecting it from parchments, scapula, leaf-stalks of date palms and from the memories of men (who knew it by heart).)

Zaid meint also eben nicht ausschließlich Verschriftlichungen sondern bezpeht sich explizit auf die Erinnerungen der Menschen.

Ihr braucht für jeden Hadith unsere Erklärung dazu, sonst könnt ihr keinen einzigen Hadith verstehen!!


Also laut Dir benötgt man also die Ahadith um den Quran zu verstehen und dann die Sunniten um die Ahadith zu verstehen?

Coool, du machst den selben Fehler wieder. Die Rede ist hier von geschriebenen Mushaf und nicht vom auswendig gelernten Quran. Unterscheidet bitte dazwischen. Liese über das Thema Quran und Mushaf, denn ein Mensch, der den Unterschied nicht kennt, braucht über den Islam nicht reden, geschweige denn über den Quran zu reden. Ich lehne als Konsequenz deines großen Fehlers all deine Aussagen und Beiträge im Forum, und bewahre die Geschwister von deinen Texten irgendwas zu lernen.


Verstehe ich nicht: Du zitierst einen Abschnitt des Hadiths, den ich gar nicht meinte.

Da ich dir versprochen habe, dich als Lügner zu erklären, wenn du nicht beweisen kannst, dass Bukhari den Quran oder ein Teil davon nicht mutawatir ist, erfülle ich hiermit mein Wort und erkläre dich für Lügner über Bukhari und über den Quran und als Feind des ISlams. Möge Allah dich zum Islam rechtleiten.


Man sollte mit Urteilen bis zum Ende warten.

Ja, aber wenn er das wollte, dann wollte er auch eine Tat tun, die man machen und tun darf, vor allem, wenn Allah swt. diese Tat im Quran erwähnt. Sulaiman as. war kein Unwissender, damit er ein Vogel bestrafen will, den man nicht bestrafen darf,m oder kann. Du leugnest und leugnest ohne Ende.


Propheten sind nicht frei von Fehlern, aber frei von Sünden. Für etwas falsches eine Absicht zu fassen, es aber dann zu lassen ist ein Fehler; etwas falsches dann auch noch zu tun ist eine Sünde - zumindest im Ausmaße der Tötung eines Wesens ohne rechtliche Grundlage.

Also bist Du der Ansicht, man dürfe Tiere töten, wenn sie nicht kommen, wenn man sie ruft?

Was willst du mit deiner Aussage letzendlich beweisen?? Dass Bukhari Lügner war?? Oder dass Abu Hurraira ra. und die Sahaba Lügner waren?? Oder dass der Prophet saw. falsche Sachen erzählt hat?? Sage bitte wem du hiermit genau unterstellen möchtest, und beweise mir, warum die eine Person ohne die andere, obwohl alle als Quelle für diese Aussage angegeben sind!! Danach bekommst du die entsprechende Antwort drauf.


Ich bezeichne niemanden als Lügner, ich kritisiere den Inhalt des Hadiths. Weder Muhammad, noch die Sahab nich Bukhari waren fehlerlos: ein Tradent könnte etwas mißverstanden haben, der Isnad wurde irrtümlich als sahih eingetsuft, etc.

Wer bist du, damit ich dich belüge!! Ich kenne dich gar nicht, und habe auch weder Gewinn noch Ziel zu lügen. Ich habe die Wahrheit gesagt, und deine Meinung interessiert mich übrigens gar nicht, denn ich lerne meine Religion nicht von Kuffar und Leugner des Islams. Es ist auch normal, dass du mich leugnest, wenn du den Propheten saw. selbst ablehnst. Kuffar leugnen ja immer die Gläubigen, deshalb erwarte ich von dir nichts anders als Leugnung.


Na dann stehen wir ja auf einer Stufe.

Ich habe Andreas nur über Zeit gesperrt, weil er 1) gelogen hat, und gesagt hat, dass er hier nicht mehr lesen wird, und dann doch gelesen und geschrieben hat.


Wieso wurde mir dann mitgeteilt die Sperre sei dauerhaft?
Ferner war das keine Lüge, ich habe lediglich meine Meinung geändert. So wie Du, als Du geschrioeben hast Du würdest mich Ende nächster Woche entsperren. Das hast am 13. geschrieben; heute ist der 14 - ein Montag.

2) wieder viel und überall geschrieben hat, obwohl ich ihm gesagt habe, dass ich mit ihm nur in seinem Thread diskutieren will, da ich mit 5 Leuten gleichzeitig debattiere, und nicht viel Zeit habe. Deshalb mache ich das auch immer so. Wer viel schreibt, der bekommt nur ein Thread, und er kann schreiben was er will.


Du bist also der meinung, es wäre weniger, wenn ich jetzt hergehe und die Inhalte der anderen Threads hier schreibe??


Andreas wird nächste Woche inschaAllah entperrt. Er kann wieder schreiben, jedoch nur in diesem Thread, solange meine Zeit knapp ist.


Was hältst Du davon: ich schreibe wieder in den anderen Threads und Du sperrst mich, bis Dir eine Antwort eingefallen ist?

Warum hat er Angst vor der Debatte??


Bin doch anwesend.

Diejenigen, die meine Beiträge zu den Quranisten gelesen haben, bevor ihr auftaucht, bezeugen das mir, dass ich gesagt habe, dass Quranisten auch beten und fasten. Deshalb kann meine Aussage nur so gemeint sein, wie ich das erklärt habe. Ich mag nicht auf solche kleineren Themen zu schwören und ermahne dich mit dem Quran:
2:224 (Und macht nicht Allah mit euren Eiden zu einem Hinderungsgrund, gütig und gottesfürchtig zu sein und zwischen den Menschen Frieden zu stiften. Allah ist Allhörend und Allwissend.)
Kennst du den Vers nicht?? Wir dürfen nicht auf solche Kleinigkeiten schwören!!

Ich finde euer richtiger Name ist Quran- und Sunnaleugner, denn ihr seid keine Quranisten, sondern antiquran und antisunna. Ihr seid jedoch mit dem Namen Quranisten bekannt, und wir nennen die Sachen mit ihren bekannten Namen.
Egal woran ihr glaubt, unser Glaube bauen wir auf Quran und werden euch nicht als Brüder anerkennen. Die Spalte zwischen uns und euch ist noch viel größer als die zwischen Protestanten und Katholiken. Denn Christen sind im Allgemeinen Muschrik, egal ob Katholiken, oder Protstanten. Wir sind aber Gottergebene Menschen.


In dem Vers geht es um Hinderungsgründe. Eher ist Deine Ablehnung jedoch ein Hinderungsgrund. Nun gut, ich kann Dich nun einschätzen.

Ich muss leider deine Links editieren, denn ich möchte keine Werbung für eure Homepages machen. Wenn du möchtest, kannst du deinen Beitrag doch hier auch posten. Warum immer diese Verlinkung??

Ich werde deinen Beitrag aber selber kopietren und in einem separaten Thread posten und drauf antworten inschaAllah.


Wie Du willst:

Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, daß der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müßte wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sicht betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein irrtum anzunehmen, daß es nicht auch anders ginge und eben dies will dieser Artikel Darlegen.

1. Waschung

Vorraussetzung für das rituelle Gebet ist die rituelle Reinheit. Die Aufforderung dazu und die Umsetzung derselben finden sich in Sure 5 Vers 6:

"Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn ihr zum rituellen Gebet aufstehen wollt, dann wascht (vorher) eure Gesichter, eure Hände und Arme bis zu den Ellenbogen, benetzt eure Köpfe und (wascht) eure Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr dschunub seid, dann stellt die rituelle Reinheit wieder her. Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid, oder von der Notdurft kommt oder eure Frauen (intim) berührt und kein Wasser findet, dann sucht reine Erde auf und überstreicht (mit bestäubten Händen) eure Gesichter und eure Hände. Allah will euch nichts Unangenehmes gebieten, sondern euch nur reinigen und euch Seine Gabe vervollständigen, damit ihr euch dankbar erweist."

und in Sure 4 Vers 43:

"Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Nähert euch nicht dem rituellen Gebet , wenn ihr betrunken seid - damit ihr wißt, was ihr sagt -, auch nicht, wenn ihr dschunub seid - mit Ausnahme von Vorbeigehenden (bzw. Reisenden) , bis ihr Ghusl durchgeführt habt. Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid oder der eine von euch von der Notdurft kommt oder ihr die Frauen (intim) berührt habt und kein Wasser finden könnt, dann sucht reine Erdoberfläche und streicht euch über eure Gesichter und Hände (bis zu den Ellbogen). Gewiß, ALLAH bleibt immer reue-annehmend, allvergebend."

Daraus kann man ableiten, daß es drei Arten von Waschungen gibt: die normale Waschung, die Ganzwaschung (Ghusl) und die Reinigung mit Erde.

1. Normale Waschung (Wudu): Immer vor dem Gebet.
2. Ghusl: Wird erforderlich nach Intimitäten.
3. Reinigung mit Erde: ist gestattet, wenn man kein Wasser findet (sogar bei unhygienischer Verunreinigung, wie nach dem Toilettengang), Wasser nur schwer erreichbar ist (wie bei Reisen), oder der Gebrauch von Wasser schaden würde (wie bei Krankheit).

Bei der normalen Waschung wäscht man sich zunächst Gesicht und Hände bis zum Ellenbogen und streicht danach über Kopf und Füße. Die Ganzwaschung entspricht -wie der Name schon sagt- der Reinigung des ganzen Körpers; bei der Reinigung mit Erde streicht man sich über Gesicht und Hände bis zum Ellenbogen.

Darüber hinaus ist zu beachten, daß man im Zustand von Dschunub (nach Geschlechtsverkehr) trotz der Erdreinigung bleibt, d.h. man muß, sobald Wasser vorhanden ist den Ghusl durchführen.



2. Kleidung und Sauberkeit

Begibt man sich in eine Moschee, so sagt der Koran, daß man gepflegte Kleidung tragen soll: "Kinder Adams! Bekleidet euch gepflegt beim (Besuch) jeder Moschee, esst und trinkt, doch seid nicht verschwenderisch! Gewiß, ER liebt nicht die Verschwender." (7:31) Führt man das Gebet jedoch zu Hause durch, so gibt es keine festgelegten Kleidungsregeln.

Der Ort des Gebetes sollte sauber sein, wie man aus Sure 2 Vers 125 "Und (erinnere daran), als WIR die Ka'ba zu einem immer wieder aufgesuchten Ort für die Menschen machten, und zu einem sicheren Ort. Und nehmt euch Maqamu-ibrahim als Gebetsstätte! Und WIR erlegten Ibrahim und Isma'il auf: ‚Reinigt Mein Haus für die Tawaf -, die I'tikaf - und die Ruku'-Sudschud- Vollziehenden!‘" und Sure 22 Vers 26 "Und (erinnere daran), als WIR Ibrahim den Ort des Hauses zuwiesen: „Betreibe Mir gegenüber keinerlei Schirk und reinige das Meinige Haus für die Tawaf- , Qiyam- , und Ruku'-Sudschud-Vollziehenden .“" ableiten kann. Dies ist jedoch keine direkte Pflicht, da dies nur in Bezug auf die Kaaba offenbart wurde.



3.Gebetsrichtung

In aller Regel werden die folgenden Verse als Argument für eine Gebetsrichtung zitiert:

"Bereits sehen WIR das Schweifen deines Gesichts himmelwärts. So werden WIR dich gewiss eine Gebetsrichtung einnehmen lassen, an der du Wohlgefallen findest. So wende dich mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil- Haram , und allerorts, wo ihr seid, wendet euch mit dem Gesicht in seine Richtung! Auch sicher, diejenigen, denen die Schrift zuteil wurde, wissen zweifellos, dass es doch die Wahrheit von ihrem HERRN ist. Und ALLAH ist gewiss nicht achtlos dem gegenüber, was ihr tut." (2:144)

"Wo immer du herkommst, sollst du dein Antlitz in Richtung der Heiligen Moschee wenden! Das ist die Wahrheit von deinem Herrn. Gott entgeht nichts von dem, was ihr tut." (2:149)

"Und wohin auch immer du gehst, wende dich mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil-haram, und allerorts, wo auch immer ihr euch befindet, wendet euch mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil-haram, damit die Menschen gegen euch kein Argument haben, außer denjenigen von ihnen, die Unrecht begehen, so habt keine Ehrfurcht vor ihnen, und habt Ehrfurcht vor Mir! Zweifelsohne werde ICH euch dann Meine Gabe vervollständigen - damit ihr Rechtleitung findet -" (2:150)

Diese Verse haben jedoch allesamt keinen direkten Bezug zum Gebet. Hier wird der Begriff Qibla zwar mit Gebetsrichtung übersetzt, doch dies ist bereits eine Interpretation. Eigentlich bedeutet der Begriff nur einen Punkt, dem man sich zuwendet. Damit ist nicht einmal gesagt, ob es sich dabei um einen Ort oder eine Gesinnung handeln muß. Folglich gibt es im Koran keine konkrete Gebetsrichtung.

Allerdings ist es möglich mittels Sure 10 Vers 89 einen Beztug zwischen Gebet und Richtung herzustellen:

"Und wir gaben Moses und seinem Bruder (die Weisung) ein: "Nehmt für euer Volk in Ägypten Häuser zur Wohnung! Und bringt (ihr Kinder Israel) in (diesen) euren Häusern (für den Kult) eine Orientierung (qibla) an und verrichtet das Gebet (salaat)!" - Und bring den Gläubigen gute Nachricht (von der Seligkeit, die sie im Jenseits erwartet)! -" (Paret)

Es ist also durchaus möglich, eine Gebetsrichtung im Koran zu ermitteln. Diese wäre dann die heilige Moschee (almasdschidil-haram). Dies als verbindlich zu verstehen ist jedoch eine Überbewertung der Verse, da es keine direkte Verbindung zwischen Gebet und Qibla, wohl aber eine indirekte. Es ist also nicht falsch, sich beim Gebet in Richtung der heiligen Moschee zu wenden. Daß mit der heiligen Moschee die Kaaba gemeint sein muß, geht aus dem folgendem Vers hervor:

5:97 "Allah hat die Ka`ba, das heilige Haus, zum Unterhalt für die Menschen gemacht, (ebenso) den heiligen Monat und die (gewöhnlichen) Opfertiere (hady) und die Weihopfertiere (? qalaa'id). Dies (geschah) damit ihr wisset, daß Allah (alles) weiß, was im Himmel und auf Erden ist, und daß er über alles unterrichtet ist." (Paret)

2:127 "Und (damals) als Abraham die Grundmauern - die des Hauses (der Ka`ba) - aufführte, (er) und Ismael (und zu Allah betete): "Herr (rabbanaa)! Nimm (es) von uns an! Du bist der, der (alles) hört und weiß." (Paret)

2:125: "Und (damals) als wir das Haus (der Ka`ba) zu einer Stätte der Einkehr für die Menschen und zu einem Ort der Sicherheit machten! Und (wir sagten): "Macht euch aus dem (heiligen) Platz (maqaam) Abrahams eine Gebetsstätte!" Und wir verpflichteten Abraham und Ismael (mit den Worten): "Reinigt mein Haus für diejenigen, die die Umgangsprozession machen und sich dem Kult hingeben, und die sich verneigen und niederwerfen!"" (Paret)









4. Gebetszeiten

Selbstverständlich kann man beten, wann immer man will, es gibt jedoch festgesetzte Zeiten, an denen man verpflichtet ist zu beten:

"Und wenn ihr dann das rituelle Gebet vollendet habt, dann gedenkt ALLAHs im Stehen, im Sitzen und im Liegen (auf der Seite). Und wenn ihr euch sicher fühlt, dann verrichtet das rituelle Gebet ordnungsgemäß! Gewiß, das (Verrichten des) Gebets bleibt den Mumin immer eine durch Zeitpunkte bestimmte Verpflichtung." (4:103)

Die Gebetszeiten und Gebete selbst finden sich in den folgenden Versen:

24:58 "Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Diejenigen, die euch gehören, und diejenigen von euch, die noch nicht die Pubertät erreichten, sollen euch dreimal (vor dem Eintreten) um Erlaubnis bitten: Vor dem Fadschr-Gebet , wenn ihr eure Kleidung mittags ablegt und nach dem 'Ischaa-Gebet . Diese sind drei (Zeiten) eurer Entblößung. Weder euch noch sie trifft Verfehlung nach ihnen (diesen 2 Zeiten). Sie kommen öfters zu euch, die einen von euch zu den anderen. Solcherart erläutert ALLAH für euch die Ayat. Und ALLAH ist allwissend, allweise."

Hier ist zunächst die Rede vom Fadschr-Gebet. Fadschr bedeutet "Morgendämmerung" und bezieht sich somit auf die Zeit des Übergangs von Dunkelheit zu Helligkeit vor Sonnenaufgang. Des weiteren ist die Rede vom Ischaa-Gebet. Dies bedeutet Nachtgebet, hat aber noch keine konkrete Definition. Für die Bestimmung der Gebetszeiten spielt dies jedoch keine Rolle.

Wir haben hier zwei Gebete und zwei Gebetszeiten (Morgendämmerung und Nacht).

11:114 "Und verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet an beiden Enden der Tageszeit und an einem dem Tag näher gelegenen Teil der Nacht! Gewiß, die gottgefälligen guten Taten tilgen die gottmißfälligen Taten. Dies ist eine Ermahnung für diejenigen, die sich ermahnen lassen."

In diesem Vers werden augenscheinlich drei Gebete angesprochen: die Gebete an den beiden Enden des Tages. Der Begriff "nahar", was hier mit Tag übersetzt ist bezeichnet das Gegenteil von Nacht; setzt also die Existenz von Helligkeit voraus. Somit beginnt der früheste Zeitpunkt des ersten Endes mit dem ersten Licht der Morgendämmerung und endet der Zeitpunkt des zweiten Endes mit dem letzten Licht der Abenddämmerung. Ferner wird hier das Nachtgebet angesprochen. Dieses soll in den frühen Nachtstunden gesprochen werden, so daß es nahe am Tag liegt.

Wir hätten hier also drei Gebete und drei Gebetszeiten (Morgendämmerung, Abenddämmerung und Nacht).

Man kann diesen Vers jedoch auch anders verstehen: das, was hier mit "Enden der Tageszeit" übersetzt wurde kann auch mit "Seiten" oder "Spitzen" des Tages übersetzt werden. Man muß sich den Tag dann als einen Zylinder vorstellen, wobei oben und unten die Enden markieren, der Inhalt jedoch den Seiten entspricht. Wir hätten dann an dieser Stelle zwei Gebete, deren Zeitpunkt nicht näher definiert ist; er liegt jedoch mitten in der Tageszeit.

Den dem Tag näher gelegene Teil der Nacht muß man ebenfalls nicht zwingend als eine nicht näher definierte Zeitphase der Nacht betrachten: Die Begriffe “Sulafun“, Plural und “Sulfa“, wörtlich „Annäherung“ bedeuten etwas, was nahe ist. Da das Arabische ähnlich dem Griechischen zusätzlich zum Plural noch eine Dualform hat und hier der Plural benutzt wurde, muss vernünftigerweise angenommen werden, dass mindestens drei „Annäherungen der Nacht“ gemeint sind. Dies entspräche dann zunächst einmal der Nacht selbst, der Abenddämmerung und der Morgendämmerung. Mit dieser Sichtweise hätten wir in diesem Vers einen Hinweis, daß es sich um fünf Gebete handelt.

Morgendämmerung, Abenddämmerung, Nacht, sowie zwei Gebete am Tag. Allerdings ergibt sich mit dieser Deutung, sowie mit der Deutung in Hinblick auf drei Gebetszeiten ein Konflikt mit dem folgenden Vers (abgesehen davon, daß man vom allgemeinen Verständnis der arabischen Termini abweicht):

17:78 "Verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet, nachdem die Sonne den Zenit überschritten hat, bis die Nacht ganz dunkel wird, und (rezitiere) den Quran in der Fadschr-Zeit . Gewiß, der Quran in der Fadschr-Zeit wird erlebt."

Hier wird eine Gebetszeit angesprochen, die vom Zeitpunkt nach dem Zenit bis zur Dunkelheit der Nacht reicht. Es ist ersichtlich, daß diese Gebetszeit mehrere Gebete umfassen müßte, da das Gebet bis zum Dunkel der Nacht das der Abenddämmerung ist. Dies bedeutet, daß die zweite oben angeführten Deutungsmöglichkeiten für 11/114 nicht korrekt sein können, daß sonst in 17/78 nicht Gebet, sondern Gebete stehen müßte. Auch die erste Lösung bringt keine Klarheit, da man damit vier Gebetszeiten hätte, von denen eine als "Mitte" (siehe 2/238) bezeichnet wird, was bei einer geraden Anzahl unmöglich ist. Zudem sind Morgendämmerung und Abenddämmerung bereits Bestandteile der Nacht. Würden wir die Nacht selbst als Hinzufügung verstehen, so hätten wir inhaltlich eine sinnlose Doppelung, da die beiden Gebete ja bereits in der Nacht stattfinden. Es bietet sich also nur die Lösung an, daß das "und" (wa) nicht als Ergänzung, sondern als Erklärung zu verstehen ist. Der Vers müßte also korrekt lauten: "Und verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet an beiden Enden der Tageszeit und zwar in den dem Tag näher gelegenen Teilen der Nacht! Gewiß, die gottgefälligen guten Taten tilgen die gottmißfälligen Taten. Dies ist eine Ermahnung für diejenigen, die sich ermahnen lassen."

Somit ergeben sich als Gebetszeiten in 11/114 Morgendämmerung und Abenddämmerung. 17/78 kann man in doppelter Hinsicht verstehen: einmal im Hinblick auf das Überschreiten des Zenit bis die Nacht dunkel wird, als von der Mittagszeit bis zum Ende des Sonnenuntergangs, denn dann wird die Nacht dunkel; oder aber als Verdeutlichung des Zeitrahmens für das Dämmerungsgebet, d.h. von Untergang der Sonne bis die Nacht ganz dunkel wird. Beide Sichtweisen sind möglich, wobei laut Paret und anderen mit dem Begriff "duluk" wohl in der Tat ursprünglich das "Reiben am Horizont" gemeint ist und es sich bei dem Verständnis mit dem überschreiten des Zenit um ein späteres Verständnis handelt.

2:238 "Haltet die rituellen Gebete und (besonders) das mittlere rituelle Gebet[ Salat al Vusta] ein, und vollzieht Qiyam für ALLAH in demütiger Ergebenheit!"

Bislang haben wir zwei Gebete: Morgendämmerung und Abenddämmerung und. Nun wird in 2:238 noch vom mittleren Gebet gesprochen, d.h. es muß in der Mitte der anderen Zeiten stehen. Die Definition dieser "Mitte" kann man wie gezeigt Sure 17 Vers 78 entnehmen. Manche sind der Ansicht die Bedeutung "mittleres Gebet" sei nicht eindeutig und man könne sich ohne weiteres für die Deutung "bestes Gebet" entscheiden oder auch das "Salat al Vusta" (wie es im koranischen Text genannt wird) als Erklärung der "rituellen Gebete" verstehen. Dies ist jedoch unwahrscheinlich, da diese hier im Plural und nicht im Dual stehen, man also von mindestens drei Gebeten ausgehen muß. In diesem Falle wäre Salat als Vusta das dritte Gebet, was mit 17/78 korrespondieren würde. Zudem dient die Erwähnung des Freitagsgebetes, welches in die Geschäftszeit fallen muß (siehe unten) ebenfalls als Hinweis darauf, daß es ein Gebet um die Mittagszeit geben muß.

Alles in allem ergeben sich folgende Gebete:

1. Morgendämmerung (Fadschr) 11:114;24:58
2. Mittleres Gebet (Vusta) 2:238
3. Abenddämmerung (Ischaa) 11:114;17:78;24:58



5. Gebetsablauf

Der Koran gibt bezüglich der Handlungskette beim Gebet nur wenige Dinge vor. Man beginnt das Gebet zunächst in stehender Position: "Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn ihr zum rituellen Gebet aufstehen wollt, dann wascht (vorher) eure Gesichter, eure Hände und Arme bis zu den Ellenbogen, benetzt eure Köpfe und (wascht) eure Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr dschunub seid, dann stellt die rituelle Reinheit wieder her. Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid, oder von der Notdurft kommt oder eure Frauen (intim) berührt und kein Wasser findet, dann sucht reine Erde auf und überstreicht (mit bestäubten Händen) eure Gesichter und eure Hände. ALLAH will euch nichts Unangenehmes gebieten, sondern euch nur reinigen und euch Seine Gabe vervollständigen, damit ihr euch dankbar erweist." (5:6)

Mit der Niederwefung endet das Gebet: "Und wenn du unter ihnen bist und sie dann mit Iqama zum rituellen Gebet rufst, dann soll eine Gruppe von ihnen mit dir Qiyam vollziehen und ihre Waffen bei sich behalten. Und wenn diese Sudschud vollziehen, dann sollen die anderen hinter ihnen stehen, und dann soll eine andere Gruppe, die das rituelle Gebet noch nicht verrichtet hat, kommen und das rituelle Gebet mit dir verrichten. Und sie sollen sich in Acht nehmen und ihre Waffen bei sich behalten. Diejenigen, die Kufr betrieben haben, wünschen sich: ‚Würdet ihr doch euren Waffen und Sachen gegenüber achtlos werden‘, dann würden sie euch durch einen überraschenden Angriff überrumpeln. Und es ist für euch keine Verfehlung, wenn ihr Schaden durch Regen habt oder ihr krank wart, dass ihr eure Waffen liegen lasst. Doch nehmt euch in Acht! Gewiß, ALLAH hat für die Kafir eine erniedrigende Peinigung vorbereitet." (4:102)



6. Dinge, die zum Gebet dazu gehören

Zunächst ist die richtige innere Einstellung wichtig, denn ohne diese ist man nicht in der Lage, einen positiven Kontakt zum Schöpfer aufzubauen: "Diejenigen, die in ihrem rituellen Gebet voller Ehrfurcht sind." (23:2) Erst dann kann man sich überlegen, was man überhaupt beten will. Diesbezüglich gibt der Koran einige Punkte an, die in jedem Gebet vorkommen sollten:

"Und sag: ‚Alhamdulillah: Alles Lob gebührt ALLAH, Der sich keinen Sohn nahm, Der nie einen Teilhaber in der Herrschaft hat, und Der nie einen Wali (als Schutz) vor Erniedrigung hat.‘ Und verherrliche Ihn mit allahu-akbar !" (17:111)

Man soll Gott verherrlichen, ihm danken und sich seiner Einheit bewußt sein. Dies soll mit einer an die Umgebung angepaßten Lautstärke geschehen:

"Sag: ‚Benennt (Ihn) ALLAH oder benennt (Ihn) den Allgnade Erweisenden! Mit welchem auch immer du (Ihn) benennst, Ihm gehören doch die Schönsten Namen!‘ Und sei bei deinem Gebet nicht zu laut, und sei damit nicht zu leise, und strebe dazwischen einen (mittleren) Weg an!" (17:110)

Im direkten Zusammenhang zum Gebt steht der Koran bzw. dessen Rezitation. Dabei bleibt es einem selbst überlassen, was und wie viel man rezitieren will. "Trage vor, was dir von der Schrift an Wahy zuteil wurde, und verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet! Gewiß, das rituelle Gebet hält vom Abscheulichen und vom Mißbilligten ab. Und das Gedenken an ALLAH ist doch noch größer. Und ALLAH weiß, was ihr bewerkstelligt." (29:45)

Manche sind der Meinung, daß es egal sei, ob man beim Gebet den Koran auf arabisch oder in irgendeiner anderen Sprache spricht, da der Koran diesbezüglich keine Angaben macht. Dies ist zwar korrekt, da der Koran an sich jedoch unübersetzbar ist, scheint es vortrefflicher, arabisch zu rezitieren. Nur der arabische Text kann in Anspruch nehmen auch wirklich Koran zu sein. Sollte man jedoch nicht in der Lage sein, sich zumindest eine der kurzen Suren einzuprägen, so kann man natürlich auch in seiner Muttersprache beten.

Weitere Pflichtteile kennt das koranische Gebet nicht. Man kann nach belieben andere Gebetstexte hinzufügen, mehr Suren rezitieren, länger beten, etc.



7. Versammlungsgebet/Freitagsgebet

Es gibt nur eine Stelle im Koran, die vom Versammlungsgebet spricht, nämlich Sure 62 Verse 9-11: "Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn zum rituellen Gebet vom Freitag gerufen wurde, dann strebt zum Gedenken ALLAHs und lasst vom Geschäftsbetrieb ab. Das ist besser für euch, würdet ihr es wissen. Ist das Gebet zuende, geht euren Geschäften im irdischen Leben nach und bemüht euch dann, an Gottes Gabenfülle Anteil zu haben! Gedenkt Gottes viel, auf dass euch Erfolg beschieden sein möge! Und als sie Handel oder Vergnügen sahen, gingen sie eilig dorthin und ließen dich stehend. Sag: ‚Das, was bei ALLAH ist, ist besser als das Vergnügen und als der Handel. Und ALLAH ist Der Beste der Rizq-Gewährenden."

Aus diesen wenigen Versen kann man ableiten, daß das Gebet

1. verpflichtend ist
2. es Freitags stattfindet.
3. das Mittagsgebet ist, denn nur dieses hat eine Uhrzeit, die immer in die Geschäftszeit fällt
4. ein Gemeinschaftsgebet sein muß, d.h. man darf nicht alleine beten. Um dies zu gewährleisten ist eine Person notwendig, die die betenden führt, damit das Gebet einen gemeinsamen Anfang und ein gemeinsames Ende hat. Wie diese Führung aussieht bleibt der Gemeinde überlassen.
5. durch einen Gebetsruf angekündigt wird.



8. Gebet unter außergewöhnlichen Umständen

Wenn man auf Reisen ist, bedroht wird, oder sonst ein besonderer Umstand es erfordert, so ist es erlaubt, das Gebet zu verkürzen: "Und wenn ihr durch das Land umherzieht, ist es für euch keine Verfehlung, wenn ihr das rituelle Gebet verkürzt, wenn ihr fürchtet, dass diejenigen, die Kufr betrieben haben, euch der Fitna außetzen. Gewiß, die Kafir bleiben euch immer entschiedene Feinde." (4:101) Dies kann in der Praxis so aussehen, daß man verschiedene Pflichtabschnitte wegläßt, oder gar alles, wie Sure 2 Vers 239 es bestätigt: "Und solltet ihr euch fürchten, dann (verrichtet das rituelle Gebet) beim Gehen oder beim Reiten/ Fahren. Und wenn ihr in Sicherheit seid, dann gedenkt ALLAHs, wie ER euch das lehrte, was ihr nicht zu wissen pflegtet."

Im Kriegsfalle kann das Gemeinschatfsgebet auch in zwei Gruppen verrichtet werden: "Und wenn du unter ihnen bist und sie dann mit Iqama zum rituellen Gebet rufst, dann soll eine Gruppe von ihnen mit dir Qiyam vollziehen und ihre Waffen bei sich behalten. Und wenn diese Sudschud vollziehen, dann sollen die anderen hinter ihnen stehen, und dann soll eine andere Gruppe, die das rituelle Gebet noch nicht verrichtet hat, kommen und das rituelle Gebet mit dir verrichten. Und sie sollen sich in Acht nehmen und ihre Waffen bei sich behalten. Diejenigen, die Kufr betrieben haben, wünschen sich: ‚Würdet ihr doch euren Waffen und Sachen gegenüber achtlos werden‘, dann würden sie euch durch einen überraschenden Angriff überrumpeln. Und es ist für euch keine Verfehlung, wenn ihr Schaden durch Regen habt oder ihr krank wart, dass ihr eure Waffen liegen lasst. Doch nehmt euch in Acht! Gewiß, ALLAH hat für die Kafir eine erniedrigende Peinigung vorbereitet." (4:102)



9. Totengebet

Das Gebet für verstorbene unterliegt keinerlei speziellen Richtlinien, noch ist es Pflicht. Es ist jedoch verboten für Menschen zu beten, die versuchen Muhammad(sa) zu betrügen. Da Muhammad(sa) jedoch nicht mehr unter uns weilt, ist diese Einschränkung hinfällig.

"Bete nie beim Begräbnis für einen von ihnen, und stehe nicht an seinem Grab! Sie haben Gott und Seinen Gesandten geleugnet und sind als Frevler gestorben." (9:84)

Wir haben KEINE Unterschied im Kern des Islams. Ihr habt Unterschiede im Kern des Islams, denn wir bauen auf die Deutung des Propheten saw. und jeder von euch deutet für sich und gilt als sein eigener Prophet.


Das kann man so nicht sagen, denn was ist der Kern des Islam? Und wer entscheidet, wann eine Gruppe zusammengehört? Es gab schon Scheichs der Azahr die die Schia als fünfte Rechtsschule tolerierten, obwohl zwischen der Schia und den Sunniten fulminante Unterschiede zwischen dem Kern des Islam besteht. Insofern passt Dein Einwand nur, wenn man sich die kleinstmögliche Gruppe mit den wenigsten Unterschieden herauspickt.

Dann lass uns mal den Vers erneuert lesen, und schauen was drin steht:

"Und sag: ‚Alhamdulillah: Alles Lob gebührt ALLAH, Der sich keinen Sohn nahm, Der nie einen Teilhaber in der Herrschaft hat, und Der nie einen Wali (als Schutz) vor Erniedrigung hat.‘ Und verherrliche Ihn mit allahu-akbar !" (17:111)

Wo steht, dass das ein Teil des Gebets ist?? Sag mal ist der Spruch: (Die Wahrheit ist gekommen. Das Falsche kann weder (etwas) neu von Anfang an machen noch es wiederholen.)??? Oder (Sag Allah ist einer) ein Pflichtteil eures Gebets?? Wenn nein, dann wieso folgt ihr den Quran nicht, denn all diese Sprüche kommen im Quran nach der Aussgae: (Sag: Die Wahrheit ist gekommen. Das Falsche kann weder (etwas) neu von Anfang an machen noch es wiederholen.) 34:49

Nun ist es offenbar für euch ein Geschmacksache, jeder sucht sich irgendwas im Quran aus, und macht draus ein Pflichtteil des Gebnets. Wir werden aber niemals diesen Irreweg nachgehen, denn wir auch Verstand besetzen und solchen Missbrauch Allahs Wort nur für Kuffr erklären wollen und düfen. Dein Beispiel über das gebet zeigte deutlicher, wie ihr mit Allahs Wort umgeht, und wie man verloren geht, wenn man die Deutung des Propheten saw. erklärt. Ihr sucht irgendwas irgendwo und nehmt das als Religion.

Und was ist denn Vers 110?? Welche Sure mein ich?? Wieso schreibt ihr die verse nicht, sondern nur die Nummer!!!


Deine Frage wurde im letzten Beitrag beantwortet. Leider hast Du die Antwort nicht verstanden. Natürlich meinte ich den Vers 110 der 17 Sure, sonst hätte ich ja eben die USre dazu geschrieben. Dort steht:

"Sag: ‚Benennt (Ihn) ALLAH oder benennt (Ihn) den Allgnade Erweisenden! Mit welchem auch immer du (Ihn) benennst, Ihm gehören doch die Schönsten Namen!‘ Und sei bei deinem Gebet nicht zu laut, und sei damit nicht zu leise, und strebe dazwischen einen (mittleren) Weg an!" (17:110)

Hier ist vom Salat die Rede. In Vers 111 geht es dann mit einer Und-Verknüpfung weiter. Deswegen ist davon auszugehen, dass im Gegensatz zu den von Dir genannten Verse immer noch das Salat thematisiert wird.

wa salam
Andreas
 
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Re: Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Beitragvon Andreas » Mo Mär 14, 2011 11:13 am

Salam Abu Bakr!

Ich teil das mal in zwei Beiträge, sonst wirds zu unübersichtlich: kommen wir zum Thema der Qirat:

Sie widersprechen sich nicht mit dem Quran, ihr deutet sie aber falsch, um einen Widerspruch zu finden.

Bitte keine Links, sondern Beweise hier posten.


Ich habe nicht gesagt, dass die Qirat dem Koran widersprechen, sondern sich selbst widersprechen. Dazu hatte ich einige Beispiel verlinkt. Es geht um hafs und warsh:

Ein Beispiel, welches ich aus dem Text entnommen habe:

2:125 in Hafs is ﹾﺍﻭﹸﺬِﺨﱠﺗﺍَﻭ “WatakhIzu” (You shall take) / In Warsh it is َﺨﱠﺗﺍَﻭ ﹾﺍﻭﹸﺬ
“WatakhAzu” (They have taken/made).

In 2:125 the subject being addressed is that of “Maqam Ibrahim”. One version gives a
command/order, while the other states a historical fact/observation.

Weiteres Thema war die Frage, woher wir wissen, dass Bukharie ordentliche Arbeit geleistet hatte:

Da was Bukhari geschrieben hat eine Überlieferung ist, wird diese wie jede Überlieferung behandelt. Der Quran ist auch eine Überlieferung und deine Frage lässt sich durch die Gegenfrage beantworten:

Was ist der Beweis dafür, dass das unser Quran mit dem Quran des Propheten saw. übereinstimmt??

Der Beweis ist die authentische und mutawatir Überlieferungen beider Quran und Sunna. Bukhari hat vom Propheten saw. überliefert. Jede Menge Gelehrte haben seine Überlieferungen auf Authentität, Wahrhaftigkeit, Zusammenpassung mit dem Quran geprüft. Sie haben seine Überlieferer, und seinen Lebenslaut auch geprüft. Das Ergebnis war:

Bukhari hat über authentischen Wege vom Propheten saw. überliefert.

Das ist genau, wie man die Authentität des Qurans beweisen kann. Denn man sagt: Viele authentische Muslime haben zu uns dieses Buch vom Propheten saw. überliefert, und haben bestätigt, dass dieses Buch von Allah auf dem Propheten saw. herabgesandt wurde.

Du willst sagen, Quran ist anders. Ich stimme zu, aber das bedeutet nicht, dass die Sunna nicht anders ist, denn diese ist auch anders und beinahltet auch viele Prophezeiungen und Wunder.


Das mag aus sunnitischer Sicht schlüssig sein, ist es deswegen aber noch lange nicht im allgemeinen, denn es setzt vorraus, dass es sich um sunnitische Gelehrte handelt. Andere Gelehrte sehen Buchari nicht als 100%ig korrekt an. Warum ist dies so? Weil sie andere Maßstäbe anlegten.
Es gibt jedoch noch mehr Unterschiede: der Koran lag spätestens 60 n. Hijra komplett vor. Buhari hatte sein Werk aber erst ca. 200 nach Muhammad fertig. Ferner konnte er auch kaum lebende Zeitzeugen befragen, sondern war bereits auf Mittler angewiesen. Deswegen sehe ich da schon einen Qualitätsunterschied. Auch gab es beim Koran kaum diskussionen darüber, was echt ist und was nicht. Ganz im Gegenteil zu den Ahadith: hiergibt es unterschiedliche Meinungen zur Authenzität.
Alles in allem ist aber auch das nich problematisch, denn auch beim Koran wissen wir nicht genau, ob alles stimmt, aber die Wahrscheinlichkeit ist ungleich höher:
->frühere Kompilierung
->Zeitzeugen
->vollständige Verschriftlichung zu Lebzeiten Muhammads

Bei den Ahadith haben wir jedoch kaum Zeitzeugen, eine späte Kompilierung uns wesentlich weniger Verschriftlichung

Und dies sind Aussagen getroffen auf Grund von Ahadith!!!

Klar, wenn Allah swt. versprochen hat, die Offenbarung aufzubewahren, dann hat er versprochen den Quran und seine Deutung die Sunna aufzubewahren und da Bukhari das beste Werk überhaupt, das vom Propheten saw. authentisch überliefert hat, dann hat Allah sicherlich mit dem vers gemeint, dass was Bukhari schreiben wird, eine aufbewahrte Sunna des Propheten saw. sein wird.

Deshalb kann ich dir sagen, dass im Quran steht, dass Bukhari authentisches Buch vom Propheten saw. ist.


Würdest Du bitte den Vers zitieren?

Ferner stellt sich die Frage: bevor Bukhari die Ahadith klassifizierte waren sie da ungeschützt?


Weiter geht es mit der Frage ob Muhammad in jeder Hinsicht Vorbildfunktion hat:
viewtopic.php?f=14&t=499

Ja das ist ein VOrbild, genau wie Moses as. laut dem Quran einen Menschen getötet hat, und trotzdem ein Vorbild geblieben. Der Prophet saw. ist ein Vorbild, wie man die Sünden vermeidet und ist ein Vorbild, wie man die Sünden bereut. Er war doch laut dem Quren ein normaler Mensch und hatte Sünden. Das passt alles zusammen.


Würdest Du bitte den vers zitieren laut dem Musa ein Vorbild ist?

Mir ist die gängige Deutung bekannt und ich stellte bereits die Frage, wieso die Menschen damals zu keiner auditiven Leistung in der Lage gewesen sein sollten.

Diese Frage wurde durch folgendes nicht beantwortet und steht aus:

Allah swt. hat im Quran nicht gesagt, dass man dem Propheten saw. nur im Quran gehorchen soll. Trotzdem erklärt ihr das als Islam. Wieso könnt ihr dann nicht verstehen, dass der Prophet saw. gewohnt war, dass wenn er einen Befehl gibt, dass alle diesem Befehl nachgehen. Deshalb musste er den Sahaba sowas nicht erklären. Als die leute jedoch schwächer in der Religion geworden sind, hat man auf diese Verbote mehr geachtet. Welche Verbite hat der Prophet saw. gegeben und dafür mit Strafen bedroht, und welche hat er nur gegeben ohne streng zu verbieten. Deshalb sind diese Reglungen mit Halal, Makruh, usw. keine reinen Reglungen des Propheten saw. gewesen, sondern eine Vereinfachung der Gelehrte, damit die Menschen die Befehle des Propheten saw. besser verstehen kann. Es geht daher nur um einen bessere Verstand der Befehle des Propheten saw. und nicht um eine neue Definition dieser Befehle.

Aber diese Regeln lassen sich zum Beispiel im Quran auch finden. Liese als Beispiel Vers 2:184 ((Vorgeschrieben ist es euch) an bestimmten Tagen. Wer von euch jedoch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, der soll eine (gleiche) Anzahl von anderen Tagen (fasten). Und denjenigen, die es zu leisten vermögen, ist als Ersatz die Speisung eines Armen auferlegt. Wer aber freiwillig Gutes tut, für den ist es besser. Und daß ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr (es) nur wißt!)

Allah erklärt hier die Pflicht (Fasten von Ramadan), und dann das erwünschte (Mustahab), erklärt, indem er sagte: (Wenn ihr fastet, dann ist es besser für euch.) Die Gelehrte haben nichts anders getan, als solche Ausagen als Mustahab (erwünscht) und keine Pflicht (Wajib) erklärt. Wir haben nichts aus dem Kopf gebracht, nur die Sachen besser erklärt und Namen gegeben, um den Verstand des Islams zu vereinfachen.


weiteres Thema:
viewtopic.php?f=14&t=489&p=3545#p3545
Du hast auf meine Frage nicht geantwortet. Wie erklärst du den Vers 4:93!! Ist das ein Widerspruch mit den anderen Versen, oder wie sollen wir das Problem lösen!!


ich verstehe hier Dein Problem nicht:
7.156. Und bestimme für uns Gutes, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits; denn zu Dir sind wir reuevoll zurückgekehrt." Er sprach: "Ich treffe mit Meiner Strafe, wen Ich will; doch Meine Barmherzigkeit umfaßt alle Dinge; so werde Ich sie bestimmen - für jene, die (Mich) fürchten und die Zakah entrichten und für jene, die an Unsere Zeichen glauben." (Rasul)
Das ist die ANtwort!

Wer vorsätzlich tötet kommt grundsätzlich ewig in die Hölle. Doch Allah ist Barmherzig, seine Barmherzigkeit unfaßt alles, also auch die Mörder. Dies ist an eine Bedingung geknüpft: Gottesfurcht. Diese setzt wiederum ein Bereuen vorraus. Somit trifft die ewige Strafe nur diejnigen die keine Reue zeigen und nicht umkehren!
Im 48. Vers der 4. Sure heißt es diesbezüglich: „Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, dass Ihm Götter zur Seite gestellt werden; doch Er vergibt das, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der hat wahrhaftig eine gewaltige Sünde begangen.“

und weiter ging es hier:
viewtopic.php?f=14&t=493&p=3543#p3543

Nein wir sind über das Gebet und die Säulen des Gebets einig. Nur ihr seid nur über eins einig: Die Sunna des Propheten abzulehnen. Das meine ich.


Ich habe keine Ahnung, was für Gebetssäulen Du meinst. Tatsache ist, dass jeder von Euch anders betet. Das wird dann damit erklärt, dass der Prophet immer anders gebetet hätte. DeiN Verständnisproblem dabei ist aber, dass wir unseren Glauben schlicht anders definieren. Bei uns geht es um die Einstellung.

Ich bin kein Arbeitsloser wie du. Meine Antwort wird aber heftig kommen inschaAllah!! Du bist sogar herausgefordert und machst keinen Ton!!


Ich find ich mach schon einen Ton.

Ich habe eine Frage an euch gestellt und paar Jahre ohne Antwort geblieben. Das war die Frage nach der Strafe des Diebes und der Diebin. Deshalb wirst du mir deine Wahrhaftigkeit in der Debatte zeigen.


Ich weiß und Du hast bereits eine Antwort erhalten. Was hast Du daran nicht verstanden?

posting.php?mode=edit&f=14&p=3706

Wer hat gesagt, dass sie vernichtet wurde??? Beweise es mir!!


Die Ahadith sagen es selbst aus.

Der Quran ist nur das gesprochene Allahs Wort und nicht das geschriebene. Was ist der Unterschied? Der Unterschied ist groß, denn der Quran kann nicht auf einer gesprochenen Weise fixiert werden. Er kann nur mündlich gelesen werden, und nur mündlich weitergetragen werden, und nur mündlich überliefert werden. Die Bücher, die wir haben sind alle nicht mehr als Hilfsmittel um den Quran zu lesen. Sie sind aber keine Quran, sondern Mushaf. Der Mushaf wurde unterschiedlich niedergeschrieben, manchmal wurde er mit Tafsir, manchmal mit Tadschweed, manchmal wurde der Mushaf einschießlich Hadith geschrieben. All das war aber nur Mushaf. Es wird aber falsch als Quran genannt, und wenn man heutzutage über den Quran redet, dann denken die Leute über dieses Buch, das wir haben und drauf Quran steht. Wenn man zum Beispiel den Mushaf in der Hand nimmt, und den text drin anders liest, als wie der Prophet saw. ihn gelesen hat, dann hat man keinen Quran, sondern etwas anders gelesen, wenn man von der Sprache viel abweicht. Somit kann der Quran nicht schriftlich fixiert werden, sondern man kann einen Mushaf fixieren, in dem man Texte schreibt, die einem beim Lesen des Qurans helfen. Mehr ist das nicht.


Ach Du meinst Kitab. Mushaf ist meinem Wissen nach was anderes.

Wie Bitte. Radiocarbon-Methode!! Du kannst damit nichts beweisen, ausser dass ein Dokument UNGEFÄHR zu einem bestimmten Zeitpunkt geschrieben wurde. Das beweist aber nicht, wer das gemacht hat und wann genau das passiert ist!!


Also haben die frühesten Koranfragmente für Dich keine Bedeutung?

Ich verrate es dir gerne. Es macht sicherlich Sinn zu wissen, ob es Medina gab oder nicht, denn viele Verse im Quran sind von der Sunna und den Orten abhängig, wo der Quran herabgesandt wurde. Wie zum Beispiel:

42:7 (Und so haben Wir dir einen arabischen Qur'an (als Offenbarung) eingegeben, damit du die Mutter der Städte und diejenigen rings umher warnst, und damit du vor dem Tag der Versammlung warnst, an dem es keinen Zweifel gibt. Eine Gruppe wird im (Paradies)garten sein und eine Gruppe in der Feuerglut.)
Was ist die Mütter der Städte?? Hat der Prophet saw. diesen Befehl erfüllt??

9:110 (Unter den Wüstenarabern in eurer Umgebung gibt es Heuchler und (auch) unter den Bewohnern von al-Madina, die in der Heuchelei geübt sind. Du kennst sie nicht, aber Wir kennen sie. Wir werden sie zweimal strafen, und hierauf werden sie einer gewaltigen Strafe zugeführt werden.)

Welche Wüste, und ist al-Madina hier die bekannte Stadt Al Madina, oder damit ist nur "Stadt" gemeint, wie das arabische Wort "Madina" bedeutet??


Na wenn Medina im Koran steht, wird es Medina auch gegeben haben. Braucht man dafür die Sunna??
Ich kann Deine Argumente derzeit nicht so wirklich nachvollziehen.

MaschaAllah, das ist euere Quelle um den Islam und über den Propheten saw. zu lesen?? Ihr habt also doch andere Quelle ausser dem Quran. Aber was für Quellen? Ihr lehnt die Sunna ab, und folgt Homepages.


Der Link basiert auf Koranversen.

Du kannst hier schreiben. Wieso kannst du nicht antworten als dieses Forum mit vielen neuen Thread mit Copy Paste zu füllen, anstatt zu debattieren, wie die Erwachsenen debattieren??


Muss es gleich immer so beleidigend sein?

Wieso dual, wenn das 4 Hände sind?? Ich verstehe nicht, in welcher Sprache werden 4 Hände in Dual erwähnt?


Weil es laut Deinem Glauben nur zwei Hände sind, die Amputiert werden; deswegen. Aber abschneiden ist im plural.

Nichts steht im Widerpsruch mit dem Quran. Du kannst es auch nicht beweisen, deshalb schreibst du Sätze, denen du nicht hinterstehen kannst. Beim nächsten Mal bringe bitte die Beweise, die diesen Widerspruch beweisen, und lasse die blinde Verurteilung bei seite. Beweise bitte alles, was du behauptest, und höre mit den Lügen auf.


Es ist abträglich, wenn Du Dinge, die Du offensichtlich nicht ganz nachvollziehen kannst gleich als Lüge bezeichnest.

Bitte die Verse gut lesen, bevor du solche falsche Aussagen machst. Im Vers steht folgendes:
(oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden,)
Was bedeutet wechselseitig?? Ich hoffe, du kannst Deutsch. Wechselseitig bedeutet jedes Mal eine Seite. Einmal den rechten Fuß und einmal den Linken. Ich verzweifle daran, dass du einen einzigen Vers vom Quran verstenden hast. Denn immer schreibst du solche komische Aussagen!!


Wenn es jedes Mal eine Seite wäre, müsste der Vers im Singular stehen und nicht im Plural. Plural sind aber immer mehr als drei und abschneiden ist im singular, wenn ich mich recht entsinne. Ferner bedeutet Wechselseitig Gegenseitig oder auch einfach auf eine Seite begrenzt. Also auch so passt das alles nicht, was Du schreibst, denn dann wär es dual.

Wir werden unsere Religion nicht nach deiner Logik nehmen, oder sie von dir lernen, wo du nicht mal weißt, dass Hände im Vers der Händetrennung im Arabischen im Dual kommt!!! Und danach weißt du auch nicht, dass die Abtrennung der Füße im Quran wechselseitig kommt. Du eignest dich nicht dafür eine Meinung über den Quran zu sagen.


Ich glaub wir reden aneinander vorbei oder ich hab mich falsch ausgedrückt: Hände im Dual, Abschneiden im plural.

Ich habe keine Zeit Links der Leugner der Sunna zu lesen. Ich habe von euch eins gelernt. Entweder bringt ihr deutliche Quranverse, oder seid ihr Lügner. Bisher seid ihr Lügner, da ihr keine Quranverse gebracht habt. Ich danke euch für diese Sache, die ihr mir durch eure Umgang mit den Sunnagelehrten beigebracht habt.


Jeder macht so seine Erfahrungen.

Falsch, der Quran hat eine andere Strafe für Zina:
4:15 (Und diejenigen von euren Frauen, die das Abscheuliche begehen, - bringt vier Zeugen von euch gegen sie. Wenn sie (es) bezeugen, dann haltet sie im Haus fest, bis der Tod sie abberuft oder Allah ihnen einen (Aus)weg schafft.)
Der Quran hat bereits (4:15) einen Unterschied zwischen verheirateten und nicht verheirateten bei der Strafe der Zina gemacht. Der Vers 24:2 macht keinen Unterschid zwischen den beiden, deshalb um Vers 4:15 aufzuheben, und die Strafe der verheirateten von der Sperrung zuhause zum Peitchen zu ändern, brauchen wir einen Beweis im Vers 24:2, oder woanders im Quran, dass die Strafe der Sperrung durch das Peitchen aufgehoben wurde.

Da es diesen Beweis nicht gibt, bleibt die Frage offen, welche Strafe bekommen die verheireteten?? Immer noch die Sperrung zuhause bis zum Tode, oder gibt es eine Lösung? Die Lösung ist die Steinigung und kommt in der Sunna.


Mir ist diese Antwort bekannt, halte sie jedoch für falsch, denn der begriff "Zina" kommt in 4:15 nicht vor, weswegen man ihn auch nicht auf Zina anwenden kann. Ferner wirkt es auch merkwürdig: Steinigung im AT, Steinigung bei Jesus (laut Euch), Muhammad dann erst einsperren und dann wieder Steinigung: erscheint mir nicht glaubwürdig.

Ferner spricht 4:15 von Frauen im allgemeinen und nicht von Ehefrauen. Hingegen macht Sure 24 einen Unterschied!

Was für eine Antwort!! Keiner hat davon was profitiert. Die Übersetzung spiegelt ja den Vers im Original. Es gibt Verse im Quran, die Allah alleine versteht. Im Original steht auch nichts anders.


Die Übersetzung spiegelt nicht das original, denn sie enthält Satzzeichen.

verschiedene Strafmodelle?? WO steht sowas im Quran?? Woher entnimmst du eigentlich deine Religion?? Ihr deutet den Quran nach eurem Geschmack und dieser Vers macht es sehr deutlich, dass Quranisten mit der Quranbedeutung spielen. Sie führen das Gefängnis als Strafe ein, obwohl diese nirgendwo im Quran steht!!


Die Wurzelbedeutung des begriffes hand/Hände:

Ya-Dal-Ya = to touch, aid, do good, be beneficent, show power and superiority, a hand. By his agency/means.
With a willing hand, out of hand, having financial ability.
In acknowledgement of the superior power, in ready money and not in the form of deferred payment, considering it as a favour, on account of help, (payment should be made by the hand of the parties themselves without the intervention of a third party and without reluctance.
baina yadaihi - before him, in his presence hit, between his two hands.
ulill aidi - men of power (lit. gifted with hands)
suqaita fi aidihim (idiomatic expression) they repented, the idea seems to be that they hit their fingers in grief and contrition.
Handy, Might, Power, Superiority, Benefit, Possession, Favour, Generosity. The idea behind those expressions is that the use of the hand is the real source of the superiority and power. Under his authority, upper hand, arm, foreleg of a beast, handle of a tool, wing of a bird.
ma qaddamat yada - that is what thou hast deserved.


Macht abschneiden = Gefängnisstrafe - ist übrigens eine Deutung, die man auch in Litertaur von Sunniten findet.

Aber Allah hat seine Strafen im anderen Vers ganz anders beschrieben:
5:33 (Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe,)

Kreuzigung ist also auch eine Strafe Allahs. Die Abtrennung der Füße wechselseitig ist auch eind Strafe Allahs. Womit würdest du dieses Mal die Kreuzigung deuten? Mit aus dem Land abschieben?? Und die Abtrennung der Füße wechselseitig?? Einmal nach den USA vertreiben und einmal nach Russland?? Was für Deuter und irreweg ist das!!!


Hier geht es auch um etwas anderes, als um Diebstahl. Auch habe ich mich nicht auf diesen Vers bezogen, denn diesen habe ich nicht interpretiert. Wieso bleibst Du nicht bei Vers 38?

Hat du nicht eben das Peichen als Strafe Gottes anerkannt, und nun unterstellst du Allahs Strafe durch Aussagen von The Gardian?? Wie widersprüchlich bist du denn??


Mir ging es nicht ums peitschen.

viewtopic.php?f=14&t=503&p=3541#p3541

Die authentischen Hadithe sind beschützt vor Verfälschung, genau wie der authentische Quran. Sie sind sehr gut dokumentiert, und seit Ewigkeit aufbewahrt.


Wo steht das? Im Koran? Wenn ja, wo?

viewtopic.php?f=14&t=501&p=3534#p3534

Du hast kein Recht dabei. Die Körpergröße wurde kleiner und nicht größer. Nur in der letzten Jahrhundert hat man gemerkt, dass die Menschen etwas größer geworden und das vermütlich aufgrund der vielen Vitamine, und Fluortabletten, die die Kinder bekommen, sowie der reichlichen Kalziumeinnahme der Menschen im wachsenden Alter.

Es gibt weiterhin viele wissenschaftliche Beweise, dass die Menschen über die Zeit viel kleiner geworden sind. Ich gebe dir paar materielle BEweise, die du sehen kannst, und nicht leugnen kannst:


Stimmt nicht:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft ... 46180.html
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpe ... Ergebnisse

Zitat:
Danach waren die ersten Ackerbauern und Viehzüchter (ca. 5000–2000 v. Chr.) in Mitteleuropa etwa 163,5 cm (Männer) bzw. 151,5 cm (Frauen) groß. Von der Eisenzeit (ca. 750 v. Chr. ff.) bis in das Mittelalter lag die Körperhöhe im Mittel bei etwa 166 cm für Männer und 155 cm für Frauen. Innerhalb dieses langen Abschnitts waren die Menschen des frühen Mittelalters (ca. 500–700 n. Chr.) besonders groß (Männer 168 cm, Frauen 156 cm).Siegmund, Frank: Die Körpergröße der Menschen in der Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas und ein Vergleich ihrer anthropologischen Schätzmethoden. Books on Demand. Norderstedt 2010. ISBN 978-3-8391-5314-7. p. 81 Tab. 38

Golglich: Mensch klein, Mensch groß, Mensch klein, mensch groß -> dies ist wissenschaftlich belegbar. Der hadith sagt aber: Groß, klein, ende.

viewtopic.php?f=14&t=495&p=3524#p3524

2:27 (die Allahs Bund nach seiner Abmachung brechen und trennen, was Allah befohlen hat, daß es verbunden werden soll, und auf der Erde Unheil stiften - das sind die Verlierer.)

2:63 (Und als Wir mit euch ein Abkommen (Bund) trafen und den Berg über euch emporhoben (und zu euch sagten): "Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben, und gedenkt dessen, was es enthält, auf daß ihr gottesfürchtig werden möget!")

2:83 (Und als Wir mit den Kindern Isra'ils ein Abkommen (Bund) trafen: Dient keinem außer Allah! Und zu den Eltern sollt ihr gütig sein und zu den Verwandten, den Waisen und den Armen! Und sagt Gutes zu den Menschen, verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe. Danach kehrtet ihr euch - bis auf wenige von euch - ab; ihr seid ja Widerstrebende.)

2:93 (Und als Wir mit euch ein Abkommen (Bund) trafen und den Berg über euch emporhoben (und zu euch sagten): "Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben und hört." Sie sagten: "Wir hören, doch wir widersetzen uns." Und es geschah ihnen durch ihren Unglauben, daß (die Liebe für) das Kalb in ihre Herzen eindrang. Sag: Wie schlimm ist das, was euch euer Glaube gebietet, wenn ihr gläubig seid!)

3:187 (Und (gedenkt,) als Allah mit denjenigen, denen die Schrift gegeben worden war, ein Abkommen (Bund) traf: "Ihr sollt sie den Menschen ganz gewiß klar machen und sie nicht verborgen halten!" Da warfen sie sie hinter ihren Rücken und verkauften sie für einen geringen Preis; wie schlimm ist das, was sie erkaufen!)

4:21 (Wie könnt ihr es (zurück)nehmen, wo ihr doch zueinander eingegangen seid und sie mit euch ein festes Abkommen (Bund) getroffen haben?)

Die Liste ist lang, das war nur ein Beispiel. Das Wort Mythaq (Bund), was du in deinen Versen gebracht hast, kommt in allen obigen Versen vor. Somit ist dein Wunsch erfüllt.


Geht es in den Versen um die Propheten? Ich denke nicht.

Natürlich ist der Quran widerspruchsfrei, oder verzweifelst du daran?? Nur der schiefe Verstand der Unwissenden führt sie dazu zu behaupten, dass der Quran Widersprüche beinhalte. In der Tat ist das ihr falscher Verstand, und nicht der Quran!!


Ich frage ja auch nach Deinem Verstand nicht nach dem Koran. deinen Verstand würde ich nicht mit dem Koran gleichsetzen wollen.

viewtopic.php?f=14&t=498&p=3521#p3521

Ich frage nochmals: was will der Hadith mitteilen? Die Frage hast Du nicht beantwortet.

viewtopic.php?f=18&t=494&p=3516#p3516

Du hast keine Ahnung, was Sunna des Propehetn ist. Du leugnest sie ganz, wie sollst du dann behaupten, dass sie nicht bei unseren Gelehrten ist?? Fur dich und deine Gruppe, gibt es nur Sunna Allahs. Das heißt, du widersprichst dich, wenn du von Sunna des Propheten saw., die aber irgendwoanders ist. Bei dir ist die Sunna des Propheten saw. aber sicher nicht.

Die Sunna des Propheten ist bei den Überlieferern des Qurans und der Sunna. Sie ist bei uns, genau wie der Quran bei uns ist.


Ich akzeptiere Deinen Glauben.

Gib zu, dass du da einen Fehler gemacht hast, und wie du antwortet, zeigt wie pleite du bist. Ich zeige dir deinen falschen Satz, und meine Widerlegung, und damit du dich vor dem Spiegel stellst, und dir die Frage stellst, wieso du deine Fehler durch Aussagen umgehen willst, die mit dem Thema nichts zu tun haben!!


Weil der Begriff Mumin mit dem Koran verknüpft ist und nicht der Begriff Muslim.

Das war meine Aussage und diese Aussage ist richtig. Mit "verknüpft" meinte ich nicht, ob die begriffe im Koran auftauchen, was Du aber offenbar annimmst.

Nun dein erster Satz, war dass der begriff Mumin mit Quran verknüpft, und nicht der Begriff Muslim. Was hat denn deine Antwort nun mit dem Thema zu tun?? Wenn du nicht weißt, sage dass du nicht weißt, leugne aber die Wahrheit nicht!!! Übrigens ihr 3 Quranisten im Forum geht gleichermaßen mit euren Fehlern um. Leugnen, und Leugnen, und nie zugeben, dass ihr keine Ahnung habt, und auf unsere Fragen nicht antworten könnt.


Vielleicht solltest Du einfach mal nachfragen, wenn Du etwas nicht verstehst?

Du hast sie schon verurteilst, wo du geschrieben hast:


Laut deiner These baut die Authentität von Aischa ra. auf Hadithe, obwohl die Authentität von Aischa baut auf Quran. Du akzeptierst den Widerpsruch der Schiiten mit dem Vers 24:26, um Aischa ra. zu verurteilen, um unsere Überlieferung abzulehnen. Du verurteilst Aischa ra. wenn ihre Authentität für dich in Frage gestellt wird. Leugne das bitte nicht.


Ich habe lediglich ein Beispiel aus der Schia gebracht um zu zeigen, dass die Authenzität auf derselben Quelle beruht und deswegen nicht aussagekräftig ist. Das ist keine beurteilung irgendeines Tradenten:
Und Sure 24 Vers 26 belegt gar nichts. Vertrauenswürdigkeit hat nicht immer etwas mit dem Charakter zu tun. Deswegen kann man mit dem Vers auch nichts beweisen.

Du zeigst auch damit dein nieveu, und dass du noch nicht weißt, dass es keinen Kinderglauben gibt. Ich will aber nicht zu deiner Ebene kommen, und dir das gleiche erwidern. Möge Allah dich rechtleiten.


Du weißt aber, was mit Kinderglaube gemeint ist?

Die Rechtschulen haben es das Gebet des Propheten saw. zu beschreiben. Der Prophet saw. betete aber in mehreren Formen, und wir haben all diese Formen übernommen von ihm. Du wirst es nie schaffen zu beweisen, wie der Prophet saw. betetete. Du hast mit dem Propheten saw. auch nichts gemeinsames.


Mir ist schon klar, dass das als Rechtfertigung dient.

Ich weiß, dass ihr auf meine Fragen auch keine Antworten habt. Du machst dich nur noch lustig, und zeigst dein unislamisches Gesicht!!


Den Friedengruß habe ich wohl hinlänglich erläutert mein Freund.

Ich habe nicht gelogen und deine Ironie ist übringens nicht islamisch und im Quran verboten. Aber wenn du dich nur den Quran verstanden hättest, hättest du die Wahrheit gefunden.


Das war keine Ironie. Das habe ich ernst gemeint.

Du hast dich genug lustig gemacht, und darfst im Forum nur noch entweder debattieren, oder gar nichts mehr schreiben. Ich glaube aber, dass du nicht debattieren werden kannst, denn du weißt, dass du bei der ersten Frage rausfliegst. Deshalb bist du herausgefordert im folgenden Thread zu debattieren:


Bislang konnte ich nichts in Deinen Texten erkennen, was mich zum fliegen bringen könnte.

wa salam

wa salam
Andreas
 
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Re: Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Beitragvon Andreas » Mo Mär 14, 2011 12:21 pm

Mir fällt übrigens auf, dass wir noch an keiner Stelle über die Richtigkeit gesprochen haben, wieso man der Sunna folgen muss. Deswegen frage ich:

Wo im Koran steht, dass man dem Propheten in jeglicher Hinsicht bis in alle Ewigkeit folgen muss, egal was er sagt?

Welcher Vers ist der größte Beweis dafür?

wa salam
Andreas
 
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Re: Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Beitragvon AbuBakr » Sa Mär 19, 2011 10:30 pm

assalamu

Das Forum besteht nicht nur aus Dir und Mir. Insofern halte ich Deine Antwort für eine Ausrede. Insofern habe ich auch kein Verständnis: ich bin selbst Moderator in einem anderen Forum und wenn ich keine Zeit habe, dann kommt die Antwort halt erst ne Woche später.


Du hast aber mich kritisiert und wolltest das als Anhaltpunkt nehmen, warum deine Thread länger offen bleiben. Das fande ich total unverschämt und akzeptabel, und habe dich demzufolge auch so behandelt, dass du nur in einem Thread schreiben darfst. Deshalb war deine Sperrung und dass du nur hier schreibst selberschuld. Die anderen haben deine Fehler nicht begangen und dürfen auch überall schreiben!!

Jeder Thread hat ein Thema. Jetzt alles in einen Thread zwängen zu wollen macht es doch erst unübersichtlich.

Du kannst alle Themen in deinem Thread diskutieren, denn nur so werdest du an die Zeit einhalten, die du einhalten sollst. Nach meiner Erfahrung mit dir wirst du dich sonst nur hier Texte schreiben und mich kritisieren, warum ich lange bei der Antworten brauche. Eine Debatte ist das einzige, was die Wahrheit zeigt. Du willst aber nicht debattieren, wie man oben liest. Deshalb hatte ich auch kein Interesse an einem Dialog mit dir.

Deine Erläuterung ist in meinen Augen problematisch, denn sie widerspricht dem Hadith und basiert in ihrer Erläuterung nicht auf dem Hadith, sondern auf Deinem Glauben.
Zunächst stellst Du heraus, es handle sich um den Mushaf. Dies ist jedoch bislang von Dir nicht belegt worden, außer durch eine Vermutung, dass Zaid sich ausschließlich auf Niederschriften bezöge, was aber genau durch Deine Hervorhebung widerlegt wird:

(So I started locating Quranic material and collecting it from parchments, scapula, leaf-stalks of date palms and from the memories of men (who knew it by heart).)

Zaid meint also eben nicht ausschließlich Verschriftlichungen sondern bezpeht sich explizit auf die Erinnerungen der Menschen.


Und wer hat dir gesagt, dass der Satz: (I found with Khuzaima two Verses of Surat-at-Tauba which I had not found with anybody else, (and they were):) sich auf die Erinnerung bezieht und nicht auf die schriftliche Dokumentation?? Du kannst es auch nicht belegen! Und da es genug Zeugen gibt, dass der Quran komplett MUtawatir ist und das über viele Sahabas, kann sich diese Aussage nur auf den Mushaf beziehen, und nicht auf dem Quran. Wir sind weiterhin die einzigen berechtgten unsere Hadithe zu verstehen und zu erklären. Denn nur wir wissen, was die Sahaba gesagt haben. Du kannst und darfst die Hadithe nicht deuten, denn du sie komlett leugnest. Deshalb behaupte nichts, was du nicht behaupten kannst. und lüge nicht über unsere Gelehrte und spiele mit unseren Hadithen auch nicht.

Also laut Dir benötgt man also die Ahadith um den Quran zu verstehen und dann die Sunniten um die Ahadith zu verstehen?

Das ist nicht meine Aussage, dass ist die Aussage Allahs, wo er gesagt hat, dass der Prophet saw. den Quran nur herabgesandt bekommen hat, um den den Menschen zu erklären. Deshalb ist Quran ohne Sunna ein Buch, das man nciht verstehen kann. Und da die Sunna in den Hadithen der Sunniten ausschließlich dokumentiert ist, gibt es keinen Verstand des Qurans ausser bei den Sunniten. Und da die Sunniten diejenigen sind, die die Hadithe überliefert haben, und da die Hadithe nicht nur als blanken Text überliefert worden sondern auch als Sinn und Inhalt, sind die Sunniten die einzigen, die in der Lage sind den Quran zu erklären. Alle anderen Menschen sind Sekten, die den Quran halt lesen können, aber dem nicht nachgehen können.

Propheten sind nicht frei von Fehlern, aber frei von Sünden. Für etwas falsches eine Absicht zu fassen, es aber dann zu lassen ist ein Fehler; etwas falsches dann auch noch zu tun ist eine Sünde - zumindest im Ausmaße der Tötung eines Wesens ohne rechtliche Grundlage.

Also bist Du der Ansicht, man dürfe Tiere töten, wenn sie nicht kommen, wenn man sie ruft?

Wenn ich dich rufe, und du nicht kommst, dann darf ich dich töten!! Was für eine Logik und was für eine Frage. Natürlich darf man Tiere nicht töten, nur weil sie nicht kommen. Denn Tiere sollen den Befehl erstmals verstehen, und uns werden sie nicht verstehen. Sie verstehen aber Allahs Befehle, wie zum Beipsiel dass sie keinen homosex machen dürfen. Die Tiere, die Homosex machen, dürfen getötet werden als Strafe für ihre Tat. Übrigens bestimmte Tiere steinigen die Ehebrecher.

Ich bezeichne niemanden als Lügner, ich kritisiere den Inhalt des Hadiths. Weder Muhammad, noch die Sahab nich Bukhari waren fehlerlos: ein Tradent könnte etwas mißverstanden haben, der Isnad wurde irrtümlich als sahih eingetsuft, etc.

Propheten übergeben die Religion fehlerlos. Deshalb sagte Allah im Quran, dass die Religion vollkommen ist, nicht weil der prophet fehlbare Religion gab, sondern weil er fehlerfreie Religion gab. Alles was ein Prophet in seinem Leben tut, und von Allah nicht akzeptiert wird, wird schon im Lebenszeit des Propheten korrigiert. Was Allah nicht korrigiert, ist richtig und gilt für uns als fehlerfreie Religion.

Die Hadithe von Bukhari sind nicht nur von Bukhari kontrolliert worden, damit man sowas behauptet. Jede Menge Gelehrte kamen nach ihm und haben seine Hadithe geprüft, und ihre Authentität bestätigt. Deshalb wenn man uns bestätigt, dass der Quran fehlerfrei ist, und dass die Sunna in Bukhari und Muslim auch möglichst fehlerfrei ist, dann ist man in den beiden für uns ehrlich. Würden wir ihn für Lügner erklären, dann würden wir die Authentität des Qurans verlieren.

Wieso wurde mir dann mitgeteilt die Sperre sei dauerhaft?
Ferner war das keine Lüge, ich habe lediglich meine Meinung geändert. So wie Du, als Du geschrioeben hast Du würdest mich Ende nächster Woche entsperren. Das hast am 13. geschrieben; heute ist der 14 - ein Montag.

Das hat dir das Program des Forums automatisch mitgeteilt, ich nicht. Ich habe eingeschätzt, wann ich dich entsperre. Habe aber nicht gesagt, dass ich dich nicht mehr entsperren werde, und habe dich danach entsprerrt!! Du hast aber gesagt, dass du nicht mehr lesen willst und hast trotzdem gelesen. Es gibt einen Unterschied zwischen den beiden!!

Du bist also der meinung, es wäre weniger, wenn ich jetzt hergehe und die Inhalte der anderen Threads hier schreibe??

Es wird aufjeden Fall weniger Stress für uns beide, wenn du erstmals nur hier das erste thema schreibst, und dann wartest, bis ich antworte, und dann geht es weiter. So bekommen wir beide gleichmäsig Zeit, und Chance, was ich in diesem Falle für nötig halte.

Was hältst Du davon: ich schreibe wieder in den anderen Threads und Du sperrst mich, bis Dir eine Antwort eingefallen ist?

Ironie ist sicherlich nicht gut. Ich hätte dich vom Anfang an komplett sperren können, aber du siehst selber, dass du trotz der Sperre auch aus einem andern PC doch schreiben kannst. Ich kann dich aber endgültig löschen und sperren, dass du dich gar nicht mehr anmelden kannst. Und anscheinend werde ich es auch so machen, denn du bestehst drauf von einem Thread Dialog abzuweichen.

In dem Vers geht es um Hinderungsgründe. Eher ist Deine Ablehnung jedoch ein Hinderungsgrund. Nun gut, ich kann Dich nun einschätzen.

Ich habe meine Meinung nun geändert, und meine Behauptung, auf die ich schwören sollte, und die ich damals wirklich meinte, dass Quranisten beten, als falsch erkären. Denn das "Gebet" der Quranisten ist für uns kein gebet und die Quranisten gelten für uns deshalb als Leute, die nicht beten. Das ist meine neue Meinung nun.

Wie Du willst:

Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, daß der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müßte wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sicht betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein irrtum anzunehmen, daß es nicht auch anders ginge und eben dies will dieser Artikel Darlegen.


Das ist kein orthodoxer Islam, das steht weder im Quran und noch irgendwo anders ausser in euren Büchern. Deshalb erzähle keine Märchen über Allah und seinen Gesandten. Im Islam heißt es, gehorcht dem Propheten und der Prophet soll den Quran erklären. Das ist, was man im Quran findet. Dass man nichts ausser dem Quran braucht, steht nur auf euren Hompages, und du hast bis nun keinen einzigen Beweis für diesen Glauben gebracht, ausser Deutungen und Philosophie deiner Gruppe.

Wir schauen demnächst, wie der Quran deiner Meinung nach das Gebet beschreibt:

1. Waschung

Vorraussetzung für das rituelle Gebet ist die rituelle Reinheit. Die Aufforderung dazu und die Umsetzung derselben finden sich in Sure 5 Vers 6:

"Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn ihr zum rituellen Gebet aufstehen wollt, dann wascht (vorher) eure Gesichter, eure Hände und Arme bis zu den Ellenbogen, benetzt eure Köpfe und (wascht) eure Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr dschunub seid, dann stellt die rituelle Reinheit wieder her. Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid, oder von der Notdurft kommt oder eure Frauen (intim) berührt und kein Wasser findet, dann sucht reine Erde auf und überstreicht (mit bestäubten Händen) eure Gesichter und eure Hände. Allah will euch nichts Unangenehmes gebieten, sondern euch nur reinigen und euch Seine Gabe vervollständigen, damit ihr euch dankbar erweist."

und in Sure 4 Vers 43:

"Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Nähert euch nicht dem rituellen Gebet , wenn ihr betrunken seid - damit ihr wißt, was ihr sagt -, auch nicht, wenn ihr dschunub seid - mit Ausnahme von Vorbeigehenden (bzw. Reisenden) , bis ihr Ghusl durchgeführt habt. Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid oder der eine von euch von der Notdurft kommt oder ihr die Frauen (intim) berührt habt und kein Wasser finden könnt, dann sucht reine Erdoberfläche und streicht euch über eure Gesichter und Hände (bis zu den Ellbogen). Gewiß, ALLAH bleibt immer reue-annehmend, allvergebend."

Daraus kann man ableiten, daß es drei Arten von Waschungen gibt: die normale Waschung, die Ganzwaschung (Ghusl) und die Reinigung mit Erde.

1. Normale Waschung (Wudu): Immer vor dem Gebet.
2. Ghusl: Wird erforderlich nach Intimitäten.
3. Reinigung mit Erde: ist gestattet, wenn man kein Wasser findet (sogar bei unhygienischer Verunreinigung, wie nach dem Toilettengang), Wasser nur schwer erreichbar ist (wie bei Reisen), oder der Gebrauch von Wasser schaden würde (wie bei Krankheit).

Bei der normalen Waschung wäscht man sich zunächst Gesicht und Hände bis zum Ellenbogen und streicht danach über Kopf und Füße. Die Ganzwaschung entspricht -wie der Name schon sagt- der Reinigung des ganzen Körpers; bei der Reinigung mit Erde streicht man sich über Gesicht und Hände bis zum Ellenbogen.

Darüber hinaus ist zu beachten, daß man im Zustand von Dschunub (nach Geschlechtsverkehr) trotz der Erdreinigung bleibt, d.h. man muß, sobald Wasser vorhanden ist den Ghusl durchführen.


Es stimmt, dass die rituelle Gebetswaschung im Quran beschrieben ist, jedoch wie würdest du auf folgende Fragen antworten:

1) Darf man die Reinigung mit drickiger Erde machen?? Denn im Vers steht nicht, was für eine Erde darf man bei der Waschung nehmen. Die Frage anders: Wenn ein Mensch auf Erde uriniert hat, darf er diese Erde einfach zur Reinigung nehmen?? Die Amntwort musst du mir bitte mit Quran beweisen.
2) Darf man die Gebetswaschung mit Cola machen, das auch aus Wasser besteht?? Nein, oder ja mit Quranbeweis.

2. Kleidung und Sauberkeit

Begibt man sich in eine Moschee, so sagt der Koran, daß man gepflegte Kleidung tragen soll: "Kinder Adams! Bekleidet euch gepflegt beim (Besuch) jeder Moschee, esst und trinkt, doch seid nicht verschwenderisch! Gewiß, ER liebt nicht die Verschwender." (7:31) Führt man das Gebet jedoch zu Hause durch, so gibt es keine festgelegten Kleidungsregeln.


Frage: Darf man bei der bekleidung durchsichtige Klamoten tragen, so dass seinen Intimbereich sichtbar ist?? Ist das gebet eines nackten Menschen angenommen? Im Vers steht die bekleidung in Verbindung zu den Moscheen. Wie wäre der Fall, wenn man zuhause betet? Es gibt dann dabei keine Bekleidungsvorschfiten mehr? Zeige mir die Beweise aus dem Quran für deine Antworten.

Der Ort des Gebetes sollte sauber sein, wie man aus Sure 2 Vers 125 "Und (erinnere daran), als WIR die Ka'ba zu einem immer wieder aufgesuchten Ort für die Menschen machten, und zu einem sicheren Ort. Und nehmt euch Maqamu-ibrahim als Gebetsstätte! Und WIR erlegten Ibrahim und Isma'il auf: ‚Reinigt Mein Haus für die Tawaf -, die I'tikaf - und die Ruku'-Sudschud- Vollziehenden!‘" und Sure 22 Vers 26 "Und (erinnere daran), als WIR Ibrahim den Ort des Hauses zuwiesen: „Betreibe Mir gegenüber keinerlei Schirk und reinige das Meinige Haus für die Tawaf- , Qiyam- , und Ruku'-Sudschud-Vollziehenden .“" ableiten kann. Dies ist jedoch keine direkte Pflicht, da dies nur in Bezug auf die Kaaba offenbart wurde.

Aber wir sind weder Ibrahim noch Ismail!! Wir sind Gläubige Menschen, und sind mit den Befehlen an Ibrahim und Ismail gar nicht angesprochen. Wenn Allah Ibrahim befielt seinen Sohn zu opfern, dann sollen wie unsere Kinder nun auch opfern?? Bringe bitte nicht irgendeinen Befehl an irgendeinen, sondern einen deutlichen Befehl an die Muslime. Deshalb werde ich nun deinen Beweis ablehnen. Ich erwarte nun einen anderen Beweis wo ein Befehl an uns oder an unseren Propheten saw. kommt. Oder aber einen Vers, wo steht, dass wir Ibrahim as. folgen sollen. Alles andere gilt nicht.

3.Gebetsrichtung

In aller Regel werden die folgenden Verse als Argument für eine Gebetsrichtung zitiert:

"Bereits sehen WIR das Schweifen deines Gesichts himmelwärts. So werden WIR dich gewiss eine Gebetsrichtung einnehmen lassen, an der du Wohlgefallen findest. So wende dich mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil- Haram , und allerorts, wo ihr seid, wendet euch mit dem Gesicht in seine Richtung! Auch sicher, diejenigen, denen die Schrift zuteil wurde, wissen zweifellos, dass es doch die Wahrheit von ihrem HERRN ist. Und ALLAH ist gewiss nicht achtlos dem gegenüber, was ihr tut." (2:144)

"Wo immer du herkommst, sollst du dein Antlitz in Richtung der Heiligen Moschee wenden! Das ist die Wahrheit von deinem Herrn. Gott entgeht nichts von dem, was ihr tut." (2:149)

"Und wohin auch immer du gehst, wende dich mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil-haram, und allerorts, wo auch immer ihr euch befindet, wendet euch mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil-haram, damit die Menschen gegen euch kein Argument haben, außer denjenigen von ihnen, die Unrecht begehen, so habt keine Ehrfurcht vor ihnen, und habt Ehrfurcht vor Mir! Zweifelsohne werde ICH euch dann Meine Gabe vervollständigen - damit ihr Rechtleitung findet -" (2:150)

Diese Verse haben jedoch allesamt keinen direkten Bezug zum Gebet. Hier wird der Begriff Qibla zwar mit Gebetsrichtung übersetzt, doch dies ist bereits eine Interpretation. Eigentlich bedeutet der Begriff nur einen Punkt, dem man sich zuwendet. Damit ist nicht einmal gesagt, ob es sich dabei um einen Ort oder eine Gesinnung handeln muß. Folglich gibt es im Koran keine konkrete Gebetsrichtung.

Coool, du behauptest also ungewöhlicherweise, dass im Quran die Gebetsrichtung nicht bestimmt ist. Das heißt, es gibt da eine Mangel im Quran, denn es steht auch nirgendwo, dass es keine Richtung bei der Niederwerfung gibt, und laut eurer These soll der Quran alles beinhalten. Aber lass uns mal schauen, was Quranisten noch dazu sagen:

Allerdings ist es möglich mittels Sure 10 Vers 89 einen Beztug zwischen Gebet und Richtung herzustellen:

"Und wir gaben Moses und seinem Bruder (die Weisung) ein: "Nehmt für euer Volk in Ägypten Häuser zur Wohnung! Und bringt (ihr Kinder Israel) in (diesen) euren Häusern (für den Kult) eine Orientierung (qibla) an und verrichtet das Gebet (salaat)!" - Und bring den Gläubigen gute Nachricht (von der Seligkeit, die sie im Jenseits erwartet)! -" (Paret)

Es ist also durchaus möglich, eine Gebetsrichtung im Koran zu ermitteln. Diese wäre dann die heilige Moschee (almasdschidil-haram). Dies als verbindlich zu verstehen ist jedoch eine Überbewertung der Verse, da es keine direkte Verbindung zwischen Gebet und Qibla, wohl aber eine indirekte. Es ist also nicht falsch, sich beim Gebet in Richtung der heiligen Moschee zu wenden. Daß mit der heiligen Moschee die Kaaba gemeint sein muß, geht aus dem folgendem Vers hervor:

5:97 "Allah hat die Ka`ba, das heilige Haus, zum Unterhalt für die Menschen gemacht, (ebenso) den heiligen Monat und die (gewöhnlichen) Opfertiere (hady) und die Weihopfertiere (? qalaa'id). Dies (geschah) damit ihr wisset, daß Allah (alles) weiß, was im Himmel und auf Erden ist, und daß er über alles unterrichtet ist." (Paret)

2:127 "Und (damals) als Abraham die Grundmauern - die des Hauses (der Ka`ba) - aufführte, (er) und Ismael (und zu Allah betete): "Herr (rabbanaa)! Nimm (es) von uns an! Du bist der, der (alles) hört und weiß." (Paret)

2:125: "Und (damals) als wir das Haus (der Ka`ba) zu einer Stätte der Einkehr für die Menschen und zu einem Ort der Sicherheit machten! Und (wir sagten): "Macht euch aus dem (heiligen) Platz (maqaam) Abrahams eine Gebetsstätte!" Und wir verpflichteten Abraham und Ismael (mit den Worten): "Reinigt mein Haus für diejenigen, die die Umgangsprozession machen und sich dem Kult hingeben, und die sich verneigen und niederwerfen!"" (Paret)


Das schöne daran, ist dass du zugibst, dass ihr einen Bezug zur Gebetsrichtung nehmt, und nicht Allah dieses bestimmt hat. Also ihr spekuliert einfach ohne Wissen. Eure Qibla heißt: Es gibt keine Qibla, und man darf die Niederwerfung zu irgendwelcher Richtung machen, egal ob zu Jerusaelm, oder zu Neu Yourk, aber man könnte da die Quranversen deuten, dass es doch eine Qibla in Mekka gibt, sprich die heilige Moschee. Es ist also jedem überlassen, ob es eine Qibla gibt, oder nicht. Jeder deutet wie er will.
Das ist, was ich auch beweisen wollte. Jeder Quranist hat eine andere Religion, die er selber bestimmen soll. Man darf deuten wie man will!!

4. Gebetszeiten

Selbstverständlich kann man beten, wann immer man will, es gibt jedoch festgesetzte Zeiten, an denen man verpflichtet ist zu beten:

"Und wenn ihr dann das rituelle Gebet vollendet habt, dann gedenkt ALLAHs im Stehen, im Sitzen und im Liegen (auf der Seite). Und wenn ihr euch sicher fühlt, dann verrichtet das rituelle Gebet ordnungsgemäß! Gewiß, das (Verrichten des) Gebets bleibt den Mumin immer eine durch Zeitpunkte bestimmte Verpflichtung." (4:103)

Die Gebetszeiten und Gebete selbst finden sich in den folgenden Versen:

24:58 "Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Diejenigen, die euch gehören, und diejenigen von euch, die noch nicht die Pubertät erreichten, sollen euch dreimal (vor dem Eintreten) um Erlaubnis bitten: Vor dem Fadschr-Gebet , wenn ihr eure Kleidung mittags ablegt und nach dem 'Ischaa-Gebet . Diese sind drei (Zeiten) eurer Entblößung. Weder euch noch sie trifft Verfehlung nach ihnen (diesen 2 Zeiten). Sie kommen öfters zu euch, die einen von euch zu den anderen. Solcherart erläutert ALLAH für euch die Ayat. Und ALLAH ist allwissend, allweise."

Hier ist zunächst die Rede vom Fadschr-Gebet. Fadschr bedeutet "Morgendämmerung" und bezieht sich somit auf die Zeit des Übergangs von Dunkelheit zu Helligkeit vor Sonnenaufgang. Des weiteren ist die Rede vom Ischaa-Gebet. Dies bedeutet Nachtgebet, hat aber noch keine konkrete Definition. Für die Bestimmung der Gebetszeiten spielt dies jedoch keine Rolle.

Wir haben hier zwei Gebete und zwei Gebetszeiten (Morgendämmerung und Nacht).

11:114 "Und verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet an beiden Enden der Tageszeit und an einem dem Tag näher gelegenen Teil der Nacht! Gewiß, die gottgefälligen guten Taten tilgen die gottmißfälligen Taten. Dies ist eine Ermahnung für diejenigen, die sich ermahnen lassen."

In diesem Vers werden augenscheinlich drei Gebete angesprochen: die Gebete an den beiden Enden des Tages. Der Begriff "nahar", was hier mit Tag übersetzt ist bezeichnet das Gegenteil von Nacht; setzt also die Existenz von Helligkeit voraus. Somit beginnt der früheste Zeitpunkt des ersten Endes mit dem ersten Licht der Morgendämmerung und endet der Zeitpunkt des zweiten Endes mit dem letzten Licht der Abenddämmerung. Ferner wird hier das Nachtgebet angesprochen. Dieses soll in den frühen Nachtstunden gesprochen werden, so daß es nahe am Tag liegt.

Wir hätten hier also drei Gebete und drei Gebetszeiten (Morgendämmerung, Abenddämmerung und Nacht).

Man kann diesen Vers jedoch auch anders verstehen: das, was hier mit "Enden der Tageszeit" übersetzt wurde kann auch mit "Seiten" oder "Spitzen" des Tages übersetzt werden. Man muß sich den Tag dann als einen Zylinder vorstellen, wobei oben und unten die Enden markieren, der Inhalt jedoch den Seiten entspricht. Wir hätten dann an dieser Stelle zwei Gebete, deren Zeitpunkt nicht näher definiert ist; er liegt jedoch mitten in der Tageszeit.

Den dem Tag näher gelegene Teil der Nacht muß man ebenfalls nicht zwingend als eine nicht näher definierte Zeitphase der Nacht betrachten: Die Begriffe “Sulafun“, Plural und “Sulfa“, wörtlich „Annäherung“ bedeuten etwas, was nahe ist. Da das Arabische ähnlich dem Griechischen zusätzlich zum Plural noch eine Dualform hat und hier der Plural benutzt wurde, muss vernünftigerweise angenommen werden, dass mindestens drei „Annäherungen der Nacht“ gemeint sind. Dies entspräche dann zunächst einmal der Nacht selbst, der Abenddämmerung und der Morgendämmerung. Mit dieser Sichtweise hätten wir in diesem Vers einen Hinweis, daß es sich um fünf Gebete handelt.

Morgendämmerung, Abenddämmerung, Nacht, sowie zwei Gebete am Tag. Allerdings ergibt sich mit dieser Deutung, sowie mit der Deutung in Hinblick auf drei Gebetszeiten ein Konflikt mit dem folgenden Vers (abgesehen davon, daß man vom allgemeinen Verständnis der arabischen Termini abweicht):

17:78 "Verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet, nachdem die Sonne den Zenit überschritten hat, bis die Nacht ganz dunkel wird, und (rezitiere) den Quran in der Fadschr-Zeit . Gewiß, der Quran in der Fadschr-Zeit wird erlebt."

Hier wird eine Gebetszeit angesprochen, die vom Zeitpunkt nach dem Zenit bis zur Dunkelheit der Nacht reicht. Es ist ersichtlich, daß diese Gebetszeit mehrere Gebete umfassen müßte, da das Gebet bis zum Dunkel der Nacht das der Abenddämmerung ist. Dies bedeutet, daß die zweite oben angeführten Deutungsmöglichkeiten für 11/114 nicht korrekt sein können, daß sonst in 17/78 nicht Gebet, sondern Gebete stehen müßte. Auch die erste Lösung bringt keine Klarheit, da man damit vier Gebetszeiten hätte, von denen eine als "Mitte" (siehe 2/238) bezeichnet wird, was bei einer geraden Anzahl unmöglich ist. Zudem sind Morgendämmerung und Abenddämmerung bereits Bestandteile der Nacht. Würden wir die Nacht selbst als Hinzufügung verstehen, so hätten wir inhaltlich eine sinnlose Doppelung, da die beiden Gebete ja bereits in der Nacht stattfinden. Es bietet sich also nur die Lösung an, daß das "und" (wa) nicht als Ergänzung, sondern als Erklärung zu verstehen ist. Der Vers müßte also korrekt lauten: "Und verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet an beiden Enden der Tageszeit und zwar in den dem Tag näher gelegenen Teilen der Nacht! Gewiß, die gottgefälligen guten Taten tilgen die gottmißfälligen Taten. Dies ist eine Ermahnung für diejenigen, die sich ermahnen lassen."

Somit ergeben sich als Gebetszeiten in 11/114 Morgendämmerung und Abenddämmerung. 17/78 kann man in doppelter Hinsicht verstehen: einmal im Hinblick auf das Überschreiten des Zenit bis die Nacht dunkel wird, als von der Mittagszeit bis zum Ende des Sonnenuntergangs, denn dann wird die Nacht dunkel; oder aber als Verdeutlichung des Zeitrahmens für das Dämmerungsgebet, d.h. von Untergang der Sonne bis die Nacht ganz dunkel wird. Beide Sichtweisen sind möglich, wobei laut Paret und anderen mit dem Begriff "duluk" wohl in der Tat ursprünglich das "Reiben am Horizont" gemeint ist und es sich bei dem Verständnis mit dem überschreiten des Zenit um ein späteres Verständnis handelt.

2:238 "Haltet die rituellen Gebete und (besonders) das mittlere rituelle Gebet[ Salat al Vusta] ein, und vollzieht Qiyam für ALLAH in demütiger Ergebenheit!"

Bislang haben wir zwei Gebete: Morgendämmerung und Abenddämmerung und. Nun wird in 2:238 noch vom mittleren Gebet gesprochen, d.h. es muß in der Mitte der anderen Zeiten stehen. Die Definition dieser "Mitte" kann man wie gezeigt Sure 17 Vers 78 entnehmen. Manche sind der Ansicht die Bedeutung "mittleres Gebet" sei nicht eindeutig und man könne sich ohne weiteres für die Deutung "bestes Gebet" entscheiden oder auch das "Salat al Vusta" (wie es im koranischen Text genannt wird) als Erklärung der "rituellen Gebete" verstehen. Dies ist jedoch unwahrscheinlich, da diese hier im Plural und nicht im Dual stehen, man also von mindestens drei Gebeten ausgehen muß. In diesem Falle wäre Salat als Vusta das dritte Gebet, was mit 17/78 korrespondieren würde. Zudem dient die Erwähnung des Freitagsgebetes, welches in die Geschäftszeit fallen muß (siehe unten) ebenfalls als Hinweis darauf, daß es ein Gebet um die Mittagszeit geben muß.

Alles in allem ergeben sich folgende Gebete:

1. Morgendämmerung (Fadschr) 11:114;24:58
2. Mittleres Gebet (Vusta) 2:238
3. Abenddämmerung (Ischaa) 11:114;17:78;24:58


Ich schaue mal den ersten Vers 24:58. Es steht dort eigentlich gar nichts von Gebetszeiten. Es steht lediglich, zu welchen Zeitpünkten die Jugendlichen keinen Zutritt bei ihren Eltern ohne Genehmigung haben dürfen. Das sind 3 Zeiten: Vor dem Fadschrgebet, Mittag wenn die Eltern in der Pasue gehen, und abends nach dem Ischaa Gebet. Alles andere ist dann deine Philosophie. Es steht nicht im vers, dass die Gebetszeiten 3 sind.
Im Vers 11:114 steht folgender Satz: (Und verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet an beiden Enden der Tageszeit und an einem dem Tag näher gelegenen Teil der Nacht!)

Also welches gebet und zu welchem Ende des Tages, und wann ist jedes Ende des Tages? Heißt das, dass du betest, wenn die Sonne auf- und runtergeht, und wann ist dann die dritte Gebetzeit?? Kann man mit diesem Satz auch nicht definieren. (an einem dem Tag näher gelegenen Teil der Nacht!) Ich weiß, dass deine Phantasie sehr groß ist, aber dann musst du zugeben, dass das deine Philosophie ist, und nicht der Quran.

Danach erwähnst du den Vers 17:78, der von anderen Gebetszeiten spricht. Wie zum Beispiel das Gebet, nachdem die Sonne den Zenit überschritten hat!! Nun wenn wir bisher die Gebetszeiten zählen:
An den beiden Ende des Tages, in der Nacht, wo man näher zum Tag ist, Mittags nachdem die Sonne den Zenit überschreitet. Das sind schon mal 4 Gebetszeiten, die zueinder nicht passen. Und wie man liest, behauptest du, dass die gebetszeiten im Quran 3 sind. Was für einen Widerspruch!

Nachdem du diese Verse erzählt hast, hast du philosophiet und philosophiert um deinen Irreglauben zu beweisen. Und du erwartet von uns, deiner Philosophie zu vertrauen, und sagst gleichzeitig, dass man nur den Quran folgen soll. Wiso sollen wir dann überhaupt lesen, was du schreibst?? Du bringst entweder deutliche Verse, oder nichts. Aber deine Erklärung zu dem Quran lehne ich komplett ab. Du musst sie auch ablehnen, aber es ist anscheinend deutlich, dass ihr die Sunna abgelehnt habt, um eure eigene Religion da zu bringen.

Danach brachst du Vers 2:238 und schreibst folgenden komischen und falschen Satz:
Bislang haben wir zwei Gebete: Morgendämmerung und Abenddämmerung und. Nun wird in 2:238 noch vom mittleren Gebet gesprochen, d.h. es muß in der Mitte der anderen Zeiten stehen.
Nun wird in 2:238 noch vom mittleren Gebet gesprochen, d.h. es muß in der Mitte der anderen Zeiten stehen.
Alles in allem ergeben sich folgende Gebete:

1. Morgendämmerung (Fadschr) 11:114;24:58
2. Mittleres Gebet (Vusta) 2:238
3. Abenddämmerung (Ischaa) 11:114;17:78;24:58

Ich denke wir haben zusammen bis nun 4 Gebetszeiten aufgezählt. Wieso reduzierst du die auf 2 nun? Ich sage dir: Weil du sonst diesen Vers nicht erklären könntest. Wie kann es ein mittleres gebet geben, wenn es 4 gebetszeiten gibt?? Ich sage es dir: Dieses mittlere Gebet im Vers 2:238 ist das Gebet, das man im Mitte der gebete betet. Vor diesem Gebet gibt es 2 (Fadschr und Duhr) und nach ihm gibt es andere 2 (Maghrib und Ischa). Somit erreicht mit Vers 2:238 wirklich die Zahl 5. Die Gebetszeiten nun laut dem Quran sind folgende:
1) Fadschr (das erste Ende des Tages)
2) Duhr: (Nachdem die Sonne den Zint überschreitet)
3) Assr: (Das Mittlere Gebet)
4) Maghrib: (Das zweite Ende des Tages)
5) Ischa: (Nachtgebet im Tag nähe Teil der Nacht)

Das sind die 5 Gebetszeiten, die man im Quran findet und auch in der Sunna. Was du erzählt hast, ist deine eigene Philosophie und einen Versuch das Gebet zu leugnen. Das heißt, selbst nachdem Quran geht ihr nicht!!

5. Gebetsablauf

Der Koran gibt bezüglich der Handlungskette beim Gebet nur wenige Dinge vor. Man beginnt das Gebet zunächst in stehender Position: "Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn ihr zum rituellen Gebet aufstehen wollt, dann wascht (vorher) eure Gesichter, eure Hände und Arme bis zu den Ellenbogen, benetzt eure Köpfe und (wascht) eure Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr dschunub seid, dann stellt die rituelle Reinheit wieder her. Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid, oder von der Notdurft kommt oder eure Frauen (intim) berührt und kein Wasser findet, dann sucht reine Erde auf und überstreicht (mit bestäubten Händen) eure Gesichter und eure Hände. ALLAH will euch nichts Unangenehmes gebieten, sondern euch nur reinigen und euch Seine Gabe vervollständigen, damit ihr euch dankbar erweist." (5:6)

Mit der Niederwefung endet das Gebet: "Und wenn du unter ihnen bist und sie dann mit Iqama zum rituellen Gebet rufst, dann soll eine Gruppe von ihnen mit dir Qiyam vollziehen und ihre Waffen bei sich behalten. Und wenn diese Sudschud vollziehen, dann sollen die anderen hinter ihnen stehen, und dann soll eine andere Gruppe, die das rituelle Gebet noch nicht verrichtet hat, kommen und das rituelle Gebet mit dir verrichten. Und sie sollen sich in Acht nehmen und ihre Waffen bei sich behalten. Diejenigen, die Kufr betrieben haben, wünschen sich: ‚Würdet ihr doch euren Waffen und Sachen gegenüber achtlos werden‘, dann würden sie euch durch einen überraschenden Angriff überrumpeln. Und es ist für euch keine Verfehlung, wenn ihr Schaden durch Regen habt oder ihr krank wart, dass ihr eure Waffen liegen lasst. Doch nehmt euch in Acht! Gewiß, ALLAH hat für die Kafir eine erniedrigende Peinigung vorbereitet." (4:102)


Nun wissen wir, dass das Gebet der Quranisten anders ist als das Gebet des Propheten saw. Sie stehen auf und werfen sich nieder und das wars. Wie sie aufstehen und wie sie sich niederwerfen, weiß kein Mensch, da es im Quran nicht steht.

Dieses Teil habe wir im folgenden Thread diskutiert:
viewtopic.php?f=14&t=516

6. Dinge, die zum Gebet dazu gehören

Zunächst ist die richtige innere Einstellung wichtig, denn ohne diese ist man nicht in der Lage, einen positiven Kontakt zum Schöpfer aufzubauen: "Diejenigen, die in ihrem rituellen Gebet voller Ehrfurcht sind." (23:2) Erst dann kann man sich überlegen, was man überhaupt beten will. Diesbezüglich gibt der Koran einige Punkte an, die in jedem Gebet vorkommen sollten:

"Und sag: ‚Alhamdulillah: Alles Lob gebührt ALLAH, Der sich keinen Sohn nahm, Der nie einen Teilhaber in der Herrschaft hat, und Der nie einen Wali (als Schutz) vor Erniedrigung hat.‘ Und verherrliche Ihn mit allahu-akbar !" (17:111)

Aha, wer sagt, dass das im Gebet vorkommen sollte?? Und was hat der vers 17:111 nun mit dem Gebet zu tun?? Soll das man beim Beten, oder vielleicht beim Fasten, oder in der Pilgerfahrt sagen? Soll man das beim Aufstehen, oder bei der Niederwerfung sagen? Und wieso soll man das überhaupt sagen, wenn der Prophet saw. da angesprochen ist und nicht wir. Sind alle Befehle des Propheten saw. Befehle für uns?? Wenn Allah zwb. sagt: Tötet sie wo sie ihr findet, dann sollen wir sie auch töten, wie wir sie finden, oder ist das ein Befehl an bestimmte Person und in einem bestimmten Anlass??

Im direkten Zusammenhang zum Gebt steht der Koran bzw. dessen Rezitation. Dabei bleibt es einem selbst überlassen, was und wie viel man rezitieren will. "Trage vor, was dir von der Schrift an Wahy zuteil wurde, und verrichte ordnungsgemäß das rituelle Gebet! Gewiß, das rituelle Gebet hält vom Abscheulichen und vom Mißbilligten ab. Und das Gedenken an ALLAH ist doch noch größer. Und ALLAH weiß, was ihr bewerkstelligt." (29:45)

Manche sind der Meinung, daß es egal sei, ob man beim Gebet den Koran auf arabisch oder in irgendeiner anderen Sprache spricht, da der Koran diesbezüglich keine Angaben macht. Dies ist zwar korrekt, da der Koran an sich jedoch unübersetzbar ist, scheint es vortrefflicher, arabisch zu rezitieren. Nur der arabische Text kann in Anspruch nehmen auch wirklich Koran zu sein. Sollte man jedoch nicht in der Lage sein, sich zumindest eine der kurzen Suren einzuprägen, so kann man natürlich auch in seiner Muttersprache beten.

Weitere Pflichtteile kennt das koranische Gebet nicht. Man kann nach belieben andere Gebetstexte hinzufügen, mehr Suren rezitieren, länger beten, etc.

Genau ist das die Wahrheit. Ihr steht auf, und werft euch nieder, aber wisst nicht, was ihr lesen sollt. Jeder sucht sich irgendetwas aus. Selbst, dass man Quran im Gebet lesen soll, hast du nicht bewiesen können sondern selbst philosophiert.

7. Versammlungsgebet/Freitagsgebet

Es gibt nur eine Stelle im Koran, die vom Versammlungsgebet spricht, nämlich Sure 62 Verse 9-11: "Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn zum rituellen Gebet vom Freitag gerufen wurde, dann strebt zum Gedenken ALLAHs und lasst vom Geschäftsbetrieb ab. Das ist besser für euch, würdet ihr es wissen. Ist das Gebet zuende, geht euren Geschäften im irdischen Leben nach und bemüht euch dann, an Gottes Gabenfülle Anteil zu haben! Gedenkt Gottes viel, auf dass euch Erfolg beschieden sein möge! Und als sie Handel oder Vergnügen sahen, gingen sie eilig dorthin und ließen dich stehend. Sag: ‚Das, was bei ALLAH ist, ist besser als das Vergnügen und als der Handel. Und ALLAH ist Der Beste der Rizq-Gewährenden."

Aus diesen wenigen Versen kann man ableiten, daß das Gebet

1. verpflichtend ist
2. es Freitags stattfindet.
3. das Mittagsgebet ist, denn nur dieses hat eine Uhrzeit, die immer in die Geschäftszeit fällt
4. ein Gemeinschaftsgebet sein muß, d.h. man darf nicht alleine beten. Um dies zu gewährleisten ist eine Person notwendig, die die betenden führt, damit das Gebet einen gemeinsamen Anfang und ein gemeinsames Ende hat. Wie diese Führung aussieht bleibt der Gemeinde überlassen.
5. durch einen Gebetsruf angekündigt wird.


Aber da hast du pech gehabt, dass dieses Gebet keine Gebetszeit im Quran hat. Hmm wann soll man das Freitagsgebt verrichten? In einer der anderen Gebetszeiten, oder extra? Sicherlich wer die 5 unterschiedlichen Gebetszeiten im Quran nicht mal blicken kann, der wird auch auf diese Frage nicht antworten können.

Weiterhin, wie oft soll man diese Bewegung machen bei euch, ich meine einmal hoch und einmal runter?? Jeder macht, wie er will anscheinend.

8. Gebet unter außergewöhnlichen Umständen

Wenn man auf Reisen ist, bedroht wird, oder sonst ein besonderer Umstand es erfordert, so ist es erlaubt, das Gebet zu verkürzen: "Und wenn ihr durch das Land umherzieht, ist es für euch keine Verfehlung, wenn ihr das rituelle Gebet verkürzt, wenn ihr fürchtet, dass diejenigen, die Kufr betrieben haben, euch der Fitna außetzen. Gewiß, die Kafir bleiben euch immer entschiedene Feinde." (4:101) Dies kann in der Praxis so aussehen, daß man verschiedene Pflichtabschnitte wegläßt, oder gar alles, wie Sure 2 Vers 239 es bestätigt: "Und solltet ihr euch fürchten, dann (verrichtet das rituelle Gebet) beim Gehen oder beim Reiten/ Fahren. Und wenn ihr in Sicherheit seid, dann gedenkt ALLAHs, wie ER euch das lehrte, was ihr nicht zu wissen pflegtet."

Im Kriegsfalle kann das Gemeinschatfsgebet auch in zwei Gruppen verrichtet werden: "Und wenn du unter ihnen bist und sie dann mit Iqama zum rituellen Gebet rufst, dann soll eine Gruppe von ihnen mit dir Qiyam vollziehen und ihre Waffen bei sich behalten. Und wenn diese Sudschud vollziehen, dann sollen die anderen hinter ihnen stehen, und dann soll eine andere Gruppe, die das rituelle Gebet noch nicht verrichtet hat, kommen und das rituelle Gebet mit dir verrichten. Und sie sollen sich in Acht nehmen und ihre Waffen bei sich behalten. Diejenigen, die Kufr betrieben haben, wünschen sich: ‚Würdet ihr doch euren Waffen und Sachen gegenüber achtlos werden‘, dann würden sie euch durch einen überraschenden Angriff überrumpeln. Und es ist für euch keine Verfehlung, wenn ihr Schaden durch Regen habt oder ihr krank wart, dass ihr eure Waffen liegen lasst. Doch nehmt euch in Acht! Gewiß, ALLAH hat für die Kafir eine erniedrigende Peinigung vorbereitet." (4:102)

Du musst dich für eine Option entscheiden. Eben hast du den Vers als Beweis für den Ablauf des normalen Gebts. Nun soll es heißen, dass dieser Vers ein aussergewöhnliches gebet beschreiben. Wie soll das nun funktionieren!! Wenn der Vers den Ausnahmegebet beschreibt, dann wo wird das normale Gebet im Quran beschreiben??

9. Totengebet

Das Gebet für verstorbene unterliegt keinerlei speziellen Richtlinien, noch ist es Pflicht. Es ist jedoch verboten für Menschen zu beten, die versuchen Muhammad(sa) zu betrügen. Da Muhammad(sa) jedoch nicht mehr unter uns weilt, ist diese Einschränkung hinfällig.

"Bete nie beim Begräbnis für einen von ihnen, und stehe nicht an seinem Grab! Sie haben Gott und Seinen Gesandten geleugnet und sind als Frevler gestorben." (9:84)

Für euch unterliegt nichts irgendwelchen Rechtlinien. Selbst das Gebet und das fasten kann man methaphorisch erklären und demzufolge braucht man diese nicht machen. Wieso denn die Mühe und die Rechtlinien denn. Jeder ist Gelehrte und kann den Quran deuten, wie er will und seine eigene Religion bestimmen wie er will. Krass ist immer, dass ihr die Verse nicht lest, die ihr als Beweise zetiert. Wie der Fall im Vers 9:84. Erstens Allah spricht uns nicht an, sondern nur dem Propheten saw. Zweitens wo steht das Totengebet im Vers überhaupt. Es steht lediglich, dass der prophet nicht an seinem Grab stehen soll. Wie bist du dann aus dieser Aussage auf dem Totengebet gekommen?? Betet denn man an dem Grab bei euch?? Ist das kein Schirk?? Und dann Allah swt. verbietet dem Propheten an dem Grab zu beten. Woher kommt nun das Erlaubnis eines Totengebets. Man muss die Verse richtig lesen, bevor dass man diese postet.

Das kann man so nicht sagen, denn was ist der Kern des Islam? Und wer entscheidet, wann eine Gruppe zusammengehört? Es gab schon Scheichs der Azahr die die Schia als fünfte Rechtsschule tolerierten, obwohl zwischen der Schia und den Sunniten fulminante Unterschiede zwischen dem Kern des Islam besteht. Insofern passt Dein Einwand nur, wenn man sich die kleinstmögliche Gruppe mit den wenigsten Unterschieden herauspickt.

Die Schia sind nicht alle in einem Topf zu schmeißen, denn sie akzeptieren alle Quran und folgen, was sie glauben als Sunna vom Propheten saw. bekommen haben. Die Rafida sind aber Kuffar. Al Azhar ist für uns sowieso keine religiöse Quelle, sondern eine politische Institut geworden. Zwischen den Sunniten und den Schiiten, die die Azhar als Muslime zählten, gibt es keine Unterschiede im Kern des Glaubens. Unterscheide zwischen Schia und Rafida. Wenn es einen Unterschied im Kern zwischen uns und einer anderen Gruppe gibt, dann zählen wir sie nicht als Muslime.
Wie sollt ihr aber alle Glaubensgeschwister werden, wenn die einen 3 Mal beten, und die anderen das praktische Gebet für Mythus erklären?? Das kann nicht mehr die selbe Religion sein.

Ich teil das mal in zwei Beiträge, sonst wirds zu unübersichtlich: kommen wir zum Thema der Qirat:
Ich habe nicht gesagt, dass die Qirat dem Koran widersprechen, sondern sich selbst widersprechen. Dazu hatte ich einige Beispiel verlinkt. Es geht um hafs und warsh:

Ein Beispiel, welches ich aus dem Text entnommen habe:

2:125 in Hafs is ﹾﺍﻭﹸﺬِﺨﱠﺗﺍَﻭ “WatakhIzu” (You shall take) / In Warsh it is َﺨﱠﺗﺍَﻭ ﹾﺍﻭﹸﺬ
“WatakhAzu” (They have taken/made).

In 2:125 the subject being addressed is that of “Maqam Ibrahim”. One version gives a
command/order, while the other states a historical fact/observation.

Dieser Widerpsruch ergibt sich aus Unwissenheit, denn die beiden Lesearten widersprechen sich nicht, und sind beide richtig. Ich zitiere die beiden Versionen und widerlege diese angebliche Lüge, dass die beiden Verse sich widersprechen würden:
1) (Und als Wir das Haus zu einem Ort der Einkehr für die Menschen und zu einer Stätte der Sicherheit machten und (sagten): "Nehmt Ibrahims Standort als Gebetsplatz!"
2) (Und als Wir das Haus zu einem Ort der Einkehr für die Menschen und zu einer Stätte der Sicherheit machten und (sagten): "Sie nahmen Ibrahims Standort als Gebetsplatz!" Und Wir verpflichteten Ibrahim und Isma'il: "Reinigt Mein Haus für diejenigen, die den Umlauf vollziehen und die sich (dort) zur Andacht zurückziehen und die sich (vor Allah) verbeugen und niederwerfen.")

Allah gibt in jeder Leseart eine andere Nachricht. Im ersten befehlt er uns Ibrahims Standort als Gebetsplatz zu nehmen und in der zweiten Leseart sagt er uns, dass diese Leute, denen Allah das Haus als Sicherheit machte, Ibrahims Standort als Gebetsplatz nahmen.

Also sie nahmen ihn und wir sollen ihn auch als Gebetsplatz nehmen. Wo ist der Widerspruch? Ich bitte, dass ihr wirklich lest und verucht zu verstehen, und nicht einfach irgendwelche Englischtexte hierkopiert, ohne einmal daran gedacht zu haben. Denn euer Umgang mit dem Quran und Sunna ist einfach furchtbar. Ihr sucht genau wie Atheisten jede Lücke um die beiden anzugreifen.

Das mag aus sunnitischer Sicht schlüssig sein, ist es deswegen aber noch lange nicht im allgemeinen, denn es setzt vorraus, dass es sich um sunnitische Gelehrte handelt. Andere Gelehrte sehen Buchari nicht als 100%ig korrekt an. Warum ist dies so? Weil sie andere Maßstäbe anlegten.


Wer sind das?? Ich kenne keinen Muslim, der Bukhari und Muslim als Nichtkorrekt sieht, oder andere bessere Maßtäbe hat?? Und wo sind diese Bücher, die von diesen leuten angeblich überliefert worden?? Wer kritisiert, der soll etwas besseres oder ähnliches bringen, keiner hat etwas ähnliches geschafft, wie Bukhari und Musim. Ich meine ich werde sicherlich keinem Sunnaleugner überzeugen können Bukhari anzuerkennen, denn diese den Propheten saw. selbst nicht mal anerkennt. Deshalb mahct es auch keinen Sinn mit eucgh über Bukhari zu reden. ihr muss erstmals verstehen, was Gehorsam des Propheten saw. bedeutet, damit ihr euch überhaupt Bukhari beschäftigt.

Es gibt jedoch noch mehr Unterschiede: der Koran lag spätestens 60 n. Hijra komplett vor. Buhari hatte sein Werk aber erst ca. 200 nach Muhammad fertig. Ferner konnte er auch kaum lebende Zeitzeugen befragen, sondern war bereits auf Mittler angewiesen. Deswegen sehe ich da schon einen Qualitätsunterschied. Auch gab es beim Koran kaum diskussionen darüber, was echt ist und was nicht. Ganz im Gegenteil zu den Ahadith: hiergibt es unterschiedliche Meinungen zur Authenzität.
Alles in allem ist aber auch das nich problematisch, denn auch beim Koran wissen wir nicht genau, ob alles stimmt, aber die Wahrscheinlichkeit ist ungleich höher:
->frühere Kompilierung
->Zeitzeugen
->vollständige Verschriftlichung zu Lebzeiten Muhammads

Bei den Ahadith haben wir jedoch kaum Zeitzeugen, eine späte Kompilierung uns wesentlich weniger Verschriftlichung

Und dies sind Aussagen getroffen auf Grund von Ahadith!!!

Es spielt gar keine Rolle, wann die Hadithe niedergeschreiben wurden. Ob 60 Jahre oder ob 200 Jahre nach dem propheten saw. Alles ist eigentlich wurscht, wenn man die Überlieferungsketten nachvollziehen kann, und es Zeugen dafür gibt.
Es gibt sicherlich einen Unterschied zwischen Quran und Sunna. Denn Quran der Text und Sinn stammt von Allah, während die Sunna nur der Sinn stammt von Allah und der Text vom Propheten.
Du hast übrigens einen sehr schönen Satz geschrieben, der beweist, dass Quranisten selbst vom Quran unsicher sind, und an die Authentität des Qurans verzweifeln. Du schreibst:
denn auch beim Koran wissen wir nicht genau, ob alles stimmt, aber die Wahrscheinlichkeit ist ungleich höher


Für uns Muslime gibt es keine Wahrscheinlichkeit, dass der Quran richtig und authentisch ist, oder nicht. Denn das ist für uns bereit Wissen und sogar ein sehr sicheres Wissen, das wir von unseren Vorfahren bezeugt bekommen, wie wir die Sunna auch bezeugt bekommen haben. Aber für euch ist die Authentität des Qurans immer noch eine Wahrscheinlichkeit ist, die jedoch der Wahrscheinlichkeit der Sunna übersteigt. Ihr musst erstmals an Allah und seine Allmacht glauben, und danach über den Quran reden.

Bei den Ahadith haben wir jedoch kaum Zeitzeugen, eine späte Kompilierung uns wesentlich weniger Verschriftlichung

Und dies sind Aussagen getroffen auf Grund von Ahadith!!!

Wir haben genau soviel Zeugen für den Quran und die Sunna. Es gibt in dieser Hinsicht keinerlei Unterschiede. Übrigens du baust deine Geschichten nicht auf Quran, sondern auf die Erzählung der Historiker und der Sunna.

Es schreibe morgen inschaAllah weiter...
assalamu
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Re: Debatte zwischen Abu Bakr und Andreas!!

Beitragvon AbuBakr » So Mär 20, 2011 12:18 am

assalamu

Es geht weiter:

Würdest Du bitte den Vers zitieren?

Ja der Vers, wo Allah sagt, dass er die Ermahnung aufbewahren wird ist Vers 15:9 (Gewiß, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hüter sein.) Allah sagt nicht, dass er nur den Quran herabgesandt hat, sondern die Ermahnung, und was der prophet saw. sgte, ist auch eine Ermahnung. Die Erklärung des Qurans in der Sunna ist auch eine Ermahnung.

Ferner stellt sich die Frage: bevor Bukhari die Ahadith klassifizierte waren sie da ungeschützt?

Die Sunna war immer geschützt. Vor Bukhari und nach ihm. Wäre sie vor Bukhari ungeschützt gewesen, hätte er sie nicht zusammenstellen können.

Weiter geht es mit der Frage ob Muhammad in jeder Hinsicht Vorbildfunktion hat:
viewtopic.php?f=14&t=499

Ja der Prophet Muhammad saw. Vorbild in jeder Hinsicht. Auch bei der Bitte um Vergebung und die Reue der Sünden war er ein Vorbild.

Würdest Du bitte den vers zitieren laut dem Musa ein Vorbild ist?

6:154 (Hierauf gaben Wir Musa die Schrift als Vollendung (und Belohnung) für das, was er an Gutem getan hatte')
Allah sagt, dass er die guten Taten Mussa mit der Herabsendung der Schrift vollendete. Im Arabisch steht das Wort (Tamaman) und bedeutet nicht nur Vollendung, sondern Vervollkommenung. Das bedeutet, Allah hat die guten Taten Mussa as. vervollständigt und vervollkommnet. Er ist somit ein Vorblid für die Muslime.

Mir ist die gängige Deutung bekannt und ich stellte bereits die Frage, wieso die Menschen damals zu keiner auditiven Leistung in der Lage gewesen sein sollten.

Diese Frage wurde durch folgendes nicht beantwortet und steht aus:

Ich habe den ersten Satz nicht verstanden, wie du ihn meinst, und welche Frage offen steht!! Es ist für mich aber nicht mehr interessenat, denn wenn Muhammad saw. und Mussa für dich keine Vorbilder sind, dann belibt für dich nur noch der Teufel als VOrbild. Dem bist du sehr schon nachgegangen. Ich mag sowas nicht sagen, aber etwas anders fehlt mir auf deine Antworten und Logik nicht ein.

ich verstehe hier Dein Problem nicht:
7.156. Und bestimme für uns Gutes, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits; denn zu Dir sind wir reuevoll zurückgekehrt." Er sprach: "Ich treffe mit Meiner Strafe, wen Ich will; doch Meine Barmherzigkeit umfaßt alle Dinge; so werde Ich sie bestimmen - für jene, die (Mich) fürchten und die Zakah entrichten und für jene, die an Unsere Zeichen glauben." (Rasul)
Das ist die ANtwort!

Wer vorsätzlich tötet kommt grundsätzlich ewig in die Hölle. Doch Allah ist Barmherzig, seine Barmherzigkeit unfaßt alles, also auch die Mörder. Dies ist an eine Bedingung geknüpft: Gottesfurcht. Diese setzt wiederum ein Bereuen vorraus. Somit trifft die ewige Strafe nur diejnigen die keine Reue zeigen und nicht umkehren!
Im 48. Vers der 4. Sure heißt es diesbezüglich: „Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, dass Ihm Götter zur Seite gestellt werden; doch Er vergibt das, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der hat wahrhaftig eine gewaltige Sünde begangen.“

Das ist mir schon klar, dass du es nicht verstehst. Ich erkläre es aber nochmals:

Allah sagt: Wer einen Menschen tötet, der bleibt ewig in der Hölle, Allah macht keine Ausnahme dabei für Barmherzigkeit, oder Vergebung. Das heißt, wer einen Menschen tötet, der geht doch in die Hölle auch ohne Ausnahme. Und dann in einer anderen Stellen, sagt er: dass er alles vergibt ausser dem Schirk. Ein Vers tut alle Mörder ewig in die Hölle, und der andere Vers erklärt, dass Allah alles vergibt.
Aber lasse ich mal die Frage, denn anscheinend wird uns nicht weiterbringen.

Ich habe keine Ahnung, was für Gebetssäulen Du meinst. Tatsache ist, dass jeder von Euch anders betet. Das wird dann damit erklärt, dass der Prophet immer anders gebetet hätte. DeiN Verständnisproblem dabei ist aber, dass wir unseren Glauben schlicht anders definieren. Bei uns geht es um die Einstellung.

Du hast behauptet, dass du lange Jahre Salafit warst. Es klingt aber komisch und unglaubwürdig, dass ein Salafi nicht mal weiß, was die Gebetssäulen bei den Sunniten sind?? Das ist total unglaubwürdig. Jeder Salafi weiß, was die Gebetssäulen des Gebets ist.
Ich weiß, welchen Verstandsproblem ihr habt. Ihr könnt nicht verstehen, wie man einem Propheten folgen soll. Aber das haben komischerweise alle Menschen einschließlich Juden Christen und Muslime bis auf euch verstanden.

Also haben die frühesten Koranfragmente für Dich keine Bedeutung?

Du kennst den Unterschied zwischen Koran und Mushaf immer noch nicht verstanden. Es gibt keine Quranfragmente. Und die alten Mushafdokumente nutzen dir nicht, denn sie genau unlesbar geschrieben sind. Es gibt dort weder Vokalen, noch Pünkte auf die Buchstaben. Das ist die alte arabische Schrift!!!

Deshalb spielen alte Qurandokumente keine Rolle bei der Aufbewahrung des Qurans. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Juden morgen behaupten einen anderen Quran gefunden zu haben!! Das würde auch keiner akzeptieren, egal was für Dokumente sie bringen.

Na wenn Medina im Koran steht, wird es Medina auch gegeben haben. Braucht man dafür die Sunna??
Ich kann Deine Argumente derzeit nicht so wirklich nachvollziehen.

Natürlich braucht man es, denn man weiß nicht, ob mit Medina eine unbekannte Stadt gemeint ist, oder mit Medina die Stadt des Propheten saw. gemeint ist. Aber du hast keine Kentnisse im Arabischen, deshalb muss ich dir alles mehrmals erklären.

Weil es laut Deinem Glauben nur zwei Hände sind, die Amputiert werden; deswegen. Aber abschneiden ist im plural.


Und was ist mit der Kreuzigung und die wechselseitiger Abtrennung der Füße und Hände?? Deuten sie nicht den Vers des Diebes und Diebin?? Ist die Abtrennung der Hände und Füße dann nicht im Vers 5:33 auch bestätigt?? Willst du den anderen Vers auch leugnen??

Wenn es jedes Mal eine Seite wäre, müsste der Vers im Singular stehen und nicht im Plural. Plural sind aber immer mehr als drei und abschneiden ist im singular, wenn ich mich recht entsinne. Ferner bedeutet Wechselseitig Gegenseitig oder auch einfach auf eine Seite begrenzt. Also auch so passt das alles nicht, was Du schreibst, denn dann wär es dual.


Du leugnest und kannst nicht erklären. Du hättest mir das dann erklärt, wie das mit der Abtrennung der Füße und Hände ist.

Ich glaub wir reden aneinander vorbei oder ich hab mich falsch ausgedrückt: Hände im Dual, Abschneiden im plural.

Ich nehme an, du drückst dich immer noch falsch. Denn im Vers kommen beide "Hände" und "Abschneiden" im Plural. Das sind 4 Hände, die abgeschnitten werden sollten.

Mir ist diese Antwort bekannt, halte sie jedoch für falsch, denn der begriff "Zina" kommt in 4:15 nicht vor, weswegen man ihn auch nicht auf Zina anwenden kann. Ferner wirkt es auch merkwürdig: Steinigung im AT, Steinigung bei Jesus (laut Euch), Muhammad dann erst einsperren und dann wieder Steinigung: erscheint mir nicht glaubwürdig.

Ferner spricht 4:15 von Frauen im allgemeinen und nicht von Ehefrauen. Hingegen macht Sure 24 einen Unterschied!

Das ist ein gutes Beispiel, wie man keine Rechtleitung bekmmen hat, ohne die Erklärung des Propheten saw. zu haben. Jeder erklärt, wie er will, und jeder deutet, wie er will. Deshalb reicht das uns auch als Beweis dafür, dass es keinen Islam ohne Sunna gibt.

Die Übersetzung spiegelt nicht das original, denn sie enthält Satzzeichen.

Das Original kann man schrfitlich sowieso nicht dokumentieren, denn es nur lesbar ist. Im Original steht, dass nur Allah weiß, was mit manchen Versen gemeint ist. Die Lesezeichen sind für jene gedacht, die nicht Arabisch können, damit sie besser verstehen. Original im Deutschen gibt es sowieso nicht.

Die Wurzelbedeutung des begriffes hand/Hände:

Ya-Dal-Ya = to touch, aid, do good, be beneficent, show power and superiority, a hand. By his agency/means.
With a willing hand, out of hand, having financial ability.
In acknowledgement of the superior power, in ready money and not in the form of deferred payment, considering it as a favour, on account of help, (payment should be made by the hand of the parties themselves without the intervention of a third party and without reluctance.
baina yadaihi - before him, in his presence hit, between his two hands.
ulill aidi - men of power (lit. gifted with hands)
suqaita fi aidihim (idiomatic expression) they repented, the idea seems to be that they hit their fingers in grief and contrition.
Handy, Might, Power, Superiority, Benefit, Possession, Favour, Generosity. The idea behind those expressions is that the use of the hand is the real source of the superiority and power. Under his authority, upper hand, arm, foreleg of a beast, handle of a tool, wing of a bird.
ma qaddamat yada - that is what thou hast deserved.

Du hörst mit deinem Copy Paste nicht auf. Ich habe kein Interesse auf solche texte zu antworten. Zum Thema Hand haben wir vieles geschrieben. Ich mag die Themen nicht andauernd widerholen. Hier ist das Thema diskutiert:
viewtopic.php?f=12&t=86

Wo steht das? Im Koran? Wenn ja, wo?

Habe dir im vorherigen Beitrag den Vers erwähnt. Das ist Vers 15:9

Stimmt nicht:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft ... 46180.html
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpe ... Ergebnisse

Zitat:
Danach waren die ersten Ackerbauern und Viehzüchter (ca. 5000–2000 v. Chr.) in Mitteleuropa etwa 163,5 cm (Männer) bzw. 151,5 cm (Frauen) groß. Von der Eisenzeit (ca. 750 v. Chr. ff.) bis in das Mittelalter lag die Körperhöhe im Mittel bei etwa 166 cm für Männer und 155 cm für Frauen. Innerhalb dieses langen Abschnitts waren die Menschen des frühen Mittelalters (ca. 500–700 n. Chr.) besonders groß (Männer 168 cm, Frauen 156 cm).Siegmund, Frank: Die Körpergröße der Menschen in der Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas und ein Vergleich ihrer anthropologischen Schätzmethoden. Books on Demand. Norderstedt 2010. ISBN 978-3-8391-5314-7. p. 81 Tab. 38

Golglich: Mensch klein, Mensch groß, Mensch klein, mensch groß -> dies ist wissenschaftlich belegbar. Der hadith sagt aber: Groß, klein, ende.

viewtopic.php?f=14&t=495&p=3524#p3524

Die Hadithe schließen nicht aus, dass es Zwischenphasen gibt, und dass die Menschheit groß war, und dann kleiner wurde und dann größer wurde, und ann wieder kleiner wurde. Die Hadithe beschreiben im Allgemeinen. Es reicht deshalb, dass der Mittelwert der Größe mit der Zeit zunimmt, dmait die Hadithe stimmen. Ich habe dir selber eben gesagt, dass die Menschen im letzten Jahrhundert großer geworden sind. Das heißt nicht, dass die Hadithe nicht stimmen. Übrigens, ich habe dir jede Menge Bewiese gebracht. Ob du ie anerkennen willst, oder nicht, ist mir egal. Aber behaupte nicht, was nicht stimmt, und unterstelle unseren Hadithen nichts, wenn du das nicht beweisen kannst.

Du weißt aber, was mit Kinderglaube gemeint ist?

Nein ich weiß nicht. Das verstehe ich als Beledidigung für mich. Es gibt keinen Kinderglauben.

Nun ich denke, dass der Rest nicht der Antwort wert ist. Deshalb wird hiermit die Diskussion mit dir auch beendet, und dass weil du immer noch woandes geschrieben hats, trotz meiner Aussagen und Sperre für dich, dass du nicht woanders schrieibst. Ich möchte weiterhin nicht mehr Beweise aus dem Quran bringen, die beweisen, dass Quran ohne Sunna nicht anwendbar ist. Ich möchte ungerne an dieser Position stehen. ich möchte immer Quran und Sunna verteidigen. Aber anscheinend sind Quranisten schlimmer als Atheisten. Deshalb wird man in einer Diskussion mit euch zu Sachen gezwungen, die man ungerne tut.

Ich wünsche dir Andreas die Rechtleitung Allahs, und sage dir, dass du auf diesem Weg nur die ewige Hölle bekommen wirst. Ob du es glauben wirst, oder nicht, ist deine Sache.

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