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Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Quranisten ist eine Gruppe, die nur den Quran vom Islam annimmt, jedoch den Weg des Propheten saw. ablehnt. Wir möchten gerne erfahren, warum das für diese der wahre ist, obwohl der Quran zu uns auch über den Propheten offenbart wurde!!

Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon Sakina » Fr Apr 29, 2011 10:58 pm

bismillah
assalamu ,

vielen Dank erstmal für Ihre erneute Stellungnahme.

Ich habe geahnt, dass ich nicht rechtzeitig fertig werde und ich habe bisher leider noch nicht alle Belege zu einzelnen Versen gefunden, die ich im Tafsir-Unterricht gelernt habe; wenn ich sie auf arabisch googlen würde, hätte ich sie sicher schnell gefunden, aber da ich es nicht kann, bin ich da leider beschränkt. Und Hadithe ohne Quellenangaben zu zitieren, fände ich nicht richtig, denn so können sie nicht nachgeprüft werden; ich würde aber trotzdem gerne schon mal schreiben, was ich habe und Bruder Abu Bakr darum bitten, zu ergänzen.

@Abu Bakr: nur wenn du kannst, wenn du keine Zeit hast, werde ich weiter suchen, es würde nur ein bischen länger dauern, bis ich alles zusammen habe.
zu 33:53
Dhoom hat geschrieben:meiner meinung nach deuten die worte"hinter einen vorhang" auf die Privatsphäre der frauen des Propheten hin,
die man nicht stören sollte wen man sie um etwas bittet.

Dhoom hat geschrieben:Das Wort Hijab (welches heute als Kopftuch üebersetzt wird) wird 7 mal im Koran erwaehnt, jedoch niemals direkt als Kopftuch:
7:46, 33:53, 38:32, 41:5, 42:51, 17:45 & 19:17.


In diesen Versen ist das Wort hidschab aber auch nie mit Privatspähre übersetzt worden. Es wurde jedesmal eine Trennung/Abschirmung beschrieben, also das etwas von etwas anderem sichtlich getrennt ist.
Sagen wir, es würde bedeuten, dass die Privatspähre die deutliche Trennung ist und man keine Frau um etwas bitten soll, außer hinter der Privatspähre, wie hat man das dann umgesetzt? Es gab ja keine Telefone, dass man sie schnell anrufen und etwas fragen konnte. Und was ist, wenn die Frauen unterwegs waren, was war dann die Privatspähre? Durfte man nur von weitem Winken und mit Handzeichen erklären, was man fragen wollte? Und wenn Sie jetzt entgegnen würden, dass das nur gilt, wenn man bei dem Propheten saw. zu Hause war und die Privatspähre der Frau ihr eigener Raum war, in den man nicht reinplatzen soll, dann frage ich mich, ist das nicht selbstverständlich, dass man nicht in fremde Zimmer ohne anzuklopfen hineingeht? Es ist so eine selbstverständliche Sache, wieso sollte das Allah im Koran extra für die nächsten Generationen festhalten und dieses Gebot einleiten mit "Oh die ihr glaubt" (also alle, die glauben).

Zieht man authentische Quellen zur Deutung dieses Verses hinzu, wird der Umstand und die Bedeutung dieser wunderschönen Aya klarer:

Al-Bukhari recorded that Anas bin Malik said: "`Umar bin Al-Khattab ra. said: `O Messenger of Allah saw. , both righteous and immoral people enter upon you, so why not instruct the Mothers of the believers to observe Hijab' Then Allah revealed the Ayah of Hijab.'' (aus Tafsir ibn Kathir)

Der Begriff hidschab bezeichnet alles, was zwischen zwei Dinge kommt oder eines vor dem anderen verbirgt, beschirmt oder schützt.; er kann entsprechend dem Zusammenhang übertragen werden mit "Abtrennung", "Hindernis", "Trennung", "Abschirmung", "Vorhang", "Schleier" usw., sowohl in den konkreten wie auch abstrakten Bedeutungen dieser Wörter. Das Verbot, sich den Ehefrauen des Propheten saw. anders als "hinter einer Abschirmung" oder einem "Vorhang" zu nähern, kann wörtlich genommen werden - wie es in der Tat durch die meisten Gefährten des Propheten saw. erfolgte. (aus "Botschaft des Koran", Muhammad Asad)

Da auch dieses Kernwort in der Aya unterschiedliche Bedeutungen hat, ist es wichtig für mich zu wissen, wie die Sahaba ra. und die Frauen des Propheten saw. diese Aufforderung umgesetzt haben. Nur so kann ich mir sicher sein, dass ich diesen Vers so umsetzen kann, wie Allah es von mir und jedem anderen Gläubigen ("Oh dir ihr glaubt") erwartet.

Kurz darauf (Aya 55) klärt uns Allah darüber auf, vor welchen Personen es keinen "Hidschab" bedarf:

"Es besteht für sie keine Sünde weder hinsichtlich ihrer Väter, noch ihrer Söhne, noch ihrer Brüder, der Söhne ihrer Brüder, noch der Söhne ihrer Schwestern, noch ihrer Frauen noch derjenigen, die ihre rechte Hand besitzt. Und fürchtet Allah. Gewiß, Allah ist über alles Zeuge."

Es gibt zahlreiche Hadithe die darüber Ausschluss geben, wie der Austausch zwischen männliche Personen, die nicht unter 33:55 miteingeschlosse sind, und den Frauen des Propheten saw. (und auch anderen Frauen, die sich mit "Oh die ihr glaubt" angesprochen fühlten) stattgefunden hat und wie sie den Hidschab umgesetzt haben. Ich hoffe auf Unterstützung von Abu Bakr, diese Hadithe zu nennen, wenn er weiß, wo man sie findet. Ansonsten bitte ich weiter um Geduld, bis ich sie auf deutsch oder englisch gefunden habe.


zu 33:6

Diesem Vers ist zu entnehmen, dass, wie Sie bereits sagten, die Frauen des Propheten saw. nach seinem Tod nicht noch einmal heiraten sollen und sie (die Frauen des Propheten saw. ) bei uns eine so hohe Stellung und enge Verbindung haben, wie unsere Mütter für uns haben. In diesem Vers sind alle Gläubigen angesprochen, also auch die Frauen, was umso mehr unterstreicht, dass es hier um die Hochachtung und liebevolle Verbindung zu den "Müttern der Gläubigen" geht.

Wie kann ich nun jemanden lieben und ehren wie meine eigene Mutter? Wie könnte ich ihr nacheifern und sie zum Vorbild nehmen, wie ich es bei meiner eigenen Mutter tuen würde?
Das könnte ich nur, wenn ich wüsste, wer diese Person ist und was sie für Eigenschaften hatte. Und der einzige Weg, um das zu erfahren, ist die Überlieferungen von ihr und über sie zu lesen, um mir ein Bild von ihr zu machen.
Es ist also wichtig zu wissen, wer die "Mütter der Gläubigen", also unsere Mütter waren und wie sie sich verhielten, um sie wie unsere Mutter in ehren zu halten.

Auch hier bitte ich um Unterstützung wegen den belegenden Hadithen. Oder wieder um Geduld, bis ich sie gefunden habe.



zu 9:5

Nach einer in Arabien herrschenden vorislamischen Sitte wurden die Monate Muharram, Radscha, Dhu-l-Qa'da und Dhu-l-Hidscha in dem Sinn als "heilig" angesehen, dass alle Stammeskriege während dieser Monate aufzuhören hatten. Mit der Absicht, diese Zeiten des Waffenstillstandes zu erhalten und somit den Frieden zwischen den häufig miteinander kriegführenden Stämmen zu befördern, hob der Qur'an diese alle Sitte nicht auf, sondern bestätigte sie vielmehr. Vgl. dazu 2:217 und 2:194.
In Verbindung mit den beiden voranstehenden Versen sowie mit 2:190-194 gelesen, beziehen sich die obigen Verse auf bereits im Gange befindlichen Kriege mit Leuten, die des Bruchs vertraglicher Verpflichtungen und der Aggression schuldig geworden sind. ("Botschaft des Koran", Muhammad Asad)

Das deckt sich in gewisser Weise mit dem, was Sie dazu geschrieben haben; doch es kommt noch etwas hinzu, weswegen ich noch einmal bei Ihnen nachgebort habe (Ich schrieb zu "belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf!": "Kann ich mich in die Häuser der Mushrikin schleichen und Schlafende ermorden?").

Hierzu ist im Koran keine Grenze gesetzt worden, es steht nur, wir sollen sie aus jedem Hinterhalt auflauern. Sie haben geschrieben, dass dieser Vers für die damaligen als auch für die heutigen Muslime gilt, aber wenn diese Aufforderung nicht näher erläutert ist, woher wissen wir dann, wo die Grenzen gesetzt sind?

Ziehen wir authentische Quellen zur Deutung dieses Verses hinzu, wird uns klar, wo die Grenzen gesetzt sind:

Diese Aufforderung Allahs umfasst alles, was bei der Kriegführung notwendig und ratsam sein mag, man lauert den Feind von jedem Platz auf, von dem es aus möglich ist, den Feind wahrzunehmen und seine Bewegungen zu beobachten. ("Botschaft des Koran", Muhammad Asad)

This is an exception regulating the longest extent of time for those who have a general treaty - with out time mentioned - to four months. They would have four months to travel the lands in search of sanctuary for themselves wherever they wish. Those whose treaty mentioned a specifec limited term, then the longest it would extend was to the point of its agreed upon termination date. Hadiths in this regard preceeded. So anyone who had a treaty with Allah's Messenger , it lasted until its specific termination date. However, those in this category were required to refrain from breaking the terms of the agreement with Muslims and from helping non-Muslims against Muslims. This is the type whose peace agreement with Muslims was carried out to its end. Allah encouraged honoring such peace treaties, saying,
(Surely, Allah loves those who have Taqwa) ﴿9:4﴾, who keep their promises...)
(Tafsir ibn Kathir)

Dhoom hat geschrieben:Ansonsten finde ich es egal ob ein vers frücher offenbart worden ist oder später, den man muss die Vers die von Krieg handeln alle berücksichtigen werden von den Muslimen von Heute


Wie kommt es dann, dass man zu dem Thema Krieg alle Verse beachtet und es zum Thema Berauschendem nicht braucht?
Allah sagt uns im Koran 5:90 "O die ihr glaubt, berauschender Trank, Glücksspiel, Opfersteine und Lospfeile sind nur ein Greuel vom Werk des Satans. So meidet ihn, auf daß es euch wohl ergehen möge!"
5:91 "Der Satan will (ja) zwischen euch nur Feindschaft und Haß säen durch berauschenden Trank und Glücksspiel und euch vom Gedenken Allahs und vom Gebet abhalten. Werdet ihr (damit) nun wohl aufhören?"

Er sagt, es ist "Ein Greuel", ein "Werk des Satans". Wie könnte ich da noch lange überlegen, ob ich ein "Werk des Satans" nutzen möchte?
Und wie Sie schon richtig gesagt haben, Berauschendes umfasst vieles, es wäre falsch, es nur auf das Alkohol zu beziehen und andere berauschende Mittel wie Hasch, Koks, Crack, LSD, Pilze, Kristall, Opium, Heroin, Ecstasy oder Speed fröhlich zu konsumieren.

Sie haben gesagt, man kann in der Einleitung einer Sura (auf der Internetseite die Sie mir gepostet haben) erkennen, ob ein Vers in Medina oder Mekka hinabgesandt wurde; könnten Sie mir das bitte noch einmal bestätigen? Ich schließe daraus, dass Sie daran glauben, dass der Koran nicht in einer Nacht bzw. an einem Tag, also stückweise herabgesandt wurde. Was hindert Sie dann daran zu glauben, dass die Verse bezüglich des Berauschenden nach einander hinabgesandt wurden, bis es letztendlich verboten wurde?

Dhoom hat geschrieben:Die meinung des Autors teile ich auch natürlich kann ich nicht für alle Glaubensgeschwister sprechen ob sie des auch so sehen.

Dhoom hat geschrieben:Aber wen ich kein Alkohol trinker bin kann ich jemand andren das natürlich nicht verbieten.


Daraus schließe ich, dass es auch bei diesem Thema zwischen Ihnen und Ihren Glaubensbrüdern keinen Konsens gibt. Und hier komme ich wieder auf mein Beispiel mit meinem muslimischen Nachbarn:
Ich sehe ihn täglich zum Abendessen im Garten mit einem Glaß Bier in der Hand. Er trinkt es, genießt sein Essen, spielt mit seinen Kindern und geht dann wieder hinauf. Alles unauffällig, er lallt nicht und wirkt auch sonst nicht angetrunken oder neben der Spur. Er winkt mir sogar noch lächelnd zu. Doch irgendwann ist mein Nachbar beim Essen schlecht gelaunt- er muss eine wahnsinns Heizkostenabrechnung bezahlen- und macht nicht nach dem ersten Glaß schluss. Er trinkt noch eins - und noch eins- und noch eins- und noch eins- ... - und dann fängt er irgendwann an zu lallen... fängt an seine Kinder anzuschreien, weil sie ihm total auf die Nerven gehen... schreit seine Frau an, sie soll doch die Kinder ruhig stellen... fängt an den Kindern hinterherzurennen, damit sie endlich still sind... stolpert ... und und und, einfach eine richtig peinliche Szene im Garten des 16-Familien-Hauses. Und dann ist er am nächsten Tag so schlecht gelaunt, weil er sich so peinlich benommen hat und trinkt noch mal ein Gläßchen, damit er sich wieder besser fühlt- bis er so täglich weitermacht und nach 6 Monaten Alkoholiker wird.

Wie ist mein Nachbar nur so geworden? Wird man von einem auf den anderen Tag Alkoholiker? Hat er sich vielleicht gesagt "So, heute werde ich Alkoholiker" und dann war er es?

Ich denke wir wissen alle, dass es langsame Schritte bedarf, bis man dann letztendlich Alkoholiker wird. Und jetzt komme ich ins Spiel. Ich habe ihn ja täglich im Garten mit dem Bier gesehen - aber ihm nie was gesagt. Ich kenne ihn ja, wir lesen ja öfters zusammen den Koran, aber ich habe mir gedacht "Jeder, wie er frei ist, jeder muss sich ja selber vor Allah verantworten". Nur was sage ich dann Allah, wenn er mich fragen würde, warum ich mich nicht an Allahs Gebote gehalten habe? Dann sage ich, doch, habe ich doch, ich habe doch nicht getrunken. Aber was ist hiermit:

"Und es soll aus euch eine Gemeinschaft werden, die zum Guten aufruft, das Rechte gebietet und das Verwerfliche verbietet. Jene sind es, denen es wohl ergeht." (3:104) "
"berauschender Trank, Glücksspiel, Opfersteine und Lospfeile sind nur ein Greuel vom Werk des Satans"


Hätte ich ihm doch nur mal eine Cola angeboten...



zu 5:51

Bevor ich dies deute, hätte ich noch ein paar Fragen zu Ihrer Deutung:

Dhoom hat geschrieben:Wen ein gläubiger Muslim jemand andren als Beschützer nehmt als Allah so gehört er zu ihnen und man soll auch nicht die nehmen zu Beschützer die Spott über die Religion der Msulime treiben.
Wie schon gesagt es gibt für einen Muslim nur einen Beschützer und das ist Allah.


Heisst das, ich darf auch keine Muslime als Beschützer nehmen? Wie ist das gemeint, jemanden als Beschützer zu nehmen? Könnten Sie mir hierfür ein konkretes Beispiels nennen?

Dhoom hat geschrieben:Und wen ich dan paar Hadithe lese die sich mit dem Thema Frauen beschäftiegen dan kann ich nur mit dem Kopf schüteln


Sie kennen doch bestimmt die Geschichte in der Sura Al-Kahf, in der Moses jemanden begleitet hat und verschiedene Situationen gesehen hat, die er vorschnell abgewertet hat, weil er die Weisheit dahinter nicht verstand bzw. nicht genug Informationen und Hintergrundwissen darüber besaß, um es als etwas Gutes zu deuten?
Nennen Sie doch bitte einige dieser Hadithe und wir versuchen, sie zu durchleuchten.

Ich danke schon mal jetzt fürs Durchlesen :grin: Es ist wider eine Menge geworden und regt nicht gerade dazu an, es durchzulesen, aber ich denke bei Deutungen kann man nie knapp genug sein, um Missverständnisse zu vermeiden.

Möge Allah uns rechtleiten, den Frieden auf Ihnen und Ihrer Familie
assalamu
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon Sakina » Sa Apr 30, 2011 9:05 am

assalamu ,
für alle, die meine leider viel zu lang geratene Antwort nur überflogen haben:
Ich betone nochmals, dass meine Deutungen unvollständig sind und ergänzt werden müssen. Da ich leider nur auf deutsche und englische Werke Zugriff habe, war ich noch nicht fähig, entscheidende Hadithe hinzuzuziehen; ich bitte also bitte um Unterstützung oder um Geduld, bis ich sie auf deutsch/englisch gefunden habe!
barakallah
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon AbuBakr » So Mai 01, 2011 11:08 am

assalamu

Liebe Schwester Sakina, ich habe leider nicht viel Zeit alle Beiträge komplett zu lesen, deshalb wenn du willst, schreibe mir einfach in Punkten, was du genau brauchst. Ich finde es dir inschaAllah schnell.

Liebr Dhoom, ich warte immer noch auf deine Antwort. Darf ich meine Frau mit dem Schwert schlagen, wenn sie mich schlecht behandelt??

assalamu
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon Sakina » So Mai 01, 2011 8:49 pm

assalamu ,
barakallah Bruder, ich habe gerade erst gesehen wie viel hier im Forum so los ist momentan, danke, dass du mir trotzdem angeboten hast zu helfen.
Thema ist die Bedeutung der Verse 4:34, 33:6, 33:53, 9:5 und 5:51, Herr Dhoom hat sie aus seiner Sicht gedeutet und ich bin nun dran und wollte sie aus sunnitischer Sicht deuten, dazu fehlen mir ein paar Quellen, ich zitiere inschallah die betreffenden Stellen:

Sakina hat geschrieben:Es gibt zahlreiche Hadithe die darüber Ausschluss geben, wie der Austausch zwischen männliche Personen, die nicht unter 33:55 miteingeschlosse sind, und den Frauen des Propheten saw. (und auch anderen Frauen, die sich mit "Oh die ihr glaubt" angesprochen fühlten) stattgefunden hat und wie sie den Hidschab umgesetzt haben. Ich hoffe auf Unterstützung von Abu Bakr, diese Hadithe zu nennen, wenn er weiß, wo man sie findet. Ansonsten bitte ich weiter um Geduld, bis ich sie auf deutsch oder englisch gefunden habe.


Sakina hat geschrieben:zu 33:6

Diesem Vers ist zu entnehmen, dass, wie Sie bereits sagten, die Frauen des Propheten saw. nach seinem Tod nicht noch einmal heiraten sollen und sie (die Frauen des Propheten saw. ) bei uns eine so hohe Stellung und enge Verbindung haben, wie unsere Mütter für uns haben. In diesem Vers sind alle Gläubigen angesprochen, also auch die Frauen, was umso mehr unterstreicht, dass es hier um die Hochachtung und liebevolle Verbindung zu den "Müttern der Gläubigen" geht.

Sakina hat geschrieben:Auch hier bitte ich um Unterstützung wegen den belegenden Hadithen. Oder wieder um Geduld, bis ich sie gefunden habe.


Ich habe für die Bedeutung der Verse nichts aus dem Kopf heraus geschrieben, sondern nur von Ibn Kathir, Ibn Rassoul, Amir Zaidan und Muhammad Assad zu den jeweiligen Versen zitiert, trotzdem wäre es gut, wenn man über das, was ich geschrieben hab, mal drüber schauen und korrigieren könnte, falls ich grobe Fehler geschrieben habe. Aber muss ja nicht direkt sein, einfach mal wenn du etwas mehr Zeit hast inschallah.
barakallah
assalamu
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon AbuBakr » Di Mai 17, 2011 7:34 am

assalamu

Es tut mir wirklich leid, euch so lange warten zu lassen. Ich war die letzte Zeit mit der syrischen Revolution beschäftigt, und hatte den Vorzug den Debatten mit den Rafida gegeben, da sie momentan unsere Geschwister in Syrien in Maßen umbringen.

Nun antworte ich auf die entsprechenden Stellen inschaAllah:

Sakina hat geschrieben:Thema ist die Bedeutung der Verse 4:34, 33:6, 33:53, 9:5 und 5:51, Herr Dhoom hat sie aus seiner Sicht gedeutet und ich bin nun dran und wollte sie aus sunnitischer Sicht deuten, dazu fehlen mir ein paar Quellen, ich zitiere inschallah die betreffenden Stellen:
Es gibt zahlreiche Hadithe die darüber Ausschluss geben, wie der Austausch zwischen männliche Personen, die nicht unter 33:55 miteingeschlosse sind, und den Frauen des Propheten saw. (und auch anderen Frauen, die sich mit "Oh die ihr glaubt" angesprochen fühlten) stattgefunden hat und wie sie den Hidschab umgesetzt haben. Ich hoffe auf Unterstützung von Abu Bakr, diese Hadithe zu nennen, wenn er weiß, wo man sie findet. Ansonsten bitte ich weiter um Geduld, bis ich sie auf deutsch oder englisch gefunden habe.


Ich verstehe, dass du die Hadithe des Hijabs haben willst, und wie der Prophet saw. dann den Hijab befohlen hat, und wie die Leute den umgesetzt haben. Ich gebe dir folgende Hadithe inschaAllah:

Bukhari (4480) überlieferte, dass Aischa ra. gesagt hat: "Möge Allah mit den ersten Auswandererinnen barmherzig sein, Als Allah Vers 24:30 herabsandte, (Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen) haben sie die unteren Teile ihrer Kleidung geschnitten, und als Khimar (Gesichtsbedeckung) getragen."

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قالت عائشة رضي الله عنها: { يرحم الله نساء المهاجرات الأُول؛ لما أنزل الله: وَليَضرِبنَ بِخُمُرِهِن عَلَى جُيُوبِهِن شققن مروطهن فاختمرن بها } [رواه البخاري].


Termithi überieferte, dass Ibn Umar ra. sagte: "Der Prophet saw. hat gesagt: Wer seine Kleidung so lange macht, dass er hinter sich ziehen muss, aus Arroganz, schaut ihn Allah am jüngsten Tag nicht. Umm Salama ra. sagte: Oh Prophet, was machen die Frauen mit ihrer langen Kleidung? Er antwortete: Sie machen es eine Handbreite lang. Sie antwortete: Dann werden ihre Füße gesehen! Er erwiderte: Sie machen es dann so lang wie ein Arm, und nicht mehr" Der Hadith ist Sahih [Fath Al Bari 16/333]

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الدليل الثالث: عن ابن عمر رضي الله عنهما قال: قال رسول الله : { من جرَّ ثوبه خُيَلاء لم ينظر الله إليه يوم القيامة } فقالت أم سلمة رضي الله عنها: فكيف يصنع النساء بذيولهن؟ قال: { يرخين شبراً } فقالت: إذن تنكشف أقدامهن. قال: { فيرخينه ذراعاً لا يزدن عليه } [رواه أبو داود والترمذي وقال: حسن صحيح].


Bei Termithi steht auch, dass Ibn Mas'ud ra. vom Propheten saw. überlieferte, dass er gesagt hat: "Der Körper der Frau ist bedeckungsbedürftig"

عن ابن مسعود عن النبي قال: { المرأة عورة } [الترمذي وصححه الألباني].


In den beiden Sahih Buchari und Muslim wurde von Ibn Umar ra. überliefert, dass Umar ra. zum Propheten saw. sagte: "Oh Prophet, es wäre besser, wenn du deine Frauen dazu bringst, Hijab zu nehmen. Aischa sagte dann: Draufhin hat Allah den Vers des Hijabs herabgesandt."
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في الصحيحين أن عمر بن الخطاب قال: يا رسول الله، احجب نساءك. قالت عائشة: فأنزل الله آية الحجاب.


Es wurde von Asmaa die Tochter Abu Bakr ra. überleiefert, dass sie gesagt hat: "Ich kam bei dem Propheten saw. rein, und hatte leichte Kleidung an. Der Prophet saw. sagte: O Asma, wenn die Frau die Pubertät erreicht, dann darf von ihr nur das und das gesehen werden, und zeigte auf sein Gesicht und Hände."

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دخلت على رسول الله وعليّ ثياب رقاق فقال لها: يا أسماء إن المرأة إذا بلغت المحيض لم يصلح أن يُرى منها إلا هذا وهذا وأشار إلى وجهه وكفيه


Das waren nun einige Beispiele, wie die Sunniten diese Verse des Hijabs verstehen.



Sakina hat geschrieben:Diesem Vers ist zu entnehmen, dass, wie Sie bereits sagten, die Frauen des Propheten saw. nach seinem Tod nicht noch einmal heiraten sollen und sie (die Frauen des Propheten saw. ) bei uns eine so hohe Stellung und enge Verbindung haben, wie unsere Mütter für uns haben. In diesem Vers sind alle Gläubigen angesprochen, also auch die Frauen, was umso mehr unterstreicht, dass es hier um die Hochachtung und liebevolle Verbindung zu den "Müttern der Gläubigen" geht.


Der Prophet saw. bestand auf die Vorzüglichkeit seiner Frauen und erklärte das in vielen Hadithen. Ich nehme paar Beispile dazu:

Unter anderen in Sahih Buchari (3411) und Muslim (2341) wurde überliefert, dass der Prophet saw. sagte:
Unter den Männern gab es viele perfekte, aber unter den Frauen waren nur drei perfekt: Mariam die Tochter Imrans, Asia die Frau Pharaons, und die Vorzüglichkeit Aischas über die anderen Frauen, ist wie die Vorzüglichkeit von "Tharid" über die übrigen Speisen." Tharid war die beliebteste Speise damals.

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وعن أبي موسى أن النبي صلى الله عليه وسلم قال: "كَمُلَ مِن الرجال كثير، ولم يكمُل مِن النساء إلا آسية امرأة فرعون، ومريم بنت عِمران، وإن فضل عائشة على النساء كفضل الثريد على سائر الطعام". [مُتفقٌ عليه: أخرجه البخاري (3411)، ومسلم (2341)، والترمذي (1834)، وابن ماجة (3280)]. زاد ابن مردويه مِن حديث قُرَّة بن إياس مرفوعاً: "وخجيجة بنت خويلد"، وإسناده صحيح كما قال ابن كثير في البداية والنهاية (3ج/ص129).


Der Prophet saw. wurde gefragt: "Wer liebst du am meisten unter den Menschen? Er sagte Aischa. Er wurde dann gefragt unter den Männern? Er antwortete: Ihren Vater." [Bukhari 3662, Muslim 2384]

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مرو بن العاص – وهو ممن أسلم سنة ثمانٍ من الهجرة – سأل النبي صلى الله عليه وسلم: أي الناس أحب إليك يا رسول الله؟ قال: "عائشة"، قال فمِن الرجال؟ قال: "أبوها". [مُتفقٌ عليه: أخرجه البخاري (3662)، ومسلم (2384)]


Die Vorzüglichkeit der Frauen des Propheten saw. sind in der Sunna unbestritten und sehr deutlich.



Ich hoffe, dass diese Hadithe nun ausreichen, um es deutlich zu machen, dass sich die Quranverse auf Vorzüglichkeit hindeuten.

assalamu
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon Sakina » Mi Mai 18, 2011 6:26 am

assalamu ,

maschallah , das ist sogar mehr, als ich ursprünglich posten wollte, möge Allah dich für deine Mühe segnen, vielen Dank!

Mein Beitrag zur Deutung ist nun vollständig, bitte um Verzeihung, dass es nicht eher geklappt hat.

Möge Allah uns rechtleiten, Amin.

assalamu
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon Sakina » Di Mai 24, 2011 5:42 pm

assalamu ,

lieber Dhoom, es sind noch paar offene Fragen an Sie da, Sie antworten doch noch, oder? Weil ich sehe, dass sie in anderen Treads schreiben, aber hier nicht mehr...

assalamu
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon Dhoom » Mi Mai 25, 2011 3:15 pm

Salam Sakina

Entschuldigung für die späte antwort.

Wie kommt es dann, dass man zu dem Thema Krieg alle Verse beachtet und es zum Thema Berauschendem nicht braucht?


Wen ich dem eindruck erweckt habe das bei Berauschendes eine ausnahme gilt bezüglich der verse und ihr herabsendung, dan müchte ich es klarstellen für mich diebezüglich gibt es keine ausnahme, den jeder vers sollte miteinbezogen werden.

Was das Berauschende angeht so sind wir der meinung das es nicht Verboten ist, den unser meinung nach wen Allah was Verbieten will dan teilt er uns das klar und eindeutig mit.
Genau wie es mit dem Schweinefleisch ist oder mit dem Auspeitsch-Vers es sind klare befehle die kein zweifel daran lassen ob soetwas verboten ist oder nicht.

5:91 Satan will durch das Berauschende und das Glücksspiel nur Feindschaft und Hass zwischen euch auslösen, um euch vom Gedenken an Gott und vom Gebet abzuhalten. Doch werdet ihr euch abhalten lassen?

Sie haben gesagt, man kann in der Einleitung einer Sura (auf der Internetseite die Sie mir gepostet haben) erkennen, ob ein Vers in Medina oder Mekka hinabgesandt wurde; könnten Sie mir das bitte noch einmal bestätigen? Ich schließe daraus, dass Sie daran glauben, dass der Koran nicht in einer Nacht bzw. an einem Tag, also stückweise herabgesandt wurde. Was hindert Sie dann daran zu glauben, dass die Verse bezüglich des Berauschenden nach einander hinabgesandt wurden, bis es letztendlich verboten wurde?


Weil es heißen würde das es eine Abrogation? im Quran gibt die es aber nicht geben soll/darf.
Ein Gott der heute das erlaubt erklärt aber morgen wider verbietet kann zwar von mir aus jeder andre Gott sein aber nicht Allah den seine Sunna ändert sich nie, wir dürfen nur nicht wen wir Berauschend sind Beten.
Ansonsten war Alkohol weder dam menschen damals noch dem menschen heute verboten, nichts desto trotz hält sich ein Gläubiger von den Sünden fern und meidet sie so gut wie es geht.

Daraus schließe ich, dass es auch bei diesem Thema zwischen Ihnen und Ihren Glaubensbrüdern keinen Konsens gibt.


Ich kann nie für einen andren sprechen weil ich nicht weiß was er darüber denkt.
Ich kann immer sagen ich sehe die sahe so aber ich kann mir das recht nicht draus nehmen zu meinen alle würden die meinung teilen.

Heisst das, ich darf auch keine Muslime als Beschützer nehmen? Wie ist das gemeint, jemanden als Beschützer zu nehmen? Könnten Sie mir hierfür ein konkretes Beispiels nennen?


3:28 Die Gläubigen sollen die Ungläubigen nicht statt der Gläubigen zu Beschützern nehmen;

WIr können uns natürlich zu Beschützern nehmen, aber der einzigste beschützer der Gläubigen bleibt und ist Allah.

ZB: Viele Araber meinen Muhammad(frieden sei auf ih) würde fürsprache bei Allah einlegen für sie aber die ganze fürsprache gehört Allah.
Die Araber haben dafür weder weder das versprechen von Allah noch von Muhammad im Quran das die Fürsprache sie retten wird.

Nennen Sie doch bitte einige dieser Hadithe und wir versuchen, sie zu durchleuchten.


Die Hingabe und das Intellekt der Frauen sind fehlerhaft. (Sahihi Bukhary)

Auch wenn der Körper ihres Ehemannes von Kopf bis Fuss mit Eiter beschmiert wäre und die Frau ihn reinigt, indem sie ihn leckt, wäre ihre Schuld ihm gegenüber immer noch unbeglichen. (Ibn Hadschar al Haytami 2/121; Ahmad bin Hanbal, Musnad V, 239.)


Müsste ich den Menschen die Niederwerfung anordnen, hätte ich bestimmt, dass Frauen sich vor ihren Ehemännern niederwerfen sollen, aufgrund der Schuld, die sie ihnen schulden. (Tirmidhi, Rada 10/1159; Abu Dawud, Nikah 40/2140; Ahmad bin Hanbal, Musnad VI, 76; Ibn Madsche, Nikah 4/1852.)

Wenn eine Frau stirbt, mag sie ins Paradies gehen, wenn ihr Ehemann mit ihr zufrieden war. (Riyazus Salihin)

Es gibt vier Dinge, die das Gebet eines Mannes annullieren: ein schwarzer Hund, ein Affe, ein Schwein und eine Frau. (Sahihi Muslim, Salat 265; Tirmidhi, Salat 253/338; Abu Dawud, Salat 110/720.)


Lasst eure Frauen keine schicken Kleider anziehen, denn wenn sie in Schale sind, werden ihre Herzen das Haus verlassen. (Imam Ghazzali, Kimyayi Saadet Seite 178; Ibn Abi Schayha, Musannaf IV/II, 420.)


Nimmt keine Ratschläge von Frauen an; setzt euch gegen sie, denn die Opposition gegenüber Frauen bewirkt Wohlstand. (Suyuti, Leali II, 147; Ibn Arrak, Tanzihush Sharia II, 210.)

es sind nur einige wenige es gibt noch mehr davon.
Es mag sein Sakina das bei den Hadithen nicht gleich die Weisheit davon erkenne, aber ich denke kaum das ein Man bestimmen kan wen die frau stirbt ob sie in Paradis gehen darf oder nicht das alleine darf nur Allah machen und wen ich nicht gleich die Weisheit des Hadith nicht erkannt habe nehmen sie mir es nicht übel.

Leider hatte ich wenig zeit deswegen war meine antwort kurz, sollt eich noch etwas vergessen haben(hab das gefühl das ich das habe) dan sagen sie bescheid.

Möge der Frieden mit ihnen sein
wa salam
Dhoom
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon Sakina » Fr Mai 27, 2011 10:55 pm

bismillah ,
assalamu

vielen Dank, dass Sie sich kurz Zeit genommen haben, um zu antworten.

Dhoom hat geschrieben:Was das Berauschende angeht so sind wir der meinung das es nicht Verboten ist, den unser meinung nach wen Allah was Verbieten will dan teilt er uns das klar und eindeutig mit.

Dhoom hat geschrieben:Ich kann nie für einen andren sprechen weil ich nicht weiß was er darüber denkt.
Ich kann immer sagen ich sehe die sahe so aber ich kann mir das recht nicht draus nehmen zu meinen alle würden die meinung teilen.


Ok, das Thema "Berauschendes" würde ich dann gerne dabei belassen, weil wir uns im Kreise drehen. Wie ich zu dem Thema stehe, habe ich ja oben schon ausführlich erwähnt.
Ich möchte nur noch mal vorsorglich darauf aufmerksam machen, dass mit "Berauschendem" nicht nur Alkohol, sondern auch alle anderen Formen von Drogen (Bsp. Kokain) mitinbegriffen sind. Wenn man verwirft, dass das Berauschende den Überlieferungen gemäß schritt für schritt verboten wurde, nimmt man nicht nur in Kauf, dass Alkohol frei konsumiert wird, sondern auch alle anderen Formen von Drogen, solange man es schafft, sich zum Gebet wieder nüchtern zu stellen.

Dhoom hat geschrieben:Weil es heißen würde das es eine Abrogation? im Quran gibt die es aber nicht geben soll/darf.
Ein Gott der heute das erlaubt erklärt aber morgen wider verbietet kann zwar von mir aus jeder andre Gott sein aber nicht Allah den seine Sunna ändert sich nie


ich hoffe doch sehr, dass wir dem gleichen Gott dienen. Ich wünsche es Ihnen jedenfalls vom Herzen.
2:106 We do not abrogate a verse or cause it to be forgotten except that We bring forth [one] better than it or similar to it. Do you not know that Allah is over all things competent?

Dhoom hat geschrieben:Ansonsten war Alkohol weder dam menschen damals noch dem menschen heute verboten, nichts desto trotz hält sich ein Gläubiger von den Sünden fern und meidet sie so gut wie es geht.


Ah, dann glauben Sie also doch, das Alkohol eine Sünde ist? :grin: schon gut, lassen wir das

Um die von Ihnen geposteten Überlieferungen werde ich mich kümmern und das Ergebnis dann so Gott will hier alsbald kundgeben.

Dhoom hat geschrieben:3:28 Die Gläubigen sollen die Ungläubigen nicht statt der Gläubigen zu Beschützern nehmen;
WIr können uns natürlich zu Beschützern nehmen, aber der einzigste beschützer der Gläubigen bleibt und ist Allah.
ZB: Viele Araber meinen Muhammad(frieden sei auf ih) würde fürsprache bei Allah einlegen für sie aber die ganze fürsprache gehört Allah.
Die Araber haben dafür weder weder das versprechen von Allah noch von Muhammad im Quran das die Fürsprache sie retten wird.


Zugegeben, ich musste wirklich lange überlegen, wieso Sie den Vers 3:28 mit der Fürsprache in Verbindung bringen.. und wieso Sie schreiben "die ganze fürsprache gehört Allah" (Allah hält für uns vor sich selbst Fürsprache?). Was ich auch nicht vollziehen kann, ist warum Sie schreiben "die Araber".
Gibt es eine Religion, die nur für Araber vorenthalten ist und der ich ausgeschlossen bin? Falls Sie damit "die Sunniten" meinten: Jeder, der den Islam nach Quran und der Lebensweise des Propheten saw. lebt, ist ein Muslim (um es von den anderen "muslimischen" Gruppen zu differenzieren: ist ein Sunnit). Nicht jeder Araber ist ein Sunnit - und nicht jeder Sunnit ist ein Araber.

Jedenfalls habe ich nicht verstanden, was Sie damit ausdrücken wollten. Deswegen habe ich mich auf der Homepage etwas umgesehen, die Sie mir empfohlen hatten. Jetzt weiß ich, was Sie meinen.

"Ein Großteil der Muslime konnte Mohammed nicht mehr "Allahs Sohn" nennen, aber sie haben ihn mit ihren Bezeichnungen für ihn zu einem Idol/Götzen gemacht, sodass sie selber Ableugner wurden. Sie haben beispielsweise seinen Namen in der Schahadah zu Gottes Namen hinzugefügt, während dem Gebet wird sein Name neben Gott gepriesen, sein Name wurde zum Gebetsruf (Adhan) hinzugefügt und sie haben ihn sogar zum höchsten Propheten ernannt. Sie haben ihn des Weiteren zum Götzen gemacht: mit den Fürsprache-Geschichten ihn als jemanden bezeichnet, der seine Umma vor Gott retten könnte, ihn als einen von Geburt an bis zum Tod sündenlosen dargestellt, die ihm zugeschriebenen falschen Ahadith als Quelle der Religion anerkannt und sie haben sogar behauptet, dass die ganze Welt nur wegen Mohammed erschaffen worden sei. Viele der Namen Gottes haben sie ihm ebenfalls gegeben. Gemäß Koran ist das eindeutiger "Schirk" (Beigesellung von anderen Gottheiten). Dennoch werden diese "Muslime" nie meinen, dass sie Ableugner sind (6:23)."

Quelle: http://www.alrahman.de/koran/mythologie-fuersprache

Ich weiß nicht, was mich mehr persönlich beleidigt hat; die Tatsache, dass ich laut diesem Artikel als Mushrik bezeichnet werde, oder dass diese Bezeichnung mit haltlosen Behauptungen erfolgt ist - völlig ohne Quellenangaben.
Glauben Sie mir, wenn ich lesen würde, dass man "Quranisten" als Kafir bezeichnet, weil sie eine bestimmte Ideologie haben oder etwas so und so ausleben, ich hätte es nicht angenommen, bevor ich mit eigenen Augen gesehen hätte, dass es stimmt, sei es durch einen durch "Quranisten" geschriebenen Text o.ä.
Ich weiß, Sie haben diesen Artikel nicht verfasst, aber Sie haben mir diese Homepage empfohlen, deswegen gehe ich davon aus, dass Sie das, was auf dieser Seite geschrieben wird, auch vertreten.

Wenn Sie wirklich meinen, dass niemand am jüngsten Tag Fürsprache bei Allah einlegen wird - ganz davon abgesehen, ob sie etwas bewirken kann oder nicht - warum hat uns dann Allah diese Verse hinabgesandt? Und wer ist in diesem Vers als Ausnahme angesprochen?

21:28 He knows what is [presently] before them and what will be after them, and they cannot intercede except on behalf of one whom He approves. And they, from fear of Him, are apprehensive.


19:87 None will have [power of] intercession except he who had taken from the Most Merciful a covenant.

Zu den Fragen, die ich an Sie gerichtet habe und noch offen sind, ist mir nur noch eine ziemlich wichtig, wenn Sie die noch bitte beantworten könnten:

Sakina hat geschrieben:Sie haben gesagt, man kann in der Einleitung einer Sura (auf der Internetseite die Sie mir gepostet haben) erkennen, ob ein Vers in Medina oder Mekka hinabgesandt wurde; könnten Sie mir das bitte noch einmal bestätigen?



Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende,
möge der Frieden und die Rechtleitung Allahs mit Ihnen und Ihrer Familie sein.
assalamu
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Re: Fragen zur Deutung verschiedener Verse

Beitragvon Dhoom » Sa Mai 28, 2011 6:40 pm

Salam Sakina

ich hoffe doch sehr, dass wir dem gleichen Gott dienen. Ich wünsche es Ihnen jedenfalls vom Herzen.
2:106 We do not abrogate a verse or cause it to be forgotten except that We bring forth [one] better than it or similar to it. Do you not know that Allah is over all things competent?


Das Wort Ayat bedeutet "Beweis", "Zeichen". Gemäß dem Koran beinhaltet alles von Gott Erschaffene ayats: Pflanzen, Menschen, Ereignisse, die den Stämmen in der Vergangenheit passieren, Nacht und Tag, usw. Ayat wird im Koran nie im Sinn von 'Vers' verwendet, wie in den folgenden Versen zu erkennen ist, in welchen das Wort in der Einzahl verwendet wird:

2:106,118,211,248,259; 3:13,41,49,50; 5:114; 6:4,25,35,37,109; 7:73,106,132,146,203; 10:20,92,97; 11:64,103; 12:105; 13:7,27,38; 15:77; 16:11,13,65,67,69,101; 17:12; 19:21; 20:22,47,133; 21:5,91; 23:50; 25:37; 26:4,8,67,103,121,128,139,154,158,174,190,197; 27:52; 29:15,35,44; 30:58; 34:9,15; 36:33,37,41,46; 37:14; 40:78; 43:48; 51:37; 54:2,15.

Wie wir anhand dieser langen Liste bezeugen können, darf das Wort ayat, welches in 2:105 im Plural verwendet wird, nicht wie die Verse im Koran an sich verwendet werden, sondern als Beweise, Wunder, Zeichen Gottes.

Ich weiß nicht, was mich mehr persönlich beleidigt hat; die Tatsache, dass ich laut diesem Artikel als Mushrik bezeichnet werde, oder dass diese Bezeichnung mit haltlosen Behauptungen erfolgt ist - völlig ohne Quellenangaben.


Es ist ja nicht so das in der Schahadah die eigentlich "Nur" Allah allein zustehen darf, der Name unsren Propheten(Muhammad frieden sei auf ihn) nicht erwähnt wird.
Sofern reicht es nur auf die Schahadah zu verweisen und man braucht nicht immer bei jeden Zitat Quellen zu nennen(in form von Hadithe, Fatwas usw).
Wen ihnen Sakina was unklar ist oder sie die ein oder andre sahe nicht glauben(weil nicht immer die Qulle angegeben ist) bin ich mir sicher werden ihnen die Moderatoren und die Admins der seite weiterhelfen.
Ansonsten ist das Thema mit der Fürsprache nicht von ihnen erfunden.

Muhammd kann nicht einmall für seine eigene Bekannte Fürsprache erbitten(9:80) wie kann er dan für andre Menschen Fürsprach einlegen die er nicht einmall kennt?

Ob Muhammad(frieden sei auf ihn) am Tag des Gerichts Fürsprache einlegen wird oder nicht ist eine andre sahe, genau wie es auch eine andre sahe ist ob Allah seine Fürsprachen zulassen wird und akzeptieren wird die ganze enscheidung liegt bei Allah am ende.

Aber Muhammad wird sich über sein Volk bei Allah am Tag des Gerichts beschweren weil sie dem Quran verlassen haben(25:30).

Anstatt zu sagen wir wissen nicht ob der Prophet für uns die Fürsprache einlegen wird weil er im Quran von Allah kein versprechen hat im Quran(das er auch seine Fürsprache akzeptiert) so halten wir uns lieber an den Quran und nicht an die Hadithe.
Abe genau das gegenteil machen dan die meiste Muslime sie stützen sich auf Hadithe, und glauben ihnen mehr als dem Quran.

Wen sie entsetzt sind weil im dem Artikel der Ton für die Sunniten nicht höfflich ist, dan können sie gern einmall ein Besuch bei vielen Sunniten(seiten)machen um ein eindruck über uns zu bekommen und wie sie über uns denken.
Da ist die Betitelung jemanden als Ungläubigen zu bezeichnen noch normal besonders wen es um die Quraniten geht.

Zu den Fragen, die ich an Sie gerichtet habe und noch offen sind, ist mir nur noch eine ziemlich wichtig, wenn Sie die noch bitte beantworten könnten:

Sakina hat geschrieben:Sie haben gesagt, man kann in der Einleitung einer Sura (auf der Internetseite die Sie mir gepostet haben) erkennen, ob ein Vers in Medina oder Mekka hinabgesandt wurde; könnten Sie mir das bitte noch einmal bestätigen?


Nun das kann ich von dort nicht entnehmen, auf der seite ist nur der verweis ob eine Sure Medina oder Mekka sure ist, ob aber ein Vers Medina oder Mekka vers ist das kan ich von dort nicht entnehmen.

Es kan sein das die Sure Medina sure ist aber sich durachaus ein paar Mekka Verse in der Sure finden.

Um die von Ihnen geposteten Überlieferungen werde ich mich kümmern und das Ergebnis dann so Gott will hier alsbald kundgeben.


Lassen sie sich zeit mit den von mir geposteten Hadithe über die Frauen.

Möge der frieden mit ihnen sein
wa salam
Dhoom
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