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Antikes Weltbild im Koran

Hier beschäftigen wir uns mit den Wundern im Quran, und wieso wird der Quran von den Atheisten als Beweis für die Existenz Allahs abgelehnt!!

Antikes Weltbild im Koran

Beitragvon kereng » So Okt 02, 2011 2:32 pm

Bei den "wissenschaftlichen Wundern" werden ausgesuchte Koranverse so interpretiert, dass sie mit neueren Forschungsergebnissn übereinstimmen. Hier werde ich zeigen, dass der Koran besser mit dem antiken Weltbild übereinstimmt als mit dem wissenschaftlichen. Und das ist ja auch zu erwarten, da der Koran ein spätantikes Buch ist.

Bei vielen Koranversen ist man ratlos, wie man sie mit den Erkenntnissen der Wissenschaft vereinbaren kann. Sind die sieben Himmel unser Universum und 6 Paralleluniversen? Was sind die beiden getrennten Meere? Was ist der Bestimmungsort der Sonne?

AbuBakr hat geschrieben:Und der Hadith mit der Sonne ist auch richtig, und die Sonne bekommt sogar jede Sekunde eine Erlaubnis von Gott, dass sie sich dreht und aufgeht. und sobald Allah die Erlaubnis nicht gibt, darf die Sonne nicht aufgehen, im Sinne dass die Erde sich gar nicht mehr drehen lässt.

Die Sonne braucht also eine Erlaubnis, damit die Erde sich dreht?!
Der Bestimmungsort der Sonne wurde von Harun Yahya und Zair Naik als Sonnenapex gedeutet und von AbuBakr als Drehung der Erde. Dabei passt die Vorstellung, dass die Sonne durch einen schlammigen Tümpel in die Unterwelt verschwindet, bestens in antike Weltbild.

AbuBakr hat geschrieben:Unser Prophet saw. hat keine Wissenschaft betrieben, und trotzdem hat er keine wissenschaftliche Aussage gemacht, die man als falsch sehen kann. Warum er nicht den Mist der Griechen übernommen hat, weiß kein Atheist!!

Die Autoren von Koran und Sunna haben ja die älteren Mythen und die Zweisamentheorie des Galen übernommen, nur wird das von den Muslimen ignoriert. Man kann sehr viele Aussagen des Propheten als falsch sehen. Aber dann heißt es: das war anders gemeint.

Hier ist mal ein grober Überblick über das antike Weltbild:
Bild
In der Bibel und auch schon in älteren Mythen wird erzählt, dass es zunächst nur Wasser gab und ein Gott das Wasser trennte und so Himmel und Erde erschuf. Hadithe zeigen, dass dieses Weltbild auch im islamischen Umfeld bekannt war:

Al Buchari überlieferte diesen Ausspruch des Propheten:
Gott war, und es war nichts außer Ihm da. Dann schuf Er das Wasser und danach den Thron (Al `Arsch), der sich über dem Wasser befindet. Alsdann ließ Er jenes Schreibrohr (Al Qalam Al A`ala) auf die wohlverwahrte Tafel (Al Lauh Al Mahfuz) alles, was auf der Welt geschehen wird, schreiben, und dann schuf Er Himmel und Erde.

Ibn Masud (r.a.) sagte:
Zwischen dem untersten Himmel und dem nächsten liegen 500 Jahre, genauso wie zwischen den übrigen fünf Himmel. Zwischen dem Kursi (ungefähr: Schemel) und dem Wasser liegen 500 Jahre. Der Thron ist auf dem Wasser und Allah ist auf dem Thron.

Und hier sind Koranverse, die zum antiken Weltbild viel besser passen als zur Realität:

3:133 Und wetteifert um die Verzeihung eures Herrn und einen Gärten, der weit ist wie die Himmel und die Erde, bereitet für die Gottesfürchtigen
Wie können Universum und Erde zusammen als Größenangabe dienen, wo doch die Erde vergleichsweise nur ein Staubkorn ist? Im antiken Weltbild sind sie ungefähr gleichgroß.

11:7 Und er ist es, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen hat, während sein Thron (bis dahin) über dem Wasser schwebte
Wasser vor dem Urknall? Das geht wissenschaftlich gesehen nicht, aber der Vers passt genau in die antike Vorstellung.

25:53 Und Er ist es, Der den beiden Gewässern freien Lauf gelassen hat zu fließen - das eine (ist) wohlschmeckend, süß, und das andere salzig, bitter; und zwischen ihnen hat Er eine Scheidewand und eine sichere Schranke gemacht.
Das passt ganz gut zum irdischen Meer und dem Himmelsozean, aus dem der Süßwasser-Regen fällt.

41:12 Und Wir haben den untersten Himmel mit LAMPEN geschmückt, und auch als Schutz.
Wie sollen Sterne irgendwen schützen? Im Koran dienen sie als Geschosse gegen Satane oder Dschinns, die zum Himmel wollen.

55:7 Den Himmel hat Er emporgehoben
Der Vers passt gar nicht zum Urknall, aber genau zum antiken Weltbild.

70:8 Am Tage, da der Himmel wie geschmolzenes Metall sein wird
Alte Völker kannten nicht nur Eisenmeteorite sondern meinten, die ganze Himmelskuppel sei aus Metall.

77:9 der Himmel Spalten bekommt
Wie soll das Universum Spalten bekommen? Das geht nur, wenn man sich den Himmel als festes Gewölbe vorstellt.

78:12 Und wir haben über euch sieben feste (Himmelsgewölbe) aufgebaut
81:11 und wenn der Himmel weggezogen wird
Auch diese Verse passen am besten zu einer festen Himmelskuppel.

Wie im Embryologie-Thread lautet jetzt die Herausforderung an die Muslime:
Gibt es einen Koranvers, der nicht in den antiken Kontext passt?
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Re: Antikes Weltbild im Koran

Beitragvon AbuBakr » So Okt 02, 2011 6:23 pm

assalamu

Bei den "wissenschaftlichen Wundern" werden ausgesuchte Koranverse so interpretiert, dass sie mit neueren Forschungsergebnissn übereinstimmen. Hier werde ich zeigen, dass der Koran besser mit dem antiken Weltbild übereinstimmt als mit dem wissenschaftlichen. Und das ist ja auch zu erwarten, da der Koran ein spätantikes Buch ist.


Ich bin gespannt zu sehen, wie du es beweisen wirst!

Bei vielen Koranversen ist man ratlos, wie man sie mit den Erkenntnissen der Wissenschaft vereinbaren kann. Sind die sieben Himmel unser Universum und 6 Paralleluniversen? Was sind die beiden getrennten Meere? Was ist der Bestimmungsort der Sonne?


Wer ist ratlos?? Wir sind nicht ratlos. Wir nutzen unser Wissen um die Wahrheit zu sehen, und wenn das sprachliche sowie natürliche Wissen mancher niedrig ist, dann kannst du nicht sagen, dass alle Muslime ratlos sind. Manche haben kein Wissen und sind daher ratlos. Wir sehen am besten anhand deiner Beispiele, ob wir ratlos sind, oder ob die Atheisten ratlos sind, wenn sie Fehler im Quran beweisen wollen, die gar nicht existieren.

Die Sonne braucht also eine Erlaubnis, damit die Erde sich dreht?!

Ja, und du brauchst eine Erlaubnis, damit du leben kannst, sonst wärst du tot.

Der Bestimmungsort der Sonne wurde von Harun Yahya und Zair Naik als Sonnenapex gedeutet und von AbuBakr als Drehung der Erde.

Was meinst du genau mit Bestimmungsort?! Ich habe dir den Hadith erklärt, die Bedeutung ist, dass die Sonne eine Erlaubnis braucht, damit sie aufgeht. Ich habe dir gesagt, dass es genau wie im Deutschen gemeint ist, dass wenn man sagt, dass die Sonne aufgeht, dann meint man den Sonnenaufgang, der durch die Drehung der Erde entsteht. Was hat nun der Bestimmungsort und die Aussagen von Harun Yahya und Zakir Naik mit meiner Aussage zu tun!

Dabei passt die Vorstellung, dass die Sonne durch einen schlammigen Tümpel in die Unterwelt verschwindet, bestens in antike Weltbild.

Aha, und wo siehst du nun die Gemeinsamkeit zwischen dem Antikweltbild und unseren Aussagen?!! Habe ich etwa gesagt, dass die Sonne verschwindet? Sonnenaufgang und Sonnenuntergang hat mit Verschwinden und Erscheinen der Sonne ja nichts zu tun. Weder in unserer heutigen Sprache, noch in der damaligen Sprache des Propheten saw.

Die Autoren von Koran und Sunna haben ja die älteren Mythen und die Zweisamentheorie des Galen übernommen, nur wird das von den Muslimen ignoriert. Man kann sehr viele Aussagen des Propheten als falsch sehen. Aber dann heißt es: das war anders gemeint.

Man kann sie falsch sehen, wenn man sie unbedingt falsch sehen will. Aber wenn man sachlich ist, und die anderen Hinweise und den Sprachgebrach der Sprache beachtet, dann sind diese Aussagen laut unserer Deutung richtig und nicht laut euren. Ein Beispiel war das Embryo, bei dem du die Erzählung von der Beteiligung der Frau leugnen willst, während alle Hadithe von dieser Beteiligung sprechen!

Nun du magst anscheinend Galen sehr, und willst uns überzeugen, dass unser arabischer Prophet saw. die griechischen Bücher Galens in der arabischen Wüste gefunden hat. Er hat dann Griechisch gelernt, und all diese Bücher verinnerlicht, und hat diese dann weitererzählt! Das klingt so logisch, vor allem in der Zeit, wo man weder Internet noch Post, noch Druckereien, noch sowas hat, und vor allem, dass der Prophet saw. nicht von den Römern entnommen hat, die damals die Macht hatten, sondern von den Griechen, die für die Araber gar nicht bekannt waren!! Und das schönste daran ist, dass du auch nicht beweisen kannst, dass dein antikes Weltbild wirklich mit Galen zu tun hat. Kannst du es erstmals beweisen, dass das, was du von den alten Griechen erzählst, wirklich mit denen zu tun hat??

In der Bibel und auch schon in älteren Mythen wird erzählt, dass es zunächst nur Wasser gab und ein Gott das Wasser trennte und so Himmel und Erde erschuf. Hadithe zeigen, dass dieses Weltbild auch im islamischen Umfeld bekannt war:


Wir sehen zusammen:

Al Buchari überlieferte diesen Ausspruch des Propheten:
Gott war, und es war nichts außer Ihm da. Dann schuf Er das Wasser und danach den Thron (Al `Arsch), der sich über dem Wasser befindet. Alsdann ließ Er jenes Schreibrohr (Al Qalam Al A`ala) auf die wohlverwahrte Tafel (Al Lauh Al Mahfuz) alles, was auf der Welt geschehen wird, schreiben, und dann schuf Er Himmel und Erde.



Ich denke die Quelle, von der du übernommen hast, ist nicht genau. Denn der Hadith ist falsch übersetzt. Die richtige Übersetzung ist:
Gott war, und es war nichts außer Ihm da. Sein Thron war befand sich über dem Wasser. Er ließ alles auf die wohlverwahrte Tafel (Al Lauh Al Mahfuz) alles, was auf der Welt geschehen wird, schreiben, und dann schuf Er Himmel und Erde.

Der Hadith auf Arabisch:
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كان الله ولم يكن قبله شيء ، وكان عرشه على الماء ، وكتب في الذكر كل شيء ، ثم خلق السماوات والأرض

http://www.islamweb.net/newlibrary/disp ... no=59&ID=3

Nun dein Übersetzer spricht von einer Schöpfung des Wassers und danach des Throns, das steht aber im Hadith nicht so. Es steht lediglich, dass der Thron und das Wasser vor der Schöpfung der Himmel und der Erde existierten. Und das kannst du nicht leugnen, denn die Wissenschaftler wissen noch nicht, was vor dem Urknall war. Somit kannst du den Hadith ohne Beweis über die Phase vor dem Urknall nicht anrgeifen!

Ibn Masud (r.a.) sagte:
Zwischen dem untersten Himmel und dem nächsten liegen 500 Jahre, genauso wie zwischen den übrigen fünf Himmel. Zwischen dem Kursi (ungefähr: Schemel) und dem Wasser liegen 500 Jahre. Der Thron ist auf dem Wasser und Allah ist auf dem Thron.

Wo ist nun der Widerspruch mit der Wissenschaft?? Der Hadith erklärt sogar ein Wunder, und prophezeit, dass die Menschen, die danach kommen, den Abstand im Universum mit den Jahren messen werden, also sprich Lichtjahr. Warum soll dieser Hadith falsch sein?

Und hier sind Koranverse, die zum antiken Weltbild viel besser passen als zur Realität:

3:133 Und wetteifert um die Verzeihung eures Herrn und einen Gärten, der weit ist wie die Himmel und die Erde, bereitet für die Gottesfürchtigen
Wie können Universum und Erde zusammen als Größenangabe dienen, wo doch die Erde vergleichsweise nur ein Staubkorn ist? Im antiken Weltbild sind sie ungefähr gleichgroß.

Aber ich verstehe nicht, wie du auf solche Aussagen kommst, die du kurz zuvor mit einem anderen Hadith selbst widerlegt hast! Hat der vorherige Hadith nicht von mehreren 500 Jahren gesprochen? Glaubst du, der Prophet wusste nicht, dass die Erde nicht mal ein Jahr groß sein sollte? Er hätte das sicherlich wissen können, denn das wussten nämlich die Griechen, die vom Ozean bis zum anderen Ozean gereist sind, und vor allem dein Bild oben, zeigt wie groß die Erde für die alten Menschen war! Das heißt du widerholst hier deine Eigentore, die du im Thema Embryo gemacht hast!

Deine Erzählungen bauen auf eigene leugnende Phantasie, die nicht alles betrachtet, sondern die Hadithe und Verse so trennt, bis sie auf ihren Glauben kommt!! Das ist unwissenschaftlich und unsachlich!

11:7 Und er ist es, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen hat, während sein Thron (bis dahin) über dem Wasser schwebte
Wasser vor dem Urknall? Das geht wissenschaftlich gesehen nicht, aber der Vers passt genau in die antike Vorstellung.

Warum geht das wissenschaftlich nicht!! Und wer sagte dir, dass es vor dem Urknall keinen anderen Urknall gab, durch das Wasser entstanden ist! Kann man etwas ausschließen, das man nicht kennt!! Und wo ist das Problem, wenn die quranische Vorstellung mit den Vorstellungen anderer Gottesbücher übereinstimmt? Der Autor war doch der selbe, warum sollen sie nicht übereinstimmen? Im Gegenteil, dass der Quran und die Bibel von der selben Schöpfung sprechen, ist ein Argument von der Ehrlichkeit ihres Autors, denn wenn 2 Menschen und jeder will eine andere Religion gründen, über die Schöpfung sprechen wollen, dann würde jeder etwas anderes erzählen, um für sich neue Anhänger zu sammeln.

25:53 Und Er ist es, Der den beiden Gewässern freien Lauf gelassen hat zu fließen - das eine (ist) wohlschmeckend, süß, und das andere salzig, bitter; und zwischen ihnen hat Er eine Scheidewand und eine sichere Schranke gemacht.
Das passt ganz gut zum irdischen Meer und dem Himmelsozean, aus dem der Süßwasser-Regen fällt.

Das ist nun nicht dein ernst oder? Glaubten die alten Griechen daran, dass das Regenwasser sich mit dem Meer nicht vermischt, und dass es zwischen denen eine Barriere gibt? Zeige es mir aus den Büchern der Griechen, dass sie daran glaubten, dass das Meereswasser und Regenwasser sich nicht vermischen! Wenn du es nicht beweisen kannst, dann ziehe deine Vorwürfe zurück, denn du kannst somit nichts beweisen.

41:12 Und Wir haben den untersten Himmel mit LAMPEN geschmückt, und auch als Schutz.
Wie sollen Sterne irgendwen schützen? Im Koran dienen sie als Geschosse gegen Satane oder Dschinns, die zum Himmel wollen.

Wenn du liest, dann lies zumindest richtig! Wo steht im Quran, dass die Lampen die Sterne sind? Das hast du erfunden. Im Quran steht, dass es Lampen für den Himmel gibt, die sowohl als Schmuck gelten als auch den Himmel schützen. Was sind dann diese Lampen, die schützen? Der Quran antwortet dir:
72:9 (Und wir (Dschinn) pflegten ja an Stellen von ihm Sitze zum Abhören einzunehmen; wer aber jetzt abhört, der findet einen auf ihn wartenden Leuchtkörper.) Das sind die Sternschnuppen, die den Himmel wie ein Feuerwerk schmücken, und die Dschinn verfolgen und den Himmen von ihnen beschützen.
Habe keine Angst, der Quran weiß, was Stern ist, und hat eine ganze Sure mit dem Namen Der Stern (Annajm). Der Quran hat seine Beschreibung genau gemacht, aber die Atheisten erklären nach ihrem Geschmack!

55:7 Den Himmel hat Er emporgehoben
Der Vers passt gar nicht zum Urknall, aber genau zum antiken Weltbild.


Was sagst du zum Regen, wenn er runterfällt? Du sagst runterfallen, weil er vom Himmel auf die Erde herabsteigt. Und was sagst du zu der Sternschnuppe, wenn sie aus dem Himmel kommt? Genau dasselbe. Nun wer von euch Atheisten weiß nicht, dass der Himmel oben ist, und die Erde unten? Keiner. Und wenn der Himmel oben und die Erde unten ist, und wenn die Komponenten der Himmel runterfallen könnten, dann wird der Himmel emporgehoben für uns, damit sie nicht auf uns stürzt. Das ist alles richtig und logisch! Deine Leugnung steht im Widerspruch mit den einfachsten Erkenntnissen der Menschheit!

70:8 Am Tage, da der Himmel wie geschmolzenes Metall sein wird
Alte Völker kannten nicht nur Eisenmeteorite sondern meinten, die ganze Himmelskuppel sei aus Metall.

In meiner Übersetzung steht aber folgendes:
(Am Tag, da der Himmel wie siedendes Öl)
http://www.searchtruth.com/chapter_disp ... or=12&mac=

Es gibt da keine Rede von Metall. Anscheinend hat dir ein Atheist übersetzt! Ich muss auch zugeben, dass das Wort, das im Vers vorkommt für mich selber unbekannt ist, und ich glaube die Übersetzer haben lange gesucht um zu wissen, was das Wort bedeutet. Das ist kein Wort, das der normale Mensch als Metall verstehen kann.
In der Tafsirquelle von Ibn Kathir heißt es dort auch Öl und kein Metal. Er wusste nicht von der heutigen Theorien, damit du keinen Verdacht drauf hast, dass er vortäuscht!
Das ist der Link für die arabischen Tafsir:
http://quran.al-islam.com/Page.aspx?pag ... =11&Page=1

77:9 der Himmel Spalten bekommt
Wie soll das Universum Spalten bekommen? Das geht nur, wenn man sich den Himmel als festes Gewölbe vorstellt.

Das kommt drauf an, wie man den Himmel definiert. Wenn die Himmelskörper dazu gehören, oder die Sterne, dann hat deine Frage keinen Sinn. Denn Sterne und Himmelskörper können sich ganz gut spalten, und andere Körper bilden! Das musst du schon kennen! Ich sehe darin ein weiteres Wunder, und eine Prophezeiung von den Sternexplosionen!

78:12 Und wir haben über euch sieben feste (Himmelsgewölbe) aufgebaut
81:11 und wenn der Himmel weggezogen wird
Auch diese Verse passen am besten zu einer festen Himmelskuppel.


Ich sehe nun den Widerspruch mit der Wissenschaft nicht im ersten Vers! Das solltest du am besten immer erwähnen, damit ich deine Kritik einsehen kann!

Zum zweiten Vers, in meiner Übersetzung steht: (und wenn der Himmel abgezogen wird) Und das bedeutet, dass ein Teil vom Himmel einfach entfernt werden wird. Wo ist dein Argument im Vers? Ich sehe nichts Falsches im Vers!

Wie im Embryologie-Thread lautet jetzt die Herausforderung an die Muslime:
Gibt es einen Koranvers, der nicht in den antiken Kontext passt?

Deine Frage ist nicht richtig. Deine Frage sollte lauten: Gibt es einen Vers im Quran, der sich mit der heutigen Wissenschaft widerpsricht? Die Antwort ist nein. Auf deine Frage jedoch, habe ich dir oben ein paar Punkte geschrieben und dich herausgefordert, mir diese Aussagen im Antiken Weltbild zu zeigen. Wenn du die mir nicht zeigst, dann hast du die Antwort auf deine Frage, dass der Quran mit dem Antikeweltbild nichts zu tun hat!

Ich bin gespannt, zu wissen, ob du mir beweisen kannst, ob die alten Griechen daran glaubten, dass sich das Regen mit dem Meer nicht vermischt:))

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Re: Antikes Weltbild im Koran

Beitragvon Moe » Mo Okt 03, 2011 2:22 pm

Ja. Weiterhin, lieber Kereng, sollten Sie bedenken, dass der Quran den Wüstenaraber des 7. Jahrhunderts, welcher nur Sanddünen und Schafsfell kennt, wie auch den Städter der (Post)moderne ansprechen soll, sodass Allah eben Wörter und Ausdrücke verwendet, welche für allerlei Hörer verständlich und begreiflich sind.

Besonders betonen möchte ich folgenden Satz des Bruders:

AbuBakr hat geschrieben:Deine Frage ist nicht richtig. Deine Frage sollte lauten: Gibt es einen Vers im Quran, der sich mit der heutigen Wissenschaft widerpsricht? Die Antwort ist nein. Auf deine Frage jedoch, habe ich dir oben ein paar Punkte geschrieben und dich herausgefordert, mir diese Aussagen im Antiken Weltbild zu zeigen. Wenn du die mir nicht zeigst, dann hast du die Antwort auf deine Frage, dass der Quran mit dem Antikeweltbild nichts zu tun hat!


Gehen Sie doch mal wie folgt an das Thema heran:
Nehmen Sie wissenschaftliche Erkenntnisse, von denen Sie wissen/meinen, dass diese (zumindest annähernd) im Quran erwähnt werden und fragen Sie sich, ob die Beschreibungen darin der Wissenschaft widersprechen.
Diesen Weg als Diskussionsfundament zu nutzen ist leichter für beide Seiten. Sonst werden Sie immer denken oder bzw. damit argumentieren, der So und So interpretiert in ein Wort wie zB. "Himmel" solange etwas hinein, bis es wissenschaftlich passt.
Sie werden diese Interpretation bzw. dessen Richtigkeit nicht bestreiten können, weil der Quran wenig konkret, wohl aber andeutend etwas beschreibt. Spielraum ist also da.

Wenn Sie das betrachten, entwickelt sich die Diskussion vielleicht in eine andere Richtung.
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Re: Antikes Weltbild im Koran

Beitragvon AbuBakr » Mo Okt 03, 2011 7:39 pm

assalamu

Nehmen Sie wissenschaftliche Erkenntnisse, von denen Sie wissen/meinen, dass diese (zumindest annähernd) im Quran erwähnt werden und fragen Sie sich, ob die Beschreibungen darin der Wissenschaft widersprechen.


Das habe ich ihm vom Anfang an gesagt, er soll mir die Fehler im Quran nennen, aber er sagt, dass man all diese Fehler und Widersprüche anders deuten kann, um sie zu leugnen. Ich bringe ihm aber für meine Deutung immer Beweise aus dem Quran und der Sunna selbst, wo die Wörter so erwähnt sind, wie ich deute. Ich denke es liegt nicht daran, welche Deutung man annimmt. Es liegt eher daran, was man möchte. Möchte man das islamische Buch so verstehen, wie die Muslime, oder möchte man sie so verstehen, wie die Atheisten! Die Kuffar damals zurzeit des Propheten saw. haben auch vieles behauptet, um die deutlichen Wunder zu leugnen. Sie bekamen aber echte Wunder, die man mit dem bloßen Augen sehen kann, und trotzdem sagten sie, das wäre Zauberei. Und egal was du einem Atheisten bringst, wird er dir sagen: Falsche Deutung!

Deshalb der erste Schlüssel bei der Lösung ist wirklich die Absicht eines Menschen. Denkt der Mensch, er wäre ein Tier wie jedes andere Tier, und möchte so leben und sterben, dann brauchst du mit ihm nicht diskuttieren, denn er will einfach so sein! Denkt jedoch der Mensch, dass er ein wichtiges Wesen ist, der eine wichtige Aufgabe hat, wie jedes wichtige Wesen, und er soll diese Aufgabe erfüllen, dann wird er sicherlich seinen Gott erkennen, und die Sachen auch richtig wie die Gläubigen verstehen.

Aber dass die Atheisten behaupten, die Wunder im Quran seien unwissenschaftlich, ist unzulässig und falsch, denn sie keinen einzigen Fehler beweisen können. Und dass die Muslime behaupten, dass der Quran einen Menschen rechtleitet, der nicht rechtgeleitet werden will, und ihm trotz seines abneigenden Willens überzeugt, ist auch falsch. Der Quran kann keinen Menschen überzeugen, der wie die Atheisten denken will.

Ich denke deshalb, dass die echte Frage ist: Wollen wir Tiere oder Menschen sein? Wollen wir wichtige, oder unwichtige Wesen sein! Hier beginnt dann die wissenschaftiche Suche, aber nicht davor!!

Ich hoffe, dass kereng uns auf diese Frage antwortet.

assalamu
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Re: Antikes Weltbild im Koran

Beitragvon Atlantis » Mo Okt 03, 2011 8:22 pm

Ich verstehe nicht wie Atheisten sowas behaupten können:

"Die nicht-existenz ist nicht stabil" und deßwegen ist dann auch etwas enstanden..

Wie kann bitteschön etwas was nicht existiert "nicht stabil sein"?

Das Nichts ist Nichts , 0+0=0,00000000000000000000000000--- und wird ausschließlich nur 0 bleiben.

Etwas was nicht vorhanden ist,kann auch keine Eigenschaften oder Markel enthalten..aber das zeigt das sie die Existenz nicht erklären können und die Wahrheit mit Pseudo-Argumente und Phillosophie widerlegen wollen!

Jeden Tag kommt immer was neues....

Die Antiken hatten 7Himmeln,die alten Völker wussten das Eisen von Himmel kommt,die Sumerer hatten eine Sinflut.sie hatten auch 7 Himmeln,die Babyloner haben im Himmel geguckt und erkannten 7 bewegliche Himmelskörper..... komisch..alle alten Kulturen haben in den Himmel geschaut und sahen 7 bewegliche Himmelskörper...wenn ich im Himmel schaue,sehe ich rein garnichts..

Man findet Keiltafeln der Sumerer mit ein paar Symbole und da kommt einer und sagt:"Ja das bedeutet dies und jenes,die haben so und so geglaubt" Für mich scheint das alles irgendwie nach Fälschung und Manipulation zu richen...sry
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Re: Antikes Weltbild im Koran

Beitragvon kereng » Sa Okt 08, 2011 2:29 pm

kereng hat geschrieben:Der Bestimmungsort der Sonne wurde von Harun Yahya und Zair Naik als Sonnenapex gedeutet und von AbuBakr als Drehung der Erde.
AbuBakr hat geschrieben: Was hat nun der Bestimmungsort und die Aussagen von Harun Yahya und Zakir Naik mit meiner Aussage zu tun!

Koranvers 36:38 ist unklar und mehrdeutig. Wörtlich genommen passt er ins antike Weltbild, aber auch deine Interpretation, dass es sich um den scheinbaren Sonnenuntergang handelt, ist denkbar. Harun Yahya und Zakir Naik bringen die absurde Überinterpretation, es würde sich um den Sonnenapex handeln.

Der Vers wird von einem Hadith erläutert, in dem es heißt: "Sie läuft, bis sie endlich ihre Ruhestätte unter dem Thron erreicht, wo sie in Niederwerfung fällt."
Das ist wörtlich immer noch bestens im Einklang mit dem antiken Weltbild, aber du musst schon sehr frei interpretieren, um es mit der Realität zu vereinbaren. Da steht nämlich, dass die Sonne anhält.

Die Übereinstimmung des Korans mit dem antiken Weltbild wird auch in 18:86 deutlich. Dhul-qarnain erreicht den "Ort des Sonnenuntergangs". Wir reden zwar heute noch vom Sonnenuntergang, aber einen solchen Ort gibt es nicht.

AbuBakr hat geschrieben: Aha, und wo siehst du nun die Gemeinsamkeit zwischen dem Antikweltbild und unseren Aussagen?!!

Die Gemeinsamkeit besteht nicht zwischen dem antiken Weltbild und deinen Aussagen sondern zwischen dem antiken Weltbild und dem Korantext.

AbuBakr hat geschrieben: Nun du magst anscheinend Galen sehr, und willst uns überzeugen, dass unser arabischer Prophet saw. die griechischen Bücher Galens in der arabischen Wüste gefunden hat. Er hat dann Griechisch gelernt, und all diese Bücher verinnerlicht, und hat diese dann weitererzählt! Das klingt so logisch, vor allem in der Zeit, wo man weder Internet noch Post, noch Druckereien, noch sowas hat, und vor allem, dass der Prophet saw. nicht von den Römern entnommen hat, die damals die Macht hatten, sondern von den Griechen, die für die Araber gar nicht bekannt waren!! Und das schönste daran ist, dass du auch nicht beweisen kannst, dass dein antikes Weltbild wirklich mit Galen zu tun hat. Kannst du es erstmals beweisen, dass das, was du von den alten Griechen erzählst, wirklich mit denen zu tun hat??

Du bringst hier einiges durcheinander. Das einzige, was aus Galens Werken in den Koran übernommen wurde, ist die Embryonalentwicklung. Das kann der Autor dieser Verse irgendwo auf dem Markt oder am Lagerfeuer von jemandem gehört haben, der jemand kannte, der auf einer Medizinschule war. Ich bin nicht davon überzeugt, dass der Koran auf der Arabischen Halbinsel entstanden ist.

Das antike Weltbild hat nichts mit Galen zu tun. Es war mit Variationen von Ägypten bis Persien und von Syrien bis Europa bekannt.

kereng hat geschrieben:In der Bibel und auch schon in älteren Mythen wird erzählt, dass es zunächst nur Wasser gab und ein Gott das Wasser trennte und so Himmel und Erde erschuf. Hadithe zeigen, dass dieses Weltbild auch im islamischen Umfeld bekannt war:
AbuBakr hat geschrieben: Nun dein Übersetzer spricht von einer Schöpfung des Wassers und danach des Throns, das steht aber im Hadith nicht so. Es steht lediglich, dass der Thron und das Wasser vor der Schöpfung der Himmel und der Erde existierten. Und das kannst du nicht leugnen, denn die Wissenschaftler wissen noch nicht, was vor dem Urknall war. Somit kannst du den Hadith ohne Beweis über die Phase vor dem Urknall nicht anrgeifen!

Ich wollte nur zeigen, dass die Vorstellung vom Wasser vor der Trennung von Himmel und Erde auch im Islam existiert. Wieder eine klare Übereinstimmung mit dem antiken Weltbild, während du zur Erklärung unbekannte Zustände vor dem Urknall bemühen musst.

kereng hat geschrieben:Ibn Masud (r.a.) sagte:
Zwischen dem untersten Himmel und dem nächsten liegen 500 Jahre, genauso wie zwischen den übrigen fünf Himmel. Zwischen dem Kursi (ungefähr: Schemel) und dem Wasser liegen 500 Jahre. Der Thron ist auf dem Wasser und Allah ist auf dem Thron.
AbuBakr hat geschrieben:Wo ist nun der Widerspruch mit der Wissenschaft?? Der Hadith erklärt sogar ein Wunder, und prophezeit, dass die Menschen, die danach kommen, den Abstand im Universum mit den Jahren messen werden, also sprich Lichtjahr. Warum soll dieser Hadith falsch sein?

Das ist eine wilde Interpretation von dir, dass die 500 Jahre etwas mit Lichtjahren zu tun hätten. Da prophezeit niemand etwas sondern er misst selber die Entfernung in Jahren. Der Wissenschaft sagt nicht, dass unser Universum nach 500 Lichtjahren endet oder dass nach 3500 Lichtjahren Wasser kommt.

kereng hat geschrieben:70:8 Am Tage, da der Himmel wie geschmolzenes Metall sein wird
Alte Völker kannten nicht nur Eisenmeteorite sondern meinten, die ganze Himmelskuppel sei aus Metall.
AbuBakr hat geschrieben:In meiner Übersetzung steht aber folgendes:
(Am Tag, da der Himmel wie siedendes Öl)
http://www.searchtruth.com/chapter_disp ... or=12&mac=

Es gibt da keine Rede von Metall. Anscheinend hat dir ein Atheist übersetzt!

searchtruth.com:
Yusuf Ali 8: The Day that the sky will be like molten brass (brass=Messing)
Shakir 8: On the day when the heaven shall be as molten copper
Pickthal 8: The day when the sky will become as molten copper,
Mohsin Khan: 8: The Day that the sky will be like the boiling filth of oil, (or molten copper or silver or lead).
French 8: le jour où le ciel sera comme du métal en fusion
Spanish 8: El día que el cielo parezca metal fundido,
Indonesian 8: Pada hari ketika langit menjadi seperti luluhan perak. (perak=Silber)
Melayu 8: (Iaitu) pada hari langit menjadi seperti tembaga cair, (tembaga =Kupfer)
German 8: Am Tage, da der Himmel wie geschmolzenes Metall sein wird,

alhamdulillah.net
70.8. The day when the sky will become as molten copper, (Pickthall)
70.8. Am Tag, da der Himmel wie siedendes Öl (Bubenheim)
70.8. An diesem Tag wird der Himmel wie geschmolzenes Silber sein (Azhar)
70.8. am Tag, wenn der Himmel wie das Verschmolzene wird, (Zaidan)
70.8. (Die Strafe wird hereinbrechen) am Tag, da der Himmel wie flüssiges Metall (Paret)
70.8. Am Tage, da der Himmel wie geschmolzenes Metall sein wird , (Rasul)

13 zu 3 für Metall.

kereng hat geschrieben:78:12 Und wir haben über euch sieben feste (Himmelsgewölbe) aufgebaut
81:11 und wenn der Himmel weggezogen wird
Auch diese Verse passen am besten zu einer festen Himmelskuppel.
AbuBakr hat geschrieben:Ich sehe nun den Widerspruch mit der Wissenschaft nicht im ersten Vers! Das solltest du am besten immer erwähnen, damit ich deine Kritik einsehen kann!

Es geht mir in diesem Thread nicht um Widersprüche mit der Wissenschaft sondern darum, dass der Koran viel besser mit dem antiken Weltbild zusammenpasst als mit dem modernen.
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Registriert: Sa Sep 17, 2011 8:49 am

Re: Antikes Weltbild im Koran

Beitragvon AbuBakr » Mo Okt 10, 2011 8:17 pm

Liebe Mitglieder,

da ich berufstätig bin, und von 7-20 Uhr täglich draußen bin, und da der Rest meiner Zeit (4 St. übrig) unter meiner Familie, Forum, Gebete, Essen verteilen muss, habe ich dieses Forum so gestalltet, dass jedes mitglied nur eine Debatte in einem Thread führen darf. Das steht nämlich schon im folgenden Thread:

viewtopic.php?f=11&t=533

Diese Regel wurde aber nicht eingehalten, und ich ging in der letzten Zeit auch mit der Sache locker, bis ich ehrlich gesagt den Blick fast verloren habe, und nun vor mehr als 7 Debatten und jede Menge Fragenthreads stehe! Dieses führte dazu, dass ich in kurzer Zeit mehr schreiben und antworten soll, und bedeutete auch für mich, weniger Konzentration und Genauigkeit bei der Antwort, und sogar Fehler, dir ich selber gemerkt habe. Deshalb möchte ich die Mitglieder freundlichst bitten sich an diese Regeln einzuhalten. Jeder Andersgläubige darf nur in einem Thread debattieren, wenn er mit einer Person debattiert. Falls er eine andere Person fndet, die mitdebattieren will, dann darf er auch ein zweites Thread öffnen. Aber mit mir wird das leider so nicht weitergehen. Die von den Atheisten und Christen geöffneten Threads dürfen leider nicht mehr unkontrolliert laufen. Sie können ein Thread aussuchen, wo die Debatte weitergeht. Die anderen Threads werden dann unberücksichtigt bleiben, bis ich vielleicht einen Urlaub habe, oder die ersten Threads schließe.

Dieses betrifft die Threads, wo dieses Kommentar geschrieben wird.

Vielen Dank für euer Verständnis und Gedlud.
assalamu
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Re: Antikes Weltbild im Koran

Beitragvon AbuBakr » Mi Okt 12, 2011 5:05 pm

bismillah

Ich antworte nun auf die Antwort von Kereng:

Koranvers 36:38 ist unklar und mehrdeutig. Wörtlich genommen passt er ins antike Weltbild, aber auch deine Interpretation, dass es sich um den scheinbaren Sonnenuntergang handelt, ist denkbar. Harun Yahya und Zakir Naik bringen die absurde Überinterpretation, es würde sich um den Sonnenapex handeln.


Ja der Vers ist mehrdeutig, wie viele anderen Verse. Was man aber dem Vers entnehmen kann, dass die Sonne sich zu ihrer Stabilität bewegt. Nun was mit dieser Stabilität gemeint ist, kann jeder anders interpretieren. Aber ich sehe nun kein Problem daran! Wieso soll das mit dem antiken Weltbbild zu tun haben!

Der Vers wird von einem Hadith erläutert, in dem es heißt: "Sie läuft, bis sie endlich ihre Ruhestätte unter dem Thron erreicht, wo sie in Niederwerfung fällt."
Das ist wörtlich immer noch bestens im Einklang mit dem antiken Weltbild, aber du musst schon sehr frei interpretieren, um es mit der Realität zu vereinbaren. Da steht nämlich, dass die Sonne anhält.

Für den Quran ist alles unter dem Thron, und es gibt nur Allah drüber! Dass die Sonne zu ihrer Ruhestätte unter dem Thron läuft, bedeutet für mich nichts anders, als dass sie sich dem Thron nähert, und dort wird sie ihre Ruhestätte finden. Selbst wenn man die Ruhestätte mit einem Anhalten der Sonne erklären würde, wäre das auch kein Fehler! Wer sagt es, dass die Sonne sich ewig bewegen wird? Wie die Welt einestages aussernatürlich und plötzlich anfing, kann sie auch so enden!

Die Übereinstimmung des Korans mit dem antiken Weltbild wird auch in 18:86 deutlich. Dhul-qarnain erreicht den "Ort des Sonnenuntergangs". Wir reden zwar heute noch vom Sonnenuntergang, aber einen solchen Ort gibt es nicht.

Du sagst es selber, dass wir vom Sonnenuntergang reden, obwohl es ihn nicht gibt. Warum dürfen wir davon reden, der Quran aber nicht? Das ist doch die benutzte Sprache, dass wenn man Sonnenuntergang sagt, dass man dem Westen meint. Denn die Sonne geht im Westen unter und im Osten auf. Das ist der normale Sprachgebrauch aller Menschen sogar. Wieso lehnst du es bei dem Quran ab?

Die Gemeinsamkeit besteht nicht zwischen dem antiken Weltbild und deinen Aussagen sondern zwischen dem antiken Weltbild und dem Korantext.

Das stimmt nicht! Die Gemeinsamkeiten bestehen zwischen deiner Deutung und dem antiken Weltbild. Aber der quranische Text lässt sich anders deuten, anders als die antike Weltbild, die sich nicht deuten lässt.

Du bringst hier einiges durcheinander. Das einzige, was aus Galens Werken in den Koran übernommen wurde, ist die Embryonalentwicklung. Das kann der Autor dieser Verse irgendwo auf dem Markt oder am Lagerfeuer von jemandem gehört haben, der jemand kannte, der auf einer Medizinschule war. Ich bin nicht davon überzeugt, dass der Koran auf der Arabischen Halbinsel entstanden ist.

Das antike Weltbild hat nichts mit Galen zu tun. Es war mit Variationen von Ägypten bis Persien und von Syrien bis Europa bekannt.

Das ist deine Behauptungen. Aber die Wissenschaft spricht dagegegm und bestätigt den Ort des Qurans, und die Geschichte, auf die du deinen Glauben an die alten Griechen baust, bestätigt auch die Authentität meiner Aussagen. VOn den Griechen sieht man heutzutage nichts, aber du glaubst blind an denen. Aber vom Propheten saw. sieht man heute noch vieles, und du glaubst an ihn nicht. Das ist genau der Punkt, um den wir uns immer drehen. Atheisten sind unsachlich in ihrem Glauben. Wärst du sachlich gewesen, dann hättest du gar nichts von den Griechen erkannt, und alles vom Quran. Der Quran ist ein Buch, das jeder sehen kann. Wo sind die Bücher der Griechen!

Ich wollte nur zeigen, dass die Vorstellung vom Wasser vor der Trennung von Himmel und Erde auch im Islam existiert. Wieder eine klare Übereinstimmung mit dem antiken Weltbild, während du zur Erklärung unbekannte Zustände vor dem Urknall bemühen musst.

Ich wiederhole hier, dass ich kein Naturwissenschaftkler bin, und dass die Urknaltheorie auf keinen Fall ein Wissen ist, sondern ein Theorie. Deshalb kann sie auch nie beweisen, dass es vor der Trennung des himmels und Erde kein Wasser gab. Nicht alles altes ist falsch, und nicht alles neues ist richtig.

Das ist eine wilde Interpretation von dir, dass die 500 Jahre etwas mit Lichtjahren zu tun hätten. Da prophezeit niemand etwas sondern er misst selber die Entfernung in Jahren. Der Wissenschaft sagt nicht, dass unser Universum nach 500 Lichtjahren endet oder dass nach 3500 Lichtjahren Wasser kommt.

Das ist deine Meinung, die ich aber ablehne. Prophezeiung heißt nicht immer, dass man von Zukunft erzählt, sondern dies kann auch in Form von gegenwärtiger Erzählung kommen, wie der Fall bei den Versen der Trennung der Himmel und Erde. Sie kamen in einer vergangenheitsform, und prophezeiten die Entdeckung der Urknalltheorie!

Unsere Wissenschaft weiß nicht mal, was in der Nähe der Erde alles gibt, damit sie von solcher Entfernung sprechen kann. Es gibt auf jeden Fall keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die Aussagen im Hadith falsch sind. Deshalb bleibt alles fehlerfrei.

searchtruth.com:
Yusuf Ali 8: The Day that the sky will be like molten brass (brass=Messing)
Shakir 8: On the day when the heaven shall be as molten copper
Pickthal 8: The day when the sky will become as molten copper,
Mohsin Khan: 8: The Day that the sky will be like the boiling filth of oil, (or molten copper or silver or lead).
French 8: le jour où le ciel sera comme du métal en fusion
Spanish 8: El día que el cielo parezca metal fundido,
Indonesian 8: Pada hari ketika langit menjadi seperti luluhan perak. (perak=Silber)
Melayu 8: (Iaitu) pada hari langit menjadi seperti tembaga cair, (tembaga =Kupfer)
German 8: Am Tage, da der Himmel wie geschmolzenes Metall sein wird,

alhamdulillah.net
70.8. The day when the sky will become as molten copper, (Pickthall)
70.8. Am Tag, da der Himmel wie siedendes Öl (Bubenheim)
70.8. An diesem Tag wird der Himmel wie geschmolzenes Silber sein (Azhar)
70.8. am Tag, wenn der Himmel wie das Verschmolzene wird, (Zaidan)
70.8. (Die Strafe wird hereinbrechen) am Tag, da der Himmel wie flüssiges Metall (Paret)
70.8. Am Tage, da der Himmel wie geschmolzenes Metall sein wird , (Rasul)

13 zu 3 für Metall.

Wenn du auf dem selben Link siehst, steht auch Öl drin. Im Quran gibt es keine Rede von Metal, das haben die Übersetzer gedeutet, um irgendwas zu deuten, denn das Wort lässt sich nicht einfach verstehen. Deshalb haben manche es mit Öl und andere mit Metal gedeutet. Ich bestehe deshalb auf meine Meinung, dass der Vers von keinem Metal redet! Wer falsch deutet, der soll für seine Deutung selber verantwortlich gemacht werden.

Es geht mir in diesem Thread nicht um Widersprüche mit der Wissenschaft sondern darum, dass der Koran viel besser mit dem antiken Weltbild zusammenpasst als mit dem modernen.

Das Geheimnis dieses Problems ist, dass der Quran viele Begriffe beinhaltet, die damals gar nicht bekannt waren, bzw. nicht verstanden wurden. Daraufhin kamen anscheinend die Gelehrte, und versuchten diese Begriffe mit ihrem damaligen WIssen zu erklären. Und wenn heute die Leute den Quran deuten, dann bauen sie auf die Deutung der alten Menschen. Deshalb falls du eine Ähnlichkeit findest, dann ist das nicht zwischen dem Quran und dem antiken Weltbild, sondern zwischen mancher Deutung des Qurans und dem damaligen Weltbild. Das ist logisch und akzeptabel, mit dem kann man dem Quran nichts unterstellen.

alhamdulellah
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