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Widerlegung der Widerlegung (Gottesbeweise)

Es geht hier darum, welche wissenschaftlichen Beweise für, oder gegen die Existenz des allschöpfenden Gottes stehen!

Widerlegung der Widerlegung (Gottesbeweise)

Beitragvon berkanzero » Mi Apr 11, 2012 10:47 pm

bismillah

Ich möchte gerne ein neues Thread eröffnen, wo wir uns über die Gottesbeweise diskutieren können und die Widerlegungen, widerlegen können um verständniss Probleme zu lösen.

Das erste Argument was ich später zeigen werde, ist das Design argument. Ich werde die Argumente hier posten und wir werden sie dann inshallah besprechen.

Bis zum nächsten Mal.

assalamu
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1 – Das Design-Argument

Beitragvon ibn ʿUmar » Sa Apr 21, 2012 3:54 pm

Bismillaah


Friede sei mit jenen, die der Rechtleitung folgen!

Ein Bruder übersetzte vor einiger Zeit folgendes:

(http://www.hamzatzortzis.com/essays-art ... d-delusion) hat geschrieben:
Statement #2: Die natürliche Veranlagung ist es, das Erscheinen des Designs zum eigentlichen Designer zurückzuführen.

Das ist nicht nur eine natürliche Veranlagung sondern auch eine logische Schlussfolgerung die ans Licht gebracht wird, auf der Grundlage der Feinabstimmung der Anfangsbedingungen des Universums. Lassen Sie mich damit beginnen, die Prämissen des Arguments darzulegen:

    1. Die Feinabstimmung des Universums um unser Leben zuzulassen ist auf physikalischen Notwendigkeiten, Zufall oder Design zurückzuführen.
    2. Sie ist weder auf physikalischen Notwendigkeiten noch auf Zufall zurückzuführen,
    3. Daher muss es Design sein.

Auslegung der Prämisse #1:
Die Existenz eines Universums, das menschliches Leben ermöglicht beruht auf Gegebenheiten, die einen so hohen Grad an Exaktheit aufweisen, dass sie das Fassungsvermögen sprengen. Berücksichtigen Sie dabei folgende Forschungsergebnisse:

    - Die Stärke der Gravitation und der schwachen Kernkraft: Der Physiker P. C. W. Davies schließt, dass eine kleine Änderung der Gravitationsstärke oder der schwachen Kernkraft ein Universum verhindert hätte, dass menschliches Dasein zulässt. Davies führt aus, dass diese minimale Änderung so groß ist wie ein Teil in 10^100 [10 hoch 100!!].

    - Das Volumen des Zustandsraumes aller möglichen Universen: Roger Penrose von der Oxford Universität erklärt, dass der Gestalter des Universums ein winziges Volumen des „Zustandsraums von möglichen Universen“ anzielen musste, um eines hervorzubringen das unserem ähnelt. Das ist recht ingenieurwissenschaftlich, aber wir sollten uns fragen: Wie klein ist dieses Volumen? Nach Penrose beträgt dieses Volumen 1/10 hoch X, X ist 10^123 (= 1 zu 1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000). Die benötigte Präzision ein uns ähnliches Universum zu inszenieren ist viel größer als diejenige Präzision, die man bräuchte ein Proton zu treffen wenn das Universum eine Dartscheibe wäre!

In Anbetracht der obigen Ausführungen gibt es drei mögliche Erklärungen für die Präsenz dieser Feinabstimmung des Universums:

    1. Physikalische Notwendigkeit;
    2. Zufall;
    3. Design bzw. die Ausführung eines Plans

Warum es keine physikalische Notwendigkeit sein kann
Diese Alternative ist absurd. Es gibt einfach keinen Grund, warum gerade diese Konstanten und Mengen die Werte haben sollten, die sie haben. P. C. W. Davies erklärt:

„Selbst wenn die physikalischen Gegebenheiten einmalig wären, selbst dann würde es nicht gleich bedeuten, dass das physikalische Universum einmalig ist…Die Gesetze der Physik müssen erst von den kosmischen Anfangsbedingungen vermehrt werden…Es gibt nichts in der heutigen Vorstellung von ‚Gesetzen der Anfangsbedingung‘ die auch nur entfernt darauf hindeuten würden, dass ihre Übereinstimmung mit den Gesetzen der Physik Einmaligkeit bedeuten würde.“

Darüber hinaus, wenn jemand die Auffassung vertreten würde, die Feinabstimmung des Universums beruhe auf physikalischen Gegebenheiten, so würde das bedeuten, es wäre unmöglich, ein für das Leben ungeeignetes Universum zu haben! Wie auch immer, Physiker vertreten die Meinung, dass das Universum in dem wir leben nicht so hätte sein müssen wie es ist, und dass es viele andere Universen hätte geben können, die kein menschliches Leben ermöglichen.

Wieso es kein Zufall sein kann
Einige Leute, die die Unmöglichkeit des Entstehens des Universums aus reinem Zufall nicht erfasst haben, sagen: „Es könnte doch Zufall sein!“ Würden Sie auch sagen, Zufall erklärt, wie ein Elefant in Ihrer Garage übernachtet? Oder wie eine 747 in Ihrem Garten geparkt hat? Sogar nachdem diese absurde Perspektive beleuchtet wurde, halten diese Menschen immer noch an der Theorie fest, das Universum könne zufällig entstanden sein. Darauf eingehend würde ich argumentieren, dass es nicht einfach „Zufall“ ist, sondern etwas, was Theoretiker wie William Dembski als „spezifizierte Wahrscheinlichkeit“ bezeichnen.

Eine festgesetzte Wahrscheinlichkeit ist eine Wahrscheinlichkeit, die sich ebenfalls unabhängigen Gegebenheiten anpasst. Um das Ganze zu veranschaulichen, stellen Sie sich einmal vor, Sie haben einen Affen in Ihrem Zimmer für 24 Stunden an Ihrem Laptop herumtippend. Am nächsten Morgen betreten Sie das Zimmer und sehen auf dem Bildschirm Ihres Computers: „Sein oder nicht sein!“ Der Affe hat verwunderlicherweise ein Stück aus Shakespeares Hamlet verfasst! Was Sie erwartet haben könnten wären vielleicht willkürliche Wörter wie z.B. „Auto“, „Haus“ oder „Apfel“. Wie auch immer, Sie haben nicht nur grammatikalisch richtige Wörter vorgefunden, sondern gleich ganze Satzgefüge! Das zu akzeptieren als Ergebnis von blindem Zufall wäre unvernünftig und würde einen Diskurs auslösen, denn jeder könnte aus dieser Perspektive irgendetwas behaupten. Um das in Zusammenhang zu bringen, sei gesagt, dass britische Mathematiker errechnet haben, dass wenn ein Affe zu jedem möglichen Zeitpunkt auf einem Laptop rumtippen würde, er 28 Milliarden Jahre (!!!) bräuchte, um das Buchstaben– und Wortgefüge „Sein oder nicht sein!“ zu bilden. Infolgedessen ist das akzeptieren der Zufallstheorie gleichbedeutend mit dem negieren unseres eigenen Universums!

Da die Prämissen eins und zwei richtig sind, folgt daraus, dass übernatürliche Planung bzw. Absicht die vernünftigste und logischste Erklärung für die Feinabstimmung und Perfektion unseres Universums, dass menschliches Dasein ermöglicht, ist.


Wer Fragen bezüglich der Übersetzung hat: einfach fragen! Bei Grammatik- und Rechtschreibfehlern bitte ebenfalls kontaktieren! barakallah an die Geschwister!
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Re: Widerlegung der Widerlegung (Gottesbeweise)

Beitragvon berkanzero » Sa Apr 21, 2012 5:27 pm

bismillah

Schön das ihr auch Hamza tzortzis kennt. Der Bruder macht sehr viel Arbeit und Debattiert gegen viele Atheisten.

Gute arbeit, an den jenigen, der das übersetzt hat. ;)

Ich werde demnächst auch einige Sachen übersetzten und es hier reinstellen.

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Re: Widerlegung der Widerlegung (Gottesbeweise)

Beitragvon ibn ʿUmar » Sa Apr 21, 2012 6:09 pm

Bismillaah


Friede sie mit jenen, die der Rechtleitung folgen!

Der Bruder hat fast den ganzen Artikel übersetzt. Es läuft auch ein Projekt diesbezüglich, die ganze Seite Hamza's zu übersetzen, hoffe es finden sich noch einige Geschwister hier die sich daran beteiligen möchten. Wer seine Waagschale erschweren möchte, so kann er mich hier inschallah kontaktieren. Die Geschwister haben unter anderem auch Schule etc., wodurch sich der Erfolg bislang auf ca. 1,8 Artikel insgesamt beschränkt hat. barakallah
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Re: Widerlegung der Widerlegung (Gottesbeweise)

Beitragvon ibn ʿUmar » So Apr 22, 2012 6:48 pm

Bismillaah


Friede sei mit jenen, die der Rechtleitung folgen!

ibn ʿUmar hat geschrieben:[...] so kann er mich hier inschallah kontaktieren [...]

... oder hier inschallah (E-Mail)
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Re: Widerlegung der Widerlegung (Gottesbeweise)

Beitragvon ibn ʿUmar » Mo Apr 30, 2012 3:54 pm

bismillah


Friede sei mit jenen, die der Rechtleitung folgen!


Design Argument for God's Existence - Hamza Tzortzis
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Re: Widerlegung der Widerlegung (Gottesbeweise)

Beitragvon ibn ʿUmar » Mo Sep 10, 2012 7:42 pm

Kommt da noch was Bruder, wenn ich mal ganz nett fragen darf?
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