Haus der Wahrheit

wo jeder nach der Wahrheit suchen kann...

An alle Evolutionisten!!

Es geht hier darum, welche wissenschaftlichen Beweise für, oder gegen die Existenz des allschöpfenden Gottes stehen!

Re: An alle Evolutionisten!!

Beitragvon kereng » Mi Sep 28, 2011 4:43 pm

AbuBakr hat geschrieben:
kereng hat geschrieben:Wo habe ich gesagt, "dass Gemeinsamkeiten zwischen den Wesen ein Beweis dafür stellen, dass sie Zwischenstufen oder voneinander stammen"?

Das verstehe ich aus folgendem Satz:
Wenn Vögel Flügel und Federn haben, und Dinos haben Zähne und lange Schwanzwirbelsäulen, dann ist ein Tier mit Federn und primitiven Flügeln und Zähnen und einem knöchernem Schwanz doch "dazwischen". Was will man mehr?

Ich denke das ist genau ähnlich wie mein Vergleich zwischen dem Tisch, dem Stuhl und dem Hund!! ;)
Die ganze Evolution baut ja auf Ähnlichkeiten zwischen den Wesen. Das sind all eure Beweise so gebaut!!

Es gibt zwischen bewiesen und falsch noch viele Abstufungen. Es ist mir schon aufgefallen, dass du denkst, ich würde dem Koran Fehler vorwerfen, wenn ich nur die angeblichen Wunder darin entkräfte. Ebensowenig beweise ich die Evolution, wenn ich nur zeige, dass die Widerlegungen von AllahsDiener und Daveti99 nicht stimmen.

AllahsDiener hatte seinen Beitrag mit "WIEDERLEGUNG DES DARWINISMUS" überschrieben. Ich bin noch dabei, zu zeigen, dass diese Widerlegung grobe Fehler enthält. Mit den Beweisen der gemeinsamen Abstammung habe ich noch gar nicht angefangen. Wer ungeduldig ist, kann das aber schon in meinem Blog nachlesen oder auf Youtube ansehen.

Daveti99 hatte behauptet, wenn die Evolutionstheorie richtig wäre, müsste man viele Übergangsfossilien finden. Und man hätte kein einziges gefunden, und Archaeopteryx sei auch keins.
Das ist alles falsch. Erstmal ist der Fossilbefund so dünn, dass man kaum erwarten kann, alle Arten zu finden, die je gelebt haben. Es ist zu erwarten, dass große Lücken bleiben. Zudem gibt es viele Übergangsfossilien, und Archaeopteryx ist eins davon.

Leider hat Daveti99 keine Definition von Übergangsfossil oder Zwischenform angegeben, an der Archaeopteryx scheitert. Eine naheliegende Definition wäre, dass eine Zwischenform einige Eigenschaften der alten Art hat, einige Eigenschaften der neuen Art und einige Eigenschaften dazwischen, aber kaum Eigenschaften, die weder in der alten noch in der neuen Art vorkommen. Nach diesen Kriterien ist Archaeopteryx ein Übergangsfossil zwischen Dinosauriern und Vögeln. Das bedeutet nicht, dass alle Vögel von Archaeopteryx abstammen und beweist auch nicht die Deszendenztheorie, aber es entkräftet das Argument, die Evolution sei falsch, weil es keine Zwischenformen gibt.

Die Frage "was will man mehr" sollte nicht bedeuten "welche Beweise braucht ihr denn noch" sondern "welche Eigenschaften muss Archaeopteryx denn noch aufweisen, um als Zwischenform anerkannt zu werden".
Benutzeravatar
kereng
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa Sep 17, 2011 8:49 am

Re: An alle Evolutionisten!!

Beitragvon AbuBakr » Mi Sep 28, 2011 7:48 pm

assalamu

Es gibt zwischen bewiesen und falsch noch viele Abstufungen. Es ist mir schon aufgefallen, dass du denkst, ich würde dem Koran Fehler vorwerfen, wenn ich nur die angeblichen Wunder darin entkräfte. Ebensowenig beweise ich die Evolution, wenn ich nur zeige, dass die Widerlegungen von AllahsDiener und Daveti99 nicht stimmen.


Das wichtigste Wunder des Qurans ist seine Einzigartigart, die von Allah erwähnt wurde, an zweiter Stelle stehen die anderen wissenschaftlichen Wunder. Deshalb ich wollte von Anfang an die angeblichen Fehler besprechen, wenn wir diese Fehler klären, dann bleibt das Wunder der Einzigartigkeit bestehen, selbst wenn du die anderen Wunder leugnen willst. Ich könnte dir den Mond hierher bringen, und du würdest das nicht als Wunder sehen, wenn du es nicht sehen willst. Deshalb ist das Erkennen der Wunder eine Einstellungssache von jedem Einzelnen, die du nur für dich ablehnen willst, aber für keinen anderen.

AllahsDiener hatte seinen Beitrag mit "WIEDERLEGUNG DES DARWINISMUS" überschrieben. Ich bin noch dabei, zu zeigen, dass diese Widerlegung grobe Fehler enthält. Mit den Beweisen der gemeinsamen Abstammung habe ich noch gar nicht angefangen. Wer ungeduldig ist, kann das aber schon in meinem Blog nachlesen oder auf Youtube ansehen.


Ich habe es nicht eilig. Ich lese es lieber hier, damit ich auch darauf antworten kann.

Daveti99 hatte behauptet, wenn die Evolutionstheorie richtig wäre, müsste man viele Übergangsfossilien finden. Und man hätte kein einziges gefunden, und Archaeopteryx sei auch keins.
Das ist alles falsch. Erstmal ist der Fossilbefund so dünn, dass man kaum erwarten kann, alle Arten zu finden, die je gelebt haben. Es ist zu erwarten, dass große Lücken bleiben. Zudem gibt es viele Übergangsfossilien, und Archaeopteryx ist eins davon.

Wenn eure Beweise wieder die Fossiliengeschichten sind, dann sollte dir mein Beispiel über den Stuhl, den Tisch und den Hund als Antwort reichen. Wenn du etwas anderes als Fossilen hast, dann bringe es. Ich erwarte auch eine Antwort darauf, was die Fossilien nicht andersherum beweisen, und zwar dass die Menschen sich zu anderen Wesen verwandelten!! Auf die Frage habe ich noch keine Antwort bekommen!

Ich finde im Allgemeinen, dass die Fossilien gar nichts beweisen. Denn wir finden heutzutage genetische Ähnlichkeit zwischen der Maus und dem Menschen, und keiner behauptet, das die Maus und der Mensch Verwandte sind!

Die Frage "was will man mehr" sollte nicht bedeuten "welche Beweise braucht ihr denn noch" sondern "welche Eigenschaften muss Archaeopteryx denn noch aufweisen, um als Zwischenform anerkannt zu werden".

Zwischenformen!! Zwischen was und was?? Das Problem selbst, wenn wir eine Zwischenform anerkennen, bleibt die Richtung des Pfeiles zwischen den beiden Formen offen. War der Affe ein Mensch, oder war der Mensch ein Affe?? Das wirst du nie beantworten können!! Alles ist Vermutung und keine Wissenschaft. Daher eignet sich die Evolution auch nicht, um Wissenschaft genannt zu werden, ausser natürlich für die Politiker.

assalamu
Benutzeravatar
AbuBakr
 
Beiträge: 3055
Registriert: Do Apr 08, 2010 3:27 pm

Re: An alle Evolutionisten!!

Beitragvon Daveti99 » Do Sep 29, 2011 11:03 am

bismillah

kereng hat geschrieben:Daveti99 hatte behauptet, wenn die Evolutionstheorie richtig wäre, müsste man viele Übergangsfossilien finden. Und man hätte kein einziges gefunden, und Archaeopteryx sei auch keins.
Das ist alles falsch. Erstmal ist der Fossilbefund so dünn, dass man kaum erwarten kann, alle Arten zu finden, die je gelebt haben. Es ist zu erwarten, dass große Lücken bleiben. Zudem gibt es viele Übergangsfossilien, und Archaeopteryx ist eins davon.


Was ist daran falsch?Wenn es die Evolution, also die Makroevolution gegeben hätte,so wären die Funde im Fossilbereich immens gewesen,aber nicht nur die Funde sind arm,sondern wurde auch die Makroevolution an sich niemals bewiesen,und deswegen sind die Deutungen des Archaeopteryx,die Deutungen der Befürworter des Evolutionismus.Ein Dogma!Interpretationen der Übergangsformen.

Der Fossilienbestand zeigt keine graduelle Enwticklung.Es gibt einige Evolutionisten,die diese Sachen selber zugeben.

kereng hat geschrieben:Leider hat Daveti99 keine Definition von Übergangsfossil oder Zwischenform angegeben, an der Archaeopteryx scheitert. Eine naheliegende Definition wäre, dass eine Zwischenform einige Eigenschaften der alten Art hat, einige Eigenschaften der neuen Art und einige Eigenschaften dazwischen, aber kaum Eigenschaften, die weder in der alten noch in der neuen Art vorkommen. Nach diesen Kriterien ist Archaeopteryx ein Übergangsfossil zwischen Dinosauriern und Vögeln. Das bedeutet nicht, dass alle Vögel von Archaeopteryx abstammen und beweist auch nicht die Deszendenztheorie, aber es entkräftet das Argument, die Evolution sei falsch, weil es keine Zwischenformen gibt.


Das ist das andere Problem,was ist eine Übergangsform?Wie sollte diese aussehen?
Wenn du behauptest,dass eine Übergangsform,einige Eigenschaften der alten Art hat,einige Eigenschaften der neuen Art und einige Eigenschaften dazwischen,und kaum Eigenschaften,die weder in der alten noch in er neuen Art vorkommen,dann kann dies eine Mosaikform sein,die nicht eine Übergangsform ist.Denn gemäß der weit verbreiteten Evolutionstheorie sollten sich die Lebewesen in sehr kleinen Evolutionsschritten nach und nach entwickelt haben. Daher müssten in den Gesteinsschichten die Übergangsformen in Hülle und Fülle vorhanden sein.

Das ist alles reine Spekulation,weil diese Mosaikformen sind.Und dies ist keine Wissenschaft an sich.Man hat ja nicht umsonst einige Fälschungen ausgestellt um die Menschen zu veräppeln.
Wie zb.den Piltdown Schädel.

Die Abiogenese ist nicht bewiesen,und somit die Makroevolution mitunter.Was die Abstammungstheorien angeht,so werden diese interpretiert,was widerum Übergangsformen seien,aber diese sind reine Spekulationen.Leben ensteht nur aus Leben,somit brauchte das erste Leben auf Erden einen Schöpfer,der Leben gibt und dies ist Allah,der Lebendige!
Benutzeravatar
Daveti99
 
Beiträge: 602
Registriert: Fr Apr 09, 2010 12:00 pm

Re: An alle Evolutionisten!!

Beitragvon kereng » Mo Okt 03, 2011 3:43 pm

AbuBakr hat geschrieben:Es gibt also nur 2 Möglichkeiten: Zufall, und das bedeutet, dass es keinen Schöpfer gibt. Die Zufalltheorie schließt jedoch kein System aus. Es schließt lediglich aus, dass die Existenz geplant war! Also war die Existenz des Alls geplannt, oder ein Zufall??

Das ist eine falsche Dichotomie. Außer Zufall und Planung gibt es auch Notwendigkeiten aufgrund der Naturgesetze. Aus der Quantentheorie wird gefolgert, das Universum musste entstehen, weil das Nichts instabil ist. Ob das stimmt, weiß ich nicht.

AbuBakr hat geschrieben:Wer hat die Mutation geplant, und wer hat die natürliche Selektion bestimmt, dass es sie überhaupt gibt??

Mutationen sind zufällig, und die natürliche Selektion ist einfach logisch. Lebewesen, die besser an die Bedingungen angepasst sind, bekommen mehr überlebende Nachkommen, die ihre Gene weiter verbreiten.

AbuBakr hat geschrieben: Wie wurde die Erde, ohne die anderen Planeten, nun von der Natur ausgewählt??

Die Erde befindet sich in einer Zone, wo flüssiges Wasser vorhanden ist. Wir wissen nicht, ob unter diesen Bedingungen zwangsläufig Leben entsteht. Es kann auch ein sehr seltener Vorgang sein.

AbuBakr hat geschrieben:Du behauptest, dass die Natur Wunder bewirkt hätte, und Leben aus Nichts erfunden hätte, genau wie wir das bei Allah sagen, jedoch wo ist dein starker Beweis dafür? Kannst du es mir zeigen?

Der vollständige Weg von unbelebter Materie zu Leben wurde im Labor noch nicht nachvollzogen, aber es gibt vielversprechende Ansätze. siehe:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 54,00.html
http://www.youtube.com/watch?v=-zHlfUU1WY0 (ab Minute 3:00)

Es hat wahrscheinlich vor dem Leben mit DNA und Proteinen, wie wir es heute kennen, eine Phase gegeben, die RNA-Welt genannt wird und in der die RNA sowohl als Speichermedium als auch als Enzym (Ribozym) wirkte. Viele Teilschritte dafür sind im Labor gelungen:
- RNA, die die Vervielfältigung von RNA katalysiert (Lincoln und Joyce 2009)
- Zellwände aus Fettsäuren (Lipide), die ganz von alleine entstehen (Szostak)
- neue Wege zur RNA-Synthese (Sutherland und Powner 2009)

kereng hat geschrieben:Mittlerweile ist das im Lenski-Langzeitexperiment gelungen. Escherichia coli entwickelte dabei durch Mutationen die Fähigkeit, sich von Citrat zu ernähren.
AbuBakr hat geschrieben:Das war aber eine lebendige Zelle, und kein Sandpartikel. Kannst du mir erklären, wie das Leben sich über dieselbe Weise aus dem Nichtlebendigen entwickeln kann?

Es gibt Dinge, die wir wissen, und Dinge, die wir nicht wissen. Wir wissen, dass die Tierarten nicht alle gleichzeitig erschienen, und wir wissen, dass sie voneinander abstammen. Gerade für Menschen und Schimpansen ist das klar belegt. Wir wissen nicht, wie das Leben begann, aber diese Unklarheit stellt das Wissen über die Evolution nicht in Frage. Die Enstehung das Lebens ist kein Bestandteil von Darwins Evolutionstheorie.

kereng hat geschrieben:Die meisten Mutationen spielen sich in überflüssiger DNA ab und haben keine Auswirkung. Schädliche Auswirkungen sind zwar häufiger als nützliche, aber nützliche wurden mehrfach nachgewiesen.
AbuBakr hat geschrieben:Und wenn die Schädlichen vieeeel mehr sind als die kleinen Nützlichen, dann dürfen die Atheisten die Schädlichen übersehen, und trotzdem an die starke und dauernde Wirkung nur die Guten sehen??

Die schädlichen Mutationen führen zu weniger überlebenden Nachkommen und verschwinden, während die guten zu mehr überlebenden Nachkommen führen und sich verbreiten.

AbuBakr hat geschrieben:Früher gab es Dinosaurier, und heute sind das nur noch Elefanten. Das ist doch eine Verschlechterung der körperlichen Qualität der Dinge und nicht, wie die Evolunisten behaupten!!

Ich finde nicht, das man Dinosaurier und Säugetiere in besser und schlechter einteilen kann. Die Dinosaurier sind durch eine Katastrophe ausgestorben, nicht durch Mutationen und nicht durch den Einfluss der Säugetiere.

"kereng hat geschrieben:Ein lebendes Fossil ist kein Beweis gegen die Evolution. Wenn sich die Umgebung nicht ändert, können Arten, die gut daran angepasst sind, beliebig lange unverändert bleiben.
AbuBakr hat geschrieben:Und wo ist die Wirkung der nützlichen Mutation da?? Auf einmal verschwunden? Er soll sich auch verändern!!

Wenn ein Lebewesen schon seit Millionen von Jahren in derselben Umgebung lebt, haben schon viele Verbesserungen stattgefunden, und es wird immer unwahrscheinlicher, dass noch eine nützliche Mutation stattfindet.

Auf der Seite boxcar2d.com werden "Autos" zufällig erzeugt, die ihre Eigenschaften mit einer gewissen Mutationsrate an die nächste Generation vererben. Nach 100 Generationen verändern sich die Fahrzeuge kaum noch, obwohl die Mutationsrate gleich bleibt. Auch in dieser Simulation sind die Mutationen zufällig und größtenteils schädlich. Trotzdem werden die Fahrzeuge immer besser.

AbuBakr hat geschrieben:Ich erwarte auch eine Antwort darauf, was die Fossilien nicht andersherum beweisen, und zwar dass die Menschen sich zu anderen Wesen verwandelten!! Auf die Frage habe ich noch keine Antwort bekommen!

In der Reihe der menschenähnlichen Fossilien haben die ältesten am wenigsten menschliche Eigenschaften. Beispiel Schädelvolumen:
Australopithecus afarensis, 3 Mio Jahre alt: 380-450 ccm
Homo habilis, 1,8 Mio: 600-800 ccm
Homo erectus, 1,5 Mio: 820 ccm
Homo erectus, 0,2 Mio: 1100 ccm
Bei modernen Menschen variiert das Schädelvolumen von 1000 bis 1850 ccm (Schimpanse: 300-400 ccm).

AbuBakr hat geschrieben:Zwischenformen!! Zwischen was und was?? Das Problem selbst, wenn wir eine Zwischenform anerkennen, bleibt die Richtung des Pfeiles zwischen den beiden Formen offen. War der Affe ein Mensch, oder war der Mensch ein Affe?? Das wirst du nie beantworten können!!

Für Menschen und andere Affen habe ich das ja eben beantwortet. Dinosaurier gab es schon vor den Vögeln, und Fische gab es vor Amphibien. Es dürfte klar sein, wieso und wozwischen Tiktaalik und Archaeopteryx als Zwischenformen angesehen werden.


Daveti99 hat geschrieben:Der Fossilienbestand zeigt keine graduelle Enwticklung.Es gibt einige Evolutionisten,die diese Sachen selber zugeben.

Und ich gehöre dazu. Eine graduelle Entwicklung ist auch gar nicht zu erwarten, sondern vielmehr das "punctuated equilibrium", das unterbrochene Gleichgewicht. Eine Art passt sich ziemlich schnell an einen Lebensraum an und verändert sich dann kaum noch. Die Arten, die man als Fossilien findet, waren wahrscheinlich recht häufig, aber ihre Vorfahren können selten gewesen sein oder nur in einer kurzen Epoche gelebt haben. Vom Quastenflosser kennen wir kein einziges Fossil nach der Kreidezeit, aber doch muss es ihn seitdem immer gegeben haben. Man findet eben nicht alle Arten als Fossilien.

Daveti99 hat geschrieben:Das ist das andere Problem,was ist eine Übergangsform?Wie sollte diese aussehen?
Wenn du behauptest,dass eine Übergangsform,einige Eigenschaften der alten Art hat,einige Eigenschaften der neuen Art und einige Eigenschaften dazwischen,und kaum Eigenschaften,die weder in der alten noch in er neuen Art vorkommen,dann kann dies eine Mosaikform sein,die nicht eine Übergangsform ist.

Wenn man Übergangsformen und Mosaikformen gar nicht unterscheiden kann, wie kannst du dann behaupten, es gäbe Mosaikformen aber keine Übergangsformen?

Daveti99 hat geschrieben:Man hat ja nicht umsonst einige Fälschungen ausgestellt um die Menschen zu veräppeln.
Wie zb.den Piltdown Schädel.

Heute werden hunderte echter Frühmenschenschädel in den Museen ausgestellt. Wenn du mit dem Piltdown-Man die Evolutionstheorie widerlegen willst, was ist dann von den ganzen gefälschten wissenschaftlichen Wundern im Koran zu halten? Eine Serienproduktion von Piltdown-Männern! Mit dem Unterschied, dass es dazu keine echten Exemplare gibt.

Daveti99 hat geschrieben:Leben ensteht nur aus Leben,somit brauchte das erste Leben auf Erden einen Schöpfer,der Leben gibt und dies ist Allah,der Lebendige!

Ich kann mir gut vorstellen, wie vor zwei MIllionen Jahren ein Urmensch zum anderen sagte: "Was für ein Unfug, mit Steinen aufeinander zu schlagen und Hölzer aneinander zu reiben. Dabei entstehen nur kalte Funken und nutzlose Wärme. Feuer entsteht nur aus Feuer, oder der Feuergott schickt es vom Himmel."

Nun endlich zu den Beweisen.

1. Eingetroffene Vorhersagen
Als man feststellte, dass Menschen 46 Chromosomen haben, aber Schimpansen und Gorillas 48, konnte man vorhersagen, dass ein menschliches Chromosom aus zweien eines Vorfahren zusammengewachsen sind. Das hat sich bestätigt, als man Chromosom 2 näher untersuchte.

Der Paläontologe Neil Shubin wollte die Lücke zwischen Fischen und Amphibien schließen. Also nahm er sich eine geologische Weltkarte und suchte nach Gegenden, wo ein Flussdelta aus dem Devon an der Oberfläche zugänglich war. Die Wahl fiel auf Ellesmere Island, und tatsächlich fand er dort Tiktaalik, einen Fisch mit großer Ähnlichkeit zu Amphibien.

Die Pseudogene entsprechen auch eingetroffenen Vorhersagen. Man weiß, dass eine Mutation ein Gen nicht vollständig zerstört. Man muss also in neueren Arten Reste von Genen finden, die nur in ihren Vorfahren aktiv waren.

2. Pseudogene
Das Gen GLO für die Bildung von Vitamin C ist bei Säugetieren grundsätzlich vorhanden, aber bei Meerschweinchen, Flughunden und Affen (inklusive Menschen) deaktiviert, was nicht stört, weil sie genug Vitamin C über die Nahrung aufnehmen. Bei allen Affen erfolgte die Deaktivierung an exakt derselben Stelle, was nahelegt, dass diese Mutation bei einem gemeinsamen Vorfahren geschah. Beim Meerschweinchen war es eine andere Mutation.

Wale können kaum oder gar nicht riechen. Sie haben trotzdem eine große Anzahl von Genen für Geruchsrezeptoren. Auch Menschen haben viele deaktiverte Gene für Geruchsrezeptoren.

Menschen haben auch ein Pseudogen für das Eidotter, obwohl sie keine Eier legen. Bei eierlegenden Tieren einschließlich des Schnabeltiers ist dieses Gen intakt. Die Gene für Penisknochen sind bei unseren nächsten Verwandten noch aktiv, aber beim Menschen fehlt der Starter.

3. Endogene Retroviren
Endogene Retroviren (ERV) sind RNA-Viren, die ihr Erbgut in eine Keimbahnzelle des Wirts einbauen, so dass sie neben der Ansteckung auch die Vererbung innerhalb der Wirtstiere zur Verbreitung nutzen können. Aufgrund der Größe des Genoms und des weitgehend zufällig gewählten Einfügeortes kann man sich sicher sein, dass wenn zwei Tierarten einen ERV desselben Typs an gleicher Position in der DNA haben, ein gemeinsamer Vorfahre mal den Provirus eingepflanzt bekam.

In Identification, characterization and comparative genomics of chimpanzee endogenous retroviruses werden 425 ERV-Einfügestellen beim Schimpansen untersucht, von denen 41 keine Entsprechung beim Menschen haben. Also sind 425-41=384 der untersuchten Einfügestellen sowohl beim Menschen als auch beim Schimpansen mit einem Provirus besetzt. Bei 12 kann man noch Überreste eines ERV beim Menschen finden, die übrigen 29 werden als neue Einfügungen beim Schimpansen gezählt.
Benutzeravatar
kereng
 
Beiträge: 26
Registriert: Sa Sep 17, 2011 8:49 am

Re: An alle Evolutionisten!!

Beitragvon Daveti99 » Mo Okt 03, 2011 8:39 pm

bismillah

kereng hat geschrieben:Und ich gehöre dazu. Eine graduelle Entwicklung ist auch gar nicht zu erwarten, sondern vielmehr das "punctuated equilibrium", das unterbrochene Gleichgewicht. Eine Art passt sich ziemlich schnell an einen Lebensraum an und verändert sich dann kaum noch. Die Arten, die man als Fossilien findet, waren wahrscheinlich recht häufig, aber ihre Vorfahren können selten gewesen sein oder nur in einer kurzen Epoche gelebt haben. Vom Quastenflosser kennen wir kein einziges Fossil nach der Kreidezeit, aber doch muss es ihn seitdem immer gegeben haben. Man findet eben nicht alle Arten als Fossilien.


Man findet viele lebende Fossilien,die sich nie geändert haben,dieses nur auf die Umgebung zu reduzieren ist fatal.Das ist eher ein Schlag gegen die Evolution,wo man mit "wahrscheinlich" und "vielleicht" ausweicht mehr nicht.

kereng hat geschrieben:Wenn man Übergangsformen und Mosaikformen gar nicht unterscheiden kann, wie kannst du dann behaupten, es gäbe Mosaikformen aber keine Übergangsformen?


Das Problem ist,dass die Deutungen diesbezüglich von den Evolutionisten selber kommen,und diese sehen diese natürlich als Übergangsform an.Andere,auch Evolutionisten,sehen diese jedoch auch als Mosaikform an und geben zu,dass der Fossilbefund gegen die Evolution spricht,was auch Darwin in seinem Kapitel "Probleme der Evolution" sagt.Wenn die Faktoren der Evolution, Mutation und Natürliche Auslese sind,so wissen wir,dass es auch viele schlechte Mutationen gibt,wie sehen Fossilien aus,die einer schlechten Mutation ausgesetzt sind?
Und wo sind deren Fossilien,die in den Gesteinsschichten gefunden sind?Es müssten zig Übergangsformen geben.

kereng hat geschrieben:Heute werden hunderte echter Frühmenschenschädel in den Museen ausgestellt. Wenn du mit dem Piltdown-Man die Evolutionstheorie widerlegen willst, was ist dann von den ganzen gefälschten wissenschaftlichen Wundern im Koran zu halten? Eine Serienproduktion von Piltdown-Männern! Mit dem Unterschied, dass es dazu keine echten Exemplare gibt.


Ich habe nicht gesagt,dass ich mit dem Schädel ,die Evolution widerlegen will,ich brauche dies nicht,denn die Evolution ist sowieso ein Dogma und nicht wissenschaftlich.Aber dieses Beispiel zeigte,wie unfähig die Evolutionisten waren und noch sind,gescheihte Beweise zu bringen.Das Problem,das du hast bei dem Quran ist,dass du die Deutung NICHT von Quran und Sunnah nimmst,sondern die Deutung der Nichtmuslime.

Allah sagt im Quran dies: 4:82

"Denken sie denn nicht sorgfältig über den Qurʾān nach? Wenn er von jemand anderem wäre als von Allah, würden sie in ihm wahrlich viel Widerspruch finden."


Maschallah,bist du etwa derjenige,der den Islam widerlegt und somit argumentativ widerlegt hat?Haben wir mit Kereng eine wahre Übergangform gefunden? ;)

kereng hat geschrieben:Ich kann mir gut vorstellen, wie vor zwei MIllionen Jahren ein Urmensch zum anderen sagte: "Was für ein Unfug, mit Steinen aufeinander zu schlagen und Hölzer aneinander zu reiben. Dabei entstehen nur kalte Funken und nutzlose Wärme. Feuer entsteht nur aus Feuer, oder der Feuergott schickt es vom Himmel."


Das Beispiel reine Spekulation.Das Ergebnis von Pasteur ist Faktum,und Leben entsteht nur aus Leben,somit musste das Leben beginnen,indem es Leben bekommt von einem Lebendigem Geschöpf und dies ist Gott.
Jegliche Versuche um Leben zu erzeugen sind fehlgeschlagen,Makroevolution ist nicht bewiesen,auch der Fossilbefund für die Evolution ist arm und nur eine Deutungsphilosophie.Ein Dogma in sich...
Benutzeravatar
Daveti99
 
Beiträge: 602
Registriert: Fr Apr 09, 2010 12:00 pm

Re: An alle Evolutionisten!!

Beitragvon Sakina » Mo Okt 03, 2011 8:58 pm

entschuldigt den kleinen Zwischenruf von mir:

kereng hat geschrieben:In der Reihe der menschenähnlichen Fossilien haben die ältesten am wenigsten menschliche Eigenschaften. Beispiel Schädelvolumen:
Australopithecus afarensis, 3 Mio Jahre alt: 380-450 ccm
Homo habilis, 1,8 Mio: 600-800 ccm
Homo erectus, 1,5 Mio: 820 ccm
Homo erectus, 0,2 Mio: 1100 ccm
Bei modernen Menschen variiert das Schädelvolumen von 1000 bis 1850 ccm (Schimpanse: 300-400 ccm).


Der Schädel des Homo floresiensis tanzt da allerdings aus der Reihe, denn dieser war nur so groß wie eine Grapefruit (obwohl er vor ca. 100.000 bis 12.000 Jahren gelebt hat).
Benutzeravatar
Sakina
 
Beiträge: 659
Registriert: Do Mär 24, 2011 11:26 pm

Vorherige

Zurück zu Die Wissenschaft und die Beweise der Existenz Allahs swt.!

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron