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ahlu-sunnah.com: Kritik an gewissen Leuten, die sich der...

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Re: ahlu-sunnah.com: Kritik an gewissen Leuten, die sich der

Beitragvon Abu Sulayman » So Jul 07, 2013 4:35 pm

Moe hat geschrieben:assalamu

Was kommt jetzt, Abu Sulayman? Wirst Du diesen Thread als Fernantwortthread auf das as.com-Forum nutzen? Wenn ja, sollten wir Deinen Thread nicht unnötigerweise shreddern, denke ich.


Wa 'alaykum assalam wa rahmatullahi wa barakatuh,

Ursprünglich war es ja als Fortführung des Threads bei ahlu-sunnah.com gedacht, aber man kann gerne weiterhin durch Anmerkungen, Fragen und Ähnlichem zum Thread beitragen.

(Ich muss an und für sich gesehen auch nicht mehr wirklich auf ahlu-sunnah.com antworten, da sie ja so wieso nur in dem Thread damit beschäftigt sind sich darüber zu beschweren wie böse und gemein ich doch sei und wie ich es wagen könnte die unfehlbare Da'wah an-Najdiyyah zu kritisieren und so weiter.
Wie ich nun sehe hat "Ibn Mubarak" nachdem mein Post gelöscht wurde auch etwas geschrieben, allerdings anscheinend ohne den Post überhaupt gelesen zu haben.
Es ist denke ich mal Zeitverschwendung denen irgendetwas zu antworten, wenn sie zum einen versuchen alles was ihnen nicht passt zu zensieren (man müsste im Grunde genommen mit dieser Einstellung ziemlich viele klassische Werke verbrennen) und zum anderen noch nicht einmal die Antworten lesen, sondern einen nur persönlich angreifen.)
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Re: ahlu-sunnah.com: Kritik an gewissen Leuten, die sich der

Beitragvon Moe » So Jul 07, 2013 4:48 pm

Ja, lass gut sein. Lass den Rest dem Leser.
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Re: ahlu-sunnah.com: Kritik an gewissen Leuten, die sich der

Beitragvon Moe » Mo Jul 22, 2013 9:49 pm

assalamu

Moe hat geschrieben:
السلام عليكم ورحمة الله وبركاته

JazakaAllahu Ḫayr für die Antworten. Achso, Du unterscheidest zwischen großem Kufr und großem Shirk, richtig?
Denn Du sagst:

In wie weit? Ich habe weder behauptet, dass Handlungen nicht zum Iman gehören würden, noch daran gezweifelt, dass es Taten gibt (wie z.B. "Sabb ad-Din"), die Kufr darstellen.


Diese Tat stellt an sich Unglaube dar. Du würdest aber nicht sagen, dass sie Širk darstellt, oder? Ich bin nämlich Anhänger der Meinung, dass Širk = Kufr und umgekehrt.

السلام عليكم ورحمة الله وبركاته



Wa 'alaykum assalam wa rahmatullah wa barakatuh,

Bruder, mir ist zwar völlig verständlich, wieso Schirk gleichzeitig Kufr darstellt (weil es eben eine Art des Kufr ist), allerdings will mir nicht erschliessen, wieso eine Kufr-Tat wie die Beschimpfung der Religion gleichzeitig Schirk sein soll? Und ich wüsste auch nicht Recht was dies großartig ändern würde, da für die Beschimpfung der Religion so oder so im Normalfall keine Mawani' vorhanden sind, so dass der Kufr direkt auf die Person fällt und er auf der Stelle vom Glauben abfällt, möge Allah ta'ala uns davor bewahren.


Sooo.. sry, war/bin in der Klausur(lern)phase..antworte daher erst jetzt. Ich stelle Kufr = Shirk und umgekehrt gleich, weil unser Herr zB. den Mann, welcher in der Sure Kahf eine Kufr-Aussage tätigte (Der Garten würde niemals verenden) von Allah selbst dem Shirk bezichtigt wurde. Daher also meine Aussage.

Um ehrlich zu sein, bin ich etwas bzgl. dieser Thematik verwirrt. Ich sage Dir einfach mal, was ich so weiß und Du kannst es ka kommentieren:

Wenn ein Mensch das Bezeugnis ausspricht, ist er zunächst Muslim, bis er ein Glauben (Hijab ist nur was für Omis) oder eine Tat (sich lustig machen über den Propheten ( saw. )) umsetzt, welches dem zuwider ist. Wenn er solch eine Tat umsetzt, schaut man, ob die Tat die höchste Stufe der Glaubensverweigerung darstellt (Shirk/Kufr akbar).

Wenn dies zutrifft, ist die Person gläubig, solange diese nicht die Absicht hat, vom Islam abzufallen und gleichzeitig
- diese nicht weiß, dass diese Tat zur Abtrünnigkeit führt und diese Person keine Möglichkeit hatte, dies zu wissen oder
- diese Person dazu gezwungen wurde.

Stimmt das? Was weißt Du dazu? (Hat mit dem Threadthema nicht 100% was zu tun, aber dennoch schön, wenn Du darauf antworten würdest.)

Wenn man auf arabisch "Entschuldigung bei Unwissenheit" auf einschlägige Seiten eingibt, findet man ziemlich viele frühere Gelehrten, die diese Ansicht vertraten... ich weiß aber nicht, ob sie kleinen oder auch großen Shirk/Kufr damit entschuldigt haben.

assalamu
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Re: ahlu-sunnah.com: Kritik an gewissen Leuten, die sich der

Beitragvon PenName » Mi Jul 24, 2013 5:41 pm

bismillah
assalamu

Der Link zu "The Peak of Comprehension on the Categories of Polytheism" geht nicht. Hat jemand den Text oder kann die Kernaussagen kurz nennen?
Habe bisher nur die ersten 3 Absätze in einem Forum gefunden und gelesen....

barakallah
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Re: ahlu-sunnah.com: Kritik an gewissen Leuten, die sich der

Beitragvon Uthman ibn Affan » Di Nov 12, 2013 9:26 am

bismillah

bezüglich ob tote hören können.

Abu Umama sagte:

„Wenn ich sterbe, dann tut mit mir das, was der Gesandte Allahs (Sallallahu aleyhi we sellem) uns befohlen hat. Er sagte: „Wenn einer eurer Brüder stirbt und ihr habt die Erde über ihm geglättet, dann lasst einen von euch am Kopf des Grabes stehen und Folgendes sagen: „Oh so und so, Sohn von so und so.“ denn er hört, kann jedoch nicht antworten – und sagt dann: „Oh so und so, Sohn von so und so.“, er wird dann sagen: „Leitet mich, Allahs Barmherzigkeit über euch!“ Jedoch werdet ihr es nicht hören, dann solltet ihr sagen: „Erinnere dich an den Glauben, von dem du dich auf dieser Welt getrennt hast, und dass du Allah als deinen Herren, Islam als deinen Din, Muhammed als deinen Propheten und den Quran als deine Vorlage akzeptiert hast!“ Dann werden Munkar und Nakir, die zwei Engel, sich an den Händen nehmen und sagen: „Lass uns gehen, was hält uns hier noch auf, wenn jemanden schon gesagt wurde, wie er zu antworten hat?“

Ein Mann sagte dann: „Oh Gesandter Allahs! Was ist, wenn man den Namen seiner Mutter nicht kennt?“, und Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) antwortete ihm: „Dann sollte dieser die Abstammung von seiner Mutter Hawa erwähnen, indem er sagt: „Oh so und so, Sohn von Hawa.“

Tabarani überliefert diesen Hadith in seinem Mudschemil Kabir und Ibn Hadschar al-Asqalani hat gesagt: „Die Überlieferung ist sahih“ (Talhis al-habir fi Takhridsch ahadith al-rafi’i al-Kabri)



Ibn Schihab überliefert:

Dies waren die Kämpfe des Gesandten Allahs (welche er gekämpft hat) und als er die Schlacht von Badr erwähnte, sagte er: „Als die Leichen der Nichtmuslime in den Graben geworfen wurden, sagte Allahs Gesandter zu ihnen: „Habt ihr gefunden, was euer Herr euch als wahr versprochen hat?“ Abdullah sagte: „Einige der Gefährten Rasulullahs (Sallallahu aleyhi we sellem) sagten: „Oh Gesandter Allahs! Du redest mit toten Menschen!“ Der Gesandter Allahs antwortet: „Ihr hört nicht besser als sie, was ich sage…“ (Sahih Buhari, Band 5, Buch 59, Nummer 360)

Ibn Omar überliefert:

„Der Gesandte Allahs sprach zu den Toten im Graben: „Habt ihr bekommen, was euer Herr euch als wahr versprochen hat?“ Daraufhin sagte einer: „Rufst du zu den Toten?“ Darauf sagte Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem): „Ihr hört nicht besser, als sie es tun.“ (Sahih Buhari, Band 2, Buch 23, Nummer 452)

Enes b. Malik überliefert:

Allahs Gesandter hat die Leichen der Toten Kuffar, welche in Badr gekämpft haben, für drei Tage einfach so liegen lassen. Dann kam er und setzte sich an ihre Seite und sagte: „Oh Abu Dschahil b. Hischam, Oh Umayya b. Khalaf, Oh Utba b. Rab’ila, Oh Schaiba b. Rabi’a, habt ihr nicht das gefunden, was euer Herr euch als wahr versprochen hat? Für mich, ich habe das gefunden, was mein Herr mir als wahr versprochen hat.“ Omar hörte diesen Worten zu und sagte: „Wie hören sie dir zu und wie können sie dir antworten? Sie sind tot und ihre Körper verwesen.“ Darauf sagte unser Prophet: „Bei dem, in dessen Hand mein Leben ist! Sie hören nicht besser als du, was ich zu ihnen sage, jedoch haben sie keine Kraft mir zu antworten." Daraufhin befahl er, dass man sie im Graben von Badr begraben soll. (Sahih Muslim, Buch 40, Nummer 6869)

Es gibt eine leicht ähnliche Überlieferung von Abu Talha. (Sahih Buhari, Band 5, Buch 59, Nummer 314)

Amr ibn al’As überliefert:

Ibn Schamasah sagte: „Wir gingen zu Amr ibn al’As und er war im Begriff zu sterben. Er weinte eine lange Zeit und drehte sein Gesicht zur Wand. Sein Sohn sagte: „Hat der Gesandte Allahs (Sallallahu aleyhi we sellem) dir darüber nicht Bescheid gegeben?“ Er (der Überliefer) sagt: Er drehte sich zur Menge und sagte: „Das Beste auf das wir zählen können, ist die Überzeugung, dass es keine Gottheit gibt außer Allah und das Muhammed sein Gesandter ist. Wahrlich, ich habe drei Phasen durchgemacht.

(Die erste Phase war) Ich war gegen niemand anderen mehr abgeneigt als gegen den Gesandten Allahs (Sallallahu aleyhi we sellem) und ich hatte kein höheres Verlangen, als ihn zu töten. Wäre ich in diesem Zustand gestorben, wahrlich, ich wäre einer derer gewesen, die im Feuer brennen.

Als Allah mir Liebe zum Islam gab, kam ich zum Gesandten und sagte: Strecke mir deine rechte Hand aus, damit ich mein Treueeid dir gegenüber ablegen kann. Er streckte seine rechte Hand aus und ich fasste sie. Er sagte zu mir: „Was ist mit dir geschehen, oh Amr?“ Ich antwortete ihm:„Ich habe eine Bedingung.“ Er fragte mich, was diese Bedingung sei und ich öffnete sie ihm: „Ich will begnadigt werden.“ Darauf sagte er: „Wusstest du nicht, dass der Islam all die vorherigen Sünden und Fehler löscht? Auswandern löscht alle Sünden und ebenfalls die Pilgerfahrt.“

Danach gab es niemanden für mich, der mir mehr Lieb und mehr Ehrfurcht einflößend war als der Gesandte Allahs (Sallallahu aleyhi we sellem). Ich konnte nie meinen ganzen Mut zusammenfassen und ihm direkt in das Gesicht schauen, wegen seinem Glanz. Wäre ich in diesem Zustand gestorben, hätte ich Hoffnung gehabt, zwischen den Bewohnern des Paradieses zu sein.

Danach wurden wir verantwortlich für Dinge, in deren Licht ich mir nun unsicher bin, was für mich vorbereitet wird. Wenn ich sterbe, dann lasst weder eine Frau um mich trauern, noch ein Feuer mich begleiten. Wenn ihr mich begrabt, füllt mein Grab richtig mit Erde, dann steht solange um mein Grab, wie ihr braucht, um ein Kamel zu schlachten und sein Fleisch zu verteilen, so dass ich Vertrautheit verspüre und in eurer Anwesenheit sicher stellen kann, was ich Allahs Engeln antworten soll.“ (Sahih Muslim, Buch 1, Nummer 220)

Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) sagt: „Wenn ein Knecht in sein Grab gelegt wird und seine Freunde ihn verlassen und er hört die Fußschritte ihrer Sandalen, kommen zwei Engel, setzen ihn aufrecht hin und fragen ihn: „Was sagst du über den Mann, den sie Muhammed nannten?“ Der Gläubige wird sagen…..“ (Abu Dawud)

Diejenigen, die das Hören leugnen, bringen folgenden Vers aus dem Quran:


وَمَا يَسْتَوِي الْأَحْيَاء وَلَا الْأَمْوَاتُ إِنَّ اللَّهَ يُسْمِعُ مَن يَشَاء وَمَا أَنتَ بِمُسْمِعٍ مَّن فِي الْقُبُورِ

„Noch sind die Lebenden den Toten gleich. Wahrlich, Allah macht hörend, wen Er will; und du kannst diejenigen nicht hörend machen, die in den Gräbern sind.“ (35:22)

Ibn Kathir (Rahmetullahi aleyh) sagt: „Allah sagt, dass diese Antonymen offensichtlich nicht gleich sind, der Blinde nicht gleich dem Sehenden, zwischen ihnen gibt es eine große Kluft. Weder Dunkelheit und Licht sind gleich, noch die Sonne und der Schatten. Beim gleichen Symbolischen sind auch die Toten und die Lebenden nicht gleich. Das ist die Parabel Allahs, in der er den Gläubigen zum Lebenden erklärt und den Nichtgläubigen zum Toten. Dies ist wie diese Ayets:


أَوَمَن كَانَ مَيْتًا فَأَحْيَيْنَـهُ وَجَعَلْنَا لَهُ نُورًا يَمْشِي بِهِ فِى النَّاسِ كَمَن مَّثَلُهُ فِي الظُّلُمَـتِ لَيْسَ بِخَارِجٍ مِّنْهَا كَذَلِكَ

„Kann wohl einer, der tot war und dem Wir Leben gaben und für den Wir ein Licht machten um damit unter den Menschen zu wandeln, kann dem gleich sein, der in Finsternis ist und nicht daraus hervorzugehen vermag? Und so wurde den Ungläubigen schön gemacht, was sie zu tun pflegten.“ (6:122)


مَثَلُ الْفَرِيقَيْنِ كَالاٌّعْمَى وَالاٌّصَمِّ وَالْبَصِيرِ وَالسَّمِيعِ هَلْ يَسْتَوِيَانِ مَثَلاً

„Der Fall der beiden Parteien ist wie der (Fall) des Blinden und des Tauben und des Sehenden und des Hörenden. Sind nun beide wohl in der gleichen Lage? Wollt ihr denn nicht daran denken?“
(11:24)

Der Gläubige sieht und hört und läuft im Licht auf einem geraden Weg in dieser Welt und im Jenseits, bis er zum Paradies kommt, worin Schatten und Quellen sind. Der Nichtgläubige ist blind und taub, läuft in der Dunkelheit, von der er sich nicht retten kann. Er ist verloren in der Irre, in dieser Welt und im Jenseits, bis er im Feuer endet worin es wilde heiße Stürme und kochendes Wasser, Schatten von schwarzem Rauch gibt, der weder kühl noch gut ist.



إِنَّ اللَّهَ يُسْمِعُ مَن يَشَآءُ

„Wahrlich, Allah macht hörend, wen Er will;“ bedeutet, er leitet sie dazu, sich die Beweise anzuhören, zu akzeptieren und daran festzuhalten.


وَمَآ أَنتَ بِمُسْمِعٍ مَّن فِى الْقُبُورِ

„Und du kannst diejenigen nicht hörend machen, die in den Gräbern sind.“, bedeutet, genauso wie die Toten von der Rechtleitung nicht profitieren können und vom Aufruf zur Wahrheit, nachdem sie als Nichtgläubige gestorben sind und in ihren Gräbern liegen, kannst du diesen Götzenanbetern, welche zur Verdammung bestimmt sind, nicht helfen und du kannst sie nicht leiten.“ (Siehe Tefsir Ibn Kesir, bzgl. Ayet)

Imam Suyuti sagt in seinem „Al-Hawlilil Fatawa“ Band 2, S.169-175 über die Ayet oben:
„Es ist eine metaphorische Aussage (an-nafi Dscha’a ala mana al-Madschaz). Die wahre Bedeutung von diesem ist: „Sie können nicht auf die Leitung hören. (Ma’naha sama huda) d.h. sie sind tot und können nicht mehr geleitet werden.“

Imam Kurtubi sagt in seinem Tefsir:
„Die Kuffar sind die Toten, welche wegen dem Kufur in ihrem Herz tot sind.“


وَكُلّ هَذِهِ أَمْثَال ضَرَبَهَا اللَّه لِلْمُؤْمِنِ وَالْإِيمَان , وَالْكَافِر وَالْكُفْر

Ibn Dscharir at-Tabari sagt: „Durch all diese Beispiele, welche Allah bekannt gemacht hat bezüglich den Mumin und dem Iman und dem Kafir und dem Kufur.“

Dies sagt auch Imam Baydhawi in seinem Tafsir und Ibn Abu Hatim. So sehen wir, dass die Mehrzahl der Mufassirin der Vergangenheit diese Ayet als metaphorisch gesehen haben. (Madschaz).

Sogar Ibn Taymiyyah sagt: „Es gibt kein Zweifel darüber, dass die Toten über die Besucher Bescheid wissen.“ Er zitiert Folgendes als Unterstützung seiner Ansicht: „Der Beweis dafür, dass die Toten Bescheid wissen, kommt aus den zwei sahih Büchern Buhari und Muslim, in denen Resulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) sagte, dass wenn die Menschen die begrabene Person verlassen, ihre Fußschritte von den Toten wahrgenommen werden.“ (Madschmuat-al-Fatawa Band 24, S.362)

Einige Ausschnitte des Werks "Kitab al-Ruh" von Ibn al-Qayyim (rahimahullah), die eindeutig zeigen, dass Ibn al-Qayyim (rahimahullah) darüber berichtet, dass die Toten hören, und für die Lebenden Dua machen können.

Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm) empfahl die Toten seiner Ummah mit ”Oh ihr Gemeinschaft der Gläubigen! Allahs Frieden sei auf euch!” in einer Art und Weise zu grüßen, als wenn sie den Gruß erhalten würden. Auf diese Weise grüßt man eigentlich Menschen, die hören und denken können. Wenn die Toten den Gruß nicht hören könnten, dann wäre dies sinnlos.

Aisha (Allahs Wohlgefallen auf ihr) berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm) folgendes sagte:”Wenn ein Muslim am Grab seines Bruders ankommt, und vor dem Grab sitzt und ihn grüßt, so nimmt der Tote seinen Gruß wahr, und bleibt mit seinem Besucher, bis dieser sich wieder entfernt.”

Abdullah b. Mubarak sagte:”Von Sufyan b. Yezid wird überliefert, der wiederum von Abu Ayyub überliefert:<Die Werke der Lebenden werden den Toten gezeigt. Wenn die Toten sehen, dass ihre Freunde Gutes tun, dann sind sie beruhigt. Wenn sie schlechte Taten sehen, dann sagen sie:”Oh Allah, erziehe ihn!>”

Quelle:
Kitab al-Ruh (Buch der Seele) von Ibn al-Qayyim –
Abschnitt: Erste Fragestellung – Wissen die Toten von ihren Besuchern und den an sie gerichteten Friedensgrüßen Bescheid?


Eine Widerlegung der Beweise, die gebracht werden, um zu beweisen, dass die Toten nicht hören können

Wenn man einer Person sagt, dass die Toten in ihren Gräbern hören können, dann werden häufig folgende „Beweise“ geliefert, die beweisen sollen, dass die Toten nicht hören können:

noch sind die Lebenden den Toten gleich. Wahrlich, Allah macht hörend, wen Er will; und du kannst diejenigen nicht hörend machen, die in den Gräbern sind. (Surah Fatir 35:22)

Weder kannst du die Toten hörend machen, noch kannst du die Tauben den Ruf hören lassen, wenn sie (Allah) den Rücken kehren , (Surah Ar-Rum 30:52)


Wenn man nun aber diese Person fragt:
„Hören die Toten den Friedensgruß? Hören sie unsere Fußschritte?“, dann muss diese Person entweder mit Ja oder Nein antworten. Wenn sie „Nein!“ antwortet, dann zeigt man ihr folgende Überlieferung:

Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wenn der Diener (Allahs) in seinem Grab gebettet worden ist, seine Gefährten die Beerdigung beendet haben und dabei sind, wegzugehen, hört der Verstorbene selbst ihre Schritte. Zwei Engel kommen dann zu ihm, setzen ihn aufrecht und befragen ihn: „Was pflegtest du über diesen Mann (Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm) zu sagen?“ Der Gläubige sagt dann: „Ich bezeuge, dass er der Diener Allahs und sein Gesandter ist.“ Es wird zu ihm gesagt: „Schau hin zu deinem Sitz im Höllenfeuer!“ Allah hat dir stattdessen einen Sitz im Paradies gegeben!“ Der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte weiter: „Er sieht dann beide (Sitze)!““
(Sahih Muslim)

Es ist hier ein endeutiger Beweis, dass der Tote im Grab die Fußschritte hört, und es wurde in den vorherigen Beiträgen bewiesen, dass der Tote den Friedensgruß auch hört. Fakt ist, dass der Tote hört. Was er alles genau hört, soll hier nicht diskutiert werden, aber Fakt ist, dass der Tote hört.

Die Person, die vorher noch selbstsicher die Ayat als Beweis geliefert hat, ist nun in einem Dilemma. Entweder sie leugnet die klaren Ahadith, oder sie behauptet, dass Qur’an und Sunnah sich widersprechen.
Dass der Qur’an und die Sunnah sich nicht widersprechen können, beweist folgende Ayah:

Sie machen sich keine Gedanken über den Qur'an. Wäre er von einem anderen als Allah, so würden sie darin gewiß viel Widerspruch finden. (Surah An-Nisa 4:82)

Wenn man nun sagt, dass der Tote die Fußschritte und den Gruß hören kann, dann hat man zugegeben, dass der Tote definitiv diese Dinge hören kann. Er muss also zugeben, dass der Tote hört.
Er muss aber auch zugeben, dass er den Sinn der Ayat nicht verstanden hat.
Was will uns also Allah Ta’ala hier mitteilen?

Du kannst die Toten weder hörend machen, noch kannst du bewirken, daß die Tauben den Anruf hören, wenn sie (dir) den Rücken kehren , (Surah An-Naml 27:80)

noch sind die Lebenden den Toten gleich. Wahrlich, Allah macht hörend, wen Er will; und du kannst diejenigen nicht hörend machen, die in den Gräbern sind. (Surah Fatir 35:22)

Allah Ta’ala vergleicht hier den Muslim und den Kafir. Er zeigt den großen Unterschied auf, der zwischen diesen beiden Personen herrscht. Sie unterscheiden sich wie ein Lebender von einem Toten.
Diese Ayah zeigt aber nicht, dass der Tote nicht hören kann. Dies wäre eine falsche Schlussfolgerung. Sie beweist lediglich, dass der Prophet sallallahu aleyhi wa sallam die Kuffar nicht rechtleiten kann, sondern dass Allah derjenige ist, der rechtleitet.
Diese Ayah ist wie folgende Ayat:

Ihre Rechtleitung obliegt nicht dir, sondern Allah leitet recht, wen Er will.(Surah Al-Baqara 2:272)

Wahrlich, du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allah aber weist dem den Weg, dem Er will; und Er kennt jene am besten, die die Führung annehmen. (Surah Al-Qasas 28:56)

Wenn man die letztgenannte Ayah genau verstanden hat, dann wird deutlich, dass Allah Ta’ala mit diesen Ayat uns mitteilt, dass der Mensch keine Macht hat, die Menschen rechzuleiten, sondern Allah ist es, der sie rechtleitet. Genauso ist es Allah, der die Toten hören lässt. Allah ist es, der uns Lebenden hören lässt. Nicht umsonst bestätigen wir, dass es keine Macht und Kraft außer Allah gibt.

Wenn man die Ayah nochmal liest, dann wird es vielleicht ganz klar:

Wahrlich, Allah macht hörend, wen Er will; und du kannst diejenigen nicht hörend machen, die in den Gräbern sind. (Surah Fatir 35:22)

Der Schwerpunkt der Ayah liegt bei „DU kannst nicht hörend machen, ABER ALLAH macht hörend, wen ER will“.

Somit wird inshAllah deutlich, dass es zwischen dem Qur’an und der Sunnah keinen Widerspruch gibt und nicht geben kann.

Und Allah weiß es am besten.

entnommen aus dieser seite http://www.lichtstr.de/smf/index.php?topic=418.0;wap2
Uthman ibn Affan
 
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Re: ahlu-sunnah.com: Kritik an gewissen Leuten, die sich der

Beitragvon Uthman ibn Affan » Di Nov 12, 2013 9:33 am

Beweise dafür, dass die Propheten lebendig sind in ihren Gräbern:

Es gibt viele Beweise darüber im Quran, den Hadithen und den Aussagen der Vorgänger über das Leben des Propheten in seinem Grab. Wir wollen hier nur einige erwähnen:

Allah, der Allerhabene, sagt:
„Und frage jene Unserer Gesandten, die Wir vor dir entsandt haben: „Machten Wir etwa außer dem Allerbarmer Götter, denen man dienen soll?“ (Surah al-Zukhruf, 45).

Viele Mutaffsirs haben in ihren respektvollen Tafsir-Werken über den Quran gesagt, dass durch diese Ayet das Leben der Propheten beweist werden kann. (Sehe: Durr al-Manthur von Suyuti, Ruh al-Ma'ani von al-Alusi and andere).

Allah, der Allerhabene, sagt:
„Und nennt nicht diejenigen, die auf Allahs Weg getötet wurden, „Tote“. Denn sie leben, ihr aber nehmt es nicht wahr.“ (Surah al-Baqarah, 154).

Über diesen Vers sagt der große Hadith Experte (Hafiz) Imam Ibn Hajar Al-Asqalani [Rahmetullahi Aleyh] in seiner monumentalen Auslegung des Sahih al-Buhari „Fath al-Bari“: Wenn das Leben der Märtyrer von dieser Ayat bewiesen wird, dann ist das Leben der Propheten aus einer analogischen Sicht ebenfalls bewiesen und die Propheten sind höhergestellt als die Märtyrer. (Fath al-Bari, 6/379).

Sayyiduna Enes ibnu Malik [radiyallahu ta’ala anh] überliefert:

„(laylata usra bi) marartu `ala Mûsa wa huwa qâ'imun yusalli fi qabrihi“
„ (In der Nacht von Isra), kam der Gesandte Allahs am Grab von Sayyiduna Musa (Aleyhisselam) vorbei und fand ihn betend in seinem Grab.“ (Eine Sahih Überlieferung von Anas und anderen in Muslim, Nesa'i und Beyhaki in seinem Dalail al-Nubuwwa und seinem Hayat. Manche erwähnen es mit der Klammer und manche ohne. Der Imam Nawawi sagt in seinem Scharh Sahih Muslim 1/73/267: „Die Taten der nächsten Welt sind Dhikr und Dua.").

Enes ibnu Malik [radiyallahu ta’ala anh] überliefert, dass der Gesandte Allahs [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] gesagt hat:

„al-anbiyâ'u aayâ'un fi qubûrihim yusallûn“
„ Die Propheten sind lebendig in ihren Gräbern und verrichten ihr Gebet.“ (Sahih Überlieferung von Anas Ibn Malik in : Al-Bazzar, Musnad; Abu Yala, Musnad; Ibn Adi, al-Kamil fi al-duafa; Tammam al-Razi, al-Fawaid; el-Beyhaki, Hayat al-anbiya fi quburihim; Abu Nuaym, Akhbar Asbahan; Ibn `Asakir, Tarih Dimaschk; Ibn Hajar al-Haythami, Majma` al-zawa'id (8/211); al-Suyuti, Anbâ' al-adhkiya' bi-hayat al-anbiya' (Nr.5); al-Albani, Silsilat al-ahadith al-sahihah (Nr.621).1

Imam Suyuti sagt dazu: "Das Leben des Propheten [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] in seinem Grab und ebenfalls der anderen Propheten ist für uns ein endgültiges Wissen. (`ilman qat`iyyan)"

Der Hadith oben wurde von vielen Hafiz als authentisch gesehen, wie von: Ibn Hajar, Al-Haythami, Aliyyul Kari, al-Munawi al-Shawkani und viele mehr.

Aws ibn Aws [radiyallahu ta’ala anh] überliefert von dem Gesandten Allahs [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam]: „Schickt mir reichlich Grüße am Freitag, da eure Grüße mir gezeigt werden.“ Die Gefährten erwiderten: „Wie ist es möglich das du unsere Grüße bekommst, wo doch dein Körper verrottet sein wird?“ Da sagte der Gesandte Allahs: „Wahrlich, Allah verbat es der Erde die Körper der Propheten zu verspeisen.“ (Überliefert von Abu Dawud, Nasa’i, Ibn Majah, Darami und andere und von vielen als authentisch gesehen, wie von Ibn al-Qayyim).

Abu Hurairah [radiyallahu ta’ala anh] überliefert, dass der Gesandte Allahs [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] gesagt hat:
ma min aaadin yusallimu `alayya illa radda ilayy-Allahu rûhi Hatta arudda `alayhi al-salâm
„Keiner von euch grüßt mich außer das Allah meine Seele zurückführt, bis ich den Gruß erwidere.“(Musnad Ahmed, 2/527 and Abu Dawud, 1/279).

Imam Suyuti sagt zu dem "zurückführen": „radda“ bedeutet „`ala al-dawâm", das heißt permanent und nicht für eine bestimmte Zeit, in anderen Worten: Allah schickt die Seele nicht zurück und nimmt sie wieder, dann schickt er sie wieder zurück und nimmt sie wieder. Er lässt sie permanent zurück und der Prophet lebt permanent."

Sakhawi, Ibn Hajar al-Asqalanis Schüler sagte: „Wir (Muslime) glauben daran und bestätigen, dass er [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] in seinem Grab lebt.“ (al-kawl al-badi S. 161).

Enes ibnu Malik [radiyallahu ta’ala anh] überliefert, dass der Gesandte Allahs [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] gesagt hat: „Die Propheten werden in ihren Gräbern nicht länger als 40 Tage gehalten, aber sie verbleiben Allah anbetend bis die Trompete geblasen wird.“ (Sunan al-Bayhaqi).

Aufgrund der Tatsache, dass es viele Überlieferungen über diese Thematik gibt (von denen wir nur ein paar erwähnt haben als Beispiel), war der Imam Suyuti der Ansicht, dass die Überlieferungen den Grad der Gewissheit erreicht hat, also Tawatur, welcher höher ist als Sahih.

Der große Hadis Imam Ibn Hajar al-Asqalani, sagt:
Der Tod wird über den gesegneten Gesandten Allahs niemals kommen in seinem Grab, im Gegenteil, er überlebt es aufgrund der Tatsachen, dass die Propheten leben in ihren Gräbern. (Fath al-Bari, 17/22).

Ibn Hajar al-Haythami schreibt in Al-Dschewher el-Munazzam:
„tawâtarat al-adillatu wa al-nuqûlu bi anna al-Mustafa Hayyun Tariyyu... wa Sawmun thumma Hajjun kulla `âmin yattahhiru li al-Salâti bi mâ'i ghaythi"
„Die Überlieferungen und Beweise darüber, dass der Prophet am Leben ist und empfindsam ist, haben den höchsten Grad der Authentizität erreicht...das er fastet und jedes Jahr die Pilgerreise durchführt und sich mit dem Regenwasser das über sein Grab regnet reinigt."

Imam al-Subki sagt:
„Es gehört zu unserem Glauben, dass die Propheten in ihren Gräbern leben". (Tabqat al-Shafi'iyya al-Kubra, 6/266) .

Der große Hanafi Jurist, Imam Ibn Abidin sagt:
„Die Propheten leben in ihren Gräbern, so wie es bewiesen ist in den Hadithen“ (Rasa'il von Ibn Abidin, 2/203).

Imam al-Shawkani (auf den sich die Salafiyya/Wahabiten normalerweise beziehen) sagt:

"Der Prophet [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] lebt in seinem Grab, wie es in dem Hadith: „Die Propheten leben in ihren Gräbern" bewiesen wurde.“ (Siehe: Nayl al-Awtar, 5/101).

Ebenfalls ist die Miradsch einer der größten Beweise, wo der Gesandte Allahs die Propheten traf und mit ihnen sprach. Er leitete ebenfalls ihr Gebet in der Mesdschidi Aqsa.

Wir werden jetzt Ahadith aus dem Buch von Imam Suyuti bringen, dieses Buch heißt: Alemul Kabri – besser bekannt als Scherhus-Sudur- aus dem Kapitel: „Der Körper der restlichen Menschen außer den Propheten und weiteren verrottet nicht.“:

Malik ibn Abdurrahman bin Ebu Sa’saa seiner Überlieferung zufolge hörte er folgendes:
Eine Flut hatte die Gräber von Amr ibn Jamuh und Abdullah bin Amr aufgeschürft. Die Gräber waren neben einem Fluss. Beide waren Schehids von Uhud und wurden in ein Grab beerdigt. Um ihr Grab woanders hinzubringen wurde es aufgegraben und als das Grab offen war, sah man, dass ihr Körper nicht verrottet war und noch so waren, als wären sie erst gestern gestorben. Einer von ihnen war verwundet und er hatte seine Hand auf diese Wunde getan und wurde so begraben. Als man seine Hand nahm und sie seitlich herabhängen ließ, bewegte sich die Hand wieder in die ursprüngliche Position. Zwischen der Schlacht bei Uhud und diesem Tag waren 36 Jahre vergangen.

Imam Suyuti sagt weiter: Beyhaki hat dies in seinem „Delail“ anders überliefert und zu den Worten: „als man seine Hand nahm...“ folgendes mit überliefert: „fing Blut an zu fließen. Als die Hand wieder an die Ursprüngliche Position kam, hörte die Blutung auf.“

Am Ende der Überlieferung wird weiter gesagt: „Als Muawiye [radiyallahu ta’ala anh] den Brunnen Kizame zum fließen bringen wollte, hat er alle zu sich gerufen, die in Uhud tote Verwandten haben. Die Leute sind gekommen und sie sahen, dass ihre Toten lebendig waren und sich nach rechts und links drehten. Einer verletzte sich an einer Schaufel den Fuß und er fing an zu bluten“

Ebu Said el Khudri [radiyallahu ta’ala anh] sagte dazu: „Danach konnte kein Leugner mehr leugnen. Diese haben dauernd die Erde gegraben. Eines Tages kam aus dem Grab eine Armor Platte welche besser roch als Moschus.“

Beyhaqi, hat dies von Wakid überliefert und dieser von seine Meistern. Auch überliefert dies Ibni Ebu Scheybe in seinem Musannaf mit einem Isnadus Sahih.

Taberani überliefert von Sayyiduna Abdullah Ibn-i Umar [radiyallahu ta’ala anh] das Rasulullah [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam]sagte: „Der Muazzin der für Allah ist, ist wie ein Schehid der in seinem Blut strampelt. Wenn er stirbt, dann fressen die Würmer nicht seine Leiche.“

Ibni Mende überliefert von Dschabir ibn Abdullah [radiyallahu ta’ala anh] das Resulullah [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] gesagt hat: „Wenn der Hamilul Kuran stirbt, dann gibt Allah der Erde eine Wahiy, dass er seinen Körper nicht aufessen soll. Die Erde sagt dann: „Ya Rabbi! Wie könnte ich jemand verspeisen in dessen Brust deine Worte sind?“

Ibni Mende sagt weiter: Über diese Thematik gibt es auch eine Überlieferung von Abu Hurayra und Abdullah bin Mesud - [radiyallahu ta’ala anhum]

Merwizi überliefert von Katade [radiyallahu ta’ala anh]: „Ich hörte, dass die Erde denjenigen nicht verspeist, der keine Fehler tut.“ (Imam Suyuti; Kabir Alemi, Kahraman Yayinlari; Seite.534)

Der Imam Ghazali überliefert in seinem Buch: „Der Tod und das danach“ im Kapitel „Sayyiduna Uthman sein Tot“ folgendes Geschehnis:

Folgender Hadith ist ein sehr berühmter und bekannter Hadith: „Abdullah bin Selam [radiyallahu ta’ala anh] sagt: „Ich habe Rasulullah in der Nacht am Fenster von Hadhrat-i Uthman gesehen. Ich bin am nächsten Tag gegangen um meinem Bruder Hadhrat-i Uthman ein Salam zu geben. Er war eingeschlossen. Ich bin zu ihm rein und er sagte zu mir: „Oh mein Bruder! Willkommen bist du! Ich habe heute den Gesandten Allahs an diesem Fenster gesehen! Er sagte zu mir: „Ya Uthman! Haben sie dich eingesperrt?“ und ich sagte: „Ja!“ als er fragte: „Haben sie dich durstig gelassen?“ sagte ich: „Ja!“ Daraufhin reichte er mir eine Schüssel mit Wasser. Ich trank daraus bis mein Durst gestillt war. Ich spüre seine Kühle und den Geschmack immer noch in meiner Brust und am ganzen Körper. Dann sagte er zu mir: „Wenn du willst, dann wirst du gegen deine Gegner siegen. Aber wenn du willst, kannst du auch dein Fasten mit mir brechen.“ Ich wählte das Fasten brechen bei Rasulullah.“ Abdullah bin Salam sagt weiter: „An diesem Tag starb Hadhrat-i Uthman.“

Seyf bin Amr at Temimi und Ibn Aziz überliefern das dies Sahih ist und sehr weit verbreitet und auch in sehr vielen Geschichtsbüchern enthalten.

Der Imam Ghazali sagt:
„Die vierte Art sind als Besondere die Propheten und die Günstlinge; ihnen steht es zu, sich etwas auszuwählen. Und so wählt sich der oder jener von ihnen die Erde aus damit er auf ihr umhergehe, bis die „Stunde“ ersteht. Man sieht sie auch oft in Träume und ich glaube, As Siddiq und Al Faruq [radiyallahu ta’ala anhum] gehören zu ihnen. Dem Gesandten [radiyallahu ta’ala anh], steht es frei, in allen drei Welten umzugehen. In diesem Sinne sagte er, indem er hierauf aufmerksam machte und hinwies: „Wahrlich, ich bin zu geehrt bei Allah, als dass er mich auf der Erde mehr als drei zurückließe.“. Es waren auch „drei“ Jahrzehnte, daß Al-Hussain [radiyallahu ta’ala anh] zu Anfang der dreißig Jahre getötet wurde. Da ergrimmte Er [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] über die Bewohner der Erde und stieg zum Himmel auf. Einer der Frommen sah ihn im Traum und sagte: „Oh Gesandter Allahs! Du bist mir wie Vater und Mutter, was denkst du über die Unruhen in deinem Volke?“ Er erwiderte: „Allah vermehre die Unruhen bei ihnen; sie haben Al-Husain getötet und dabei keine Rücksicht auf mich genommen….“ (Die Kostbare Perle im Wissen des Jenseits; Abu Hamid al Ghazali; S. 44)

Imam Takiuddin as-Subki beantwortet die Zweifel über das Leben des Propheten in seinem Schifa as-Sikam wie folgt:

Der Quran spricht über seinen Tod (Du wirst sterben und sie werden sterben)
Und Er [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] sagte: „Ich werde zurückgezogen."
Und as-Siddiq [radiyallahu ta’ala anh] sagte: „...wahrlich Muhammed ist gestorben."

Und alle Muslime stimmen diesem zu, dass Resulullah [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] gestorben ist.

Dann beantwortet er die Zweifel über das weitere Leben wie folgt:
Es soll gesagt werden: „Sein Tod war ein zeitlicher Tod und er lebt nach seinem Tod."

Die oben erwähnten Beweise von dem Quran und den Ahadith und den Vorgängern sind genug um zu beweisen, dass die Propheten in ihren Gräbern leben, nachdem sie diese Welt verlassen haben. Es gibt noch viele weitere Beweise darüber welche wir nicht erwähnt haben. Das ist der Grund warum dies die Aqidah von der Hauptströmung der Ahlul Sunna wal Dschama’a all die Jahrhunderte war und ist. Es ist erst kürzlich aufgetreten, dass dies von manchen geleugnet wird.

Für mehr Details über dieses Thema leiten wir euch weiter zu Imam Suyuti's 'al-Inba' und Imam al-Bayhaqi's 'Hayat al-Anbiya'.

entnommen http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/1138

und von Imam Bayhaqi -Das Leben der Propheten in ihren Gräbern
http://www.sunnanet.de/pdf/prophetleben.pdf
Uthman ibn Affan
 
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Registriert: Di Jun 05, 2012 12:48 pm

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